Everytime
Kapitel 57



Ich sagte nichts. Warum sagte ich denn nichts? Ich war doch gar nicht mehr zu haben. Ich war doch mit Tom zusammen.
„Darf ich dich auf einen Drink einladen?"
„Klar," meinte ich und lächelte ihn an.
Wir gingen an den Tresen und er bestellte uns 2 Sweppers. Wieso wusste denn der jetzt dass das mein Lieblingsgetränk war??
Wir quatschten zusammen und als wir wieder auf die Tanzfläche zurück gingen kamen wir uns näher.
Bevor er nach Hause ging tauschten wir noch unserer Handynummern aus.
Nun suchte ich Tessa die auch jemanden kennengelernt hatte, allerdings war es ein Mädchen.
„Wer war denn das?", fragte sie mich.
„Nico..!," meinte ich stolz und dann gingen wir nach Hause.
Noch am gleichen Abend meldete er sich bei mir mit einer SMS:

Hey Süsse,
Morgen um 15:00 im Baronio ? (So hieß unsere Lieblingsbar )
Kuss Nico


Ich schrieb zurück:

Hey Nico..
Mit dir doch immer...
Bis morgen.. Emily...


Am nächsten Tag traf ich dann Nico im Baronio und wir verstanden uns super.
Er begleitete mich dann noch nach Hause, mehr lief aber nicht.
Dass musste ich dann aber erst mal Tessa erklären die es mir nicht glauben konnte.
„..Liebst du Tom denn noch?", fragte nun Tessa.
„...Natürlich Liebe ich ihn noch.. Ich liebe ihn über alles," antwortete ich ihr.

2 Wochen später traf ich Nico ein weiteres mal, wir waren total auf einer Wellenlänge. Und als wenn es irgendwann eh passieren musste küsste er mich. Ich erwiderte den Kuss.
Dieser Kuss hatte es mir einfach angetan, ich verliebte mich in Nico.
Als ich am Abend im Bett lag verdaute ich erst mal was ich erlebt hatte.
Ich liebte Tom immer noch ganz doll aber Nico liebte ich nun genau so sehr.
Konnte ich eigentlich Nico nach diesem Kuss schon so lieben wie Tom??
Ich war mit Tom ja schon über ein Jahr zusammen.
Musste ich mich jetzt für einen entscheiden??


Kapitel 58



Wie man es so machte als Mädchen wenn man nicht mehr weiter wusste. Man rief die beste Freundin an.

„Wer will so spät noch stören?", nuschelte Tessa.
„Ich bin's. Ich brauch deine Hilfe!," meinte ich.
„Was ist denn?," fragte sie.
„Ich Liebe 2 Jungs," sagte ich aufgebracht.
„Spinnst du, jetzt hat's dir dieser... Rico oder wie heißt der noch mal?"
„Nico, ja ich hab mich in ihn verliebt."
„Du gehörst du Tom, Süsse, such dir nicht gleich den nächst besten wenn er zu wenig bei dir ist."
„Mann, das ist nicht der nächst beste, ich liebe ihn!"
„Das ist einer dieser Machos der 3 Freundinnen gleichzeitig hat."
„Bestimmt nicht, nur weil wir uns in der Disco kennengelernt haben heißt das noch lange nicht das er nur Abenteuer sucht," verteidigte ich Nico.
„Du wolltest doch meinen Rat, und ich sage das dich dieser Nico nur ausnutzen möchte, Tom liebt dich über alles und das weißt du" dann legte sie auf.

Super jetzt war ich auch nicht schlauer als vorher. Klar war nur das Tessa total auf Toms Seite war und das verstand ich auch, aber ich wusste auch das Nico kein One-night-man ist.

Ich musste mich selber entscheiden. Ich musste es.Aber nicht jetzt.
Ich konnte nicht sagen wen ich mehr liebte.
Jetzt musste ich erst mal eine Nacht darüber Schlafen, das tat ich dann auch.
Am nächsten Morgen war ich immer noch nicht schlauer. Ich nahm mir erst mal eine kalte Dusche und ging dann in die Schule.
Als ich um 13:00 wieder nach Hause kam, stand Nico vor meiner Tür.
Den konnte ich jetzt gerade noch gebrauchen, dachte ich mir.
Ich ging auf ihn zu und begrüßte ihn, dann gingen hoch in mein Zimmer.
Wir setzten uns auf mein Bett und dann meinte Nico:
„Ich habe dich vermisst." Ich grinste ihn an.
Dann kam er langsam zu mir und begann meinen Hals zu küssen. In solchen Momenten schaltete mein Hirn immer aus. Dafür hasste ich mich. Schließlich taten wir es dann zusammen.
Ich kannte Nico jetzt gerade mal 3 Tage und schon lag ich mit ihm in der Kiste. Wenn ich als ich Tom kennengelernt hatte keine Jungfrau mehr gewesen wäre, dann wäre das mit ihm genau gleich ausgegangen. Ich wünschte mir manchmal das es nicht so schnell ginge zwischen den Jungs und mir.
Was machte ich eigentlich für scheiße die ganz Zeit.
Tessa hatte recht, nur weil Tom nicht mehr so viel Zeit für mich hat muss ich mir nicht gleich den nächst besten schnappen. Andererseits war es nicht der nächst beste. Ich habe mich in Nico verliebt. Sollte ich jetzt auf Tessa hören und den Kontakt mit Nico abbrechen??


Kapitel 59



Ich konnte es nicht. Ich konnte den Kontakt zu Nico nicht abbrachen. Ich Liebte ihn nun mal genau so wie Tom. Und das obwohl sie sich gar nicht glichen. Nico hatte hellbraune Haare etwa so lang wie die von Georg und meerblaue Augen.
Ich bekam gerade eine SMS vom Tom, mir huschte dabei ein grinsen übers Gesicht:

Hey Süsse...
Ich habe eine Super Neuigkeit.. Wir haben Morgen einen Tag frei!
Ist es Okay wenn ich vorbeikomme??
Love you Forever Tom


Das kommt ja immer schlimmer. Neben mir schläft der Mann den ich liebe und mein Freund den ich liebe kommt Morgen zu Besuch. Emily, überleg dir jetzt wie du das auf die Reihe bekommst.
„Wer hat dir denn geschrieben?," fragte Nico der nun aufgewacht war.
„...Meine Mum.. Sie hat geschrieben das sie wieder nach Hause kommt, deshalb musst du jetzt auch dringend gehen..," meinte ich.
„Lass mal, dann kann ich gleich mal meine Schwiegermutter kennenlernen," beruhigte er.
„Das ist ganz schlecht.. Wenn sie vom Urlaub kommt ist sie immer Müde und geht gleich schlafen, darum brauchen wir auch ruhe," meinte ich.
„Wenn das so ist..," meinte er und nahm seine Sachen und ging.
Emily, Emily... Wenn du so weiter machst hast du bald beide verloren.
Ich schrieb Tom zurück:

Hey Süsser..
Ja komm doch vorbei.. für dich schwänze ich auch mal Schule..
Kuss Emily..


Bald darauf kam eine zurück

Okay Süsse..
Ich habe ja eine Schlüssel von deinem zu Hause...
I MISS YOU


Ach Ja Stimmt ja, sogar eine Schlüssel hatte er. Wenn er mich heute überraschen hätte wollen als ich gerade mit Nico in der Kiste lag... Oh nein... Emily so etwas darfst du nicht denken!
Ich freute mich das Tom Morgen kam. Für mich stand fest das ich es ihm Beichten musste, dass ich mit Nico geschlafen habe. Sonst hätte das mit Tom und mir sowieso keine Zukunft, falls es überhaupt eine geben wird...?!?


Kapitel 60



Am nächsten Morgen war es also so weit. Es klingelte und Tom stand vor meiner Haustür.
Er freute sich riesig mich zu sehen und nahm mich direkt in den Arm.
Ich hingegen fühlte mich richtig unwohl in meiner Haut.
Ich konnte ihm gar nicht richtig in die Augen schauen.
„Süsser, ich muss mit dir sprechen," meinte ich.
„Das trifft sich gut, ich auch mit dir..!," meinte er plötzlich total ernst.
Was jetzt wohl kommen sollte..?

Wir setzten uns ins Wohnzimmer und ich fragte:
„Darf ich anfangen?"
„Okay.."
„Also..," meinte ich und räusperte mich, „Als du letztes mal bei mir warst, gingen Tessa und ich dann am Abend noch in die Bar und dann lernte ich dort Nico kennen und dann tauschten wir unsere Handynummern aus und dann trafen wir uns 2 mal und gestern da...." doch Tom unterbrach mich: „ ist es Passiert.. ihr hattet Sex?"
Ich nickte stumm und schaute auf den Boden. Er hielt mich am Kinn und zog es hoch so dass ich ihm in die Augen schauen konnte, doch ich wich aus.
„Ich verzeihe es dir aber darf ich jetzt sagen was ich dir sagen wollte," fragte er. Ich nickte.
„Ich weiß dass es für dich nicht einfach ist mich nur 1 mal im Monat zu sehen, ist es für mich auch, darum ist es besser wenn wir erst mal getrennte Wege gehen," meinte er.
Mir lief dabei eine Träne über die Wange. Er wischte sie sanft weg, nahm mich in den Arm und meinte: „Glaub mir, es ist besser so.."
„Ich will aber mit dir zusammen sein... Mann ICH LIEBE DICH SO DOLL."
„ICH LIEBE DICH AUCH....Aber," meinte Tom.
„Was aber... Wenn wir uns Lieben dann können wir doch zusammen bleiben," das sagte gerade ich, die die 2 Jungs liebte.
„Aber es ist wirklich besser so.. Du hast jemand verdient der mehr für dich Zeit hat," meinte er.
„Ich weiss was ich will, DICH nur DICH," schrie ich und als ich diesen Satz sagte begriff ich das Tom mir viel näher stand als Nico und ich es auch so haben wollte.
„Schau, wir haben so viel vertrauen ineinander und wir müssen uns damit zufrieden stellen das du nicht mehr Zeit hast," sagte ich unter Tränen erstickt.
Er sagte nichts mehr. Er fuhr dann mit dem Gespräch fort:
„Trotzdem, wir machen eine Beziehungspause es ist für uns beide besser, wenn wir erst mal getrennte Wege gehen," meinte er und wollte gerade gehen, doch ich hielt ihn fest und fragte weinend: „Ich versteh dich einfach nicht.. machst du für mich Schluss damit ich mir jemand anderes Suchen kann ohne das du ihm Weg stehst?"
Er nickte.
„Mann passt das eigentlich nicht in deinen Schädel, ICH LEIBE NUR DICH, " schrie ich und rannte in mein Zimmer. Ich schloss ab und glitt dann an der Tür runter. Ich brach in einem Weinkrampf aus und dachte mir.
Eigentlich bin ich ja selbst Schuld...


Kapitel 61


Wenn ich nicht mit Nico geschlafen hätte, dann wäre Tom nie mit der Idee gekommen eine Beziehungspause zu machen.
Mir fällt auch immer erst ein wenn Tom da ist, dass ich ihn Liebe.
Mann ich hätte auf Tessa hören müssen und die Finger von Nico lassen, aber ich doofe Kuh nützte es erst recht aus.
Ich hätte mich Umbringen können.
Ich weinte noch den ganzen restlichen Tag bis ich dann am Abend vor Müdigkeit einschlief.
Als ich am nächsten morgen aufgewacht bin, ging ich verschlafen ins Bad uns schaute mir durch den Spiegel in die Augen.
Gott, sah ich scheiße aus. Ich hatte Augenringe bis unter die Nase und ganz Rote Augen.
Ich wusch mir das Gesicht mit kalten Wasser, danach ging ich zurück in mein Zimmer und zog mich an.
Schließlich musste ich gleich zur Schule.
In der Schule machte mich Tessa natürlich gleich auf meine Augenringe aufmerksam.
„Süsse wie siehst du denn aus?", fragte sie. Ich erzählte ihr alles vom Sex mit Nico bis zu der Diskussion mit Tom.
„Auf welcher Seite bist du denn jetzt?", fragte Tessa. Ich zuckte mit den Schultern.
„Na ja.. Tom hast du gesagt das du nur ihn willst aber hast in trotzdem hast du ihn mit Nico betrogen," meinte sie, „Hingegen Nico passt auch nicht richtig zu dir so wie du ihn beschreibst."
In diesem Moment kam unsere Lehrerin ins Zimmer und der Unterricht begann.
Ich war richtig froh darüber denn ich hätte nicht gewusst was ich sagen sollte.
Als der Unterricht aber fertig war und Tessa und ich auf dem Weg nach Hause waren sprach sie mich wieder darauf an.
„Ich kenn Nico eigentlich viel zu wenig um sagen zu können dass ich ihn liebe aber trotzdem entfinde ich so ein Gefühl für ihn," meinte ich.
„Die Gefühle die du für ihn entfindest sind höchstens Freundschaftlich," meinte sie, „Wenn du von Tom erzählst dann strahlen deine Augen." Ich grinste und zuckte mit den Schultern.
„Weißt du was? Manchmal meine ich du kennst mich besser als ich mich selber," meinte ich und stürmte ihr um den Hals. Danach rannte ich Richtung mein zu Hause.
„Typisch Emily, man weiß nie was sie gerade vorhat," sagte Tessa, doch ich hörte es.
„Hey, das hab ich gehört..," rief ich zurück, „Ich muss mein Leben wieder auf die Reihe kriegen..."


Kapitel 62



Nachdem ich zu Hause ankam stand Nico vor meiner Tür. Ich sah ihn schon von weitem und verdrehte meine Augen. Na ja bei irgendjemanden musste ich ja anfangen. Also lies ich ihn rein und wir gingen hoch in mein Zimmer. Wir setzten uns schweigend auf mein Bett und niemand sagte was. Bis Nico aufschrie:
„Boah ne... Bist du etwa auch ein Fan von diesem Tokio Tom..?"
Ich schaute ihn fragend an. Er zeigte auf das Foto auf dem Tom und ich zu sehen waren, dass auf meinen Nachtisch lag. Oh Gott... Schnell was einfallen lassen Emily.
„Wieso AUCH?," fragte ich nach.
„Meine Ex- Freundin hatte sich von mir wegen diesem Trottel getrennt. Sie sagte dass er besser zu ihr passen würde und seitdem reist sie ihm hinterher, als ob sie die einzige wäre die in diesen Affen verknallt ist." Ich hätte ihn eine Ohrfeige nach der anderen geben können, für die Beleidigungen an Tom.
„Ist sie ein Groupie," fragte ich.
„Ja, sie ist schön öfters von zu Hause abgehauen um einmal ein Foto mit Tom machen zu können..."
Scheiße, und da waren wir ja schon wieder beim Thema.
„...Dabei ist es dieser Scheißkopf doch gar nicht wert," sprach er weiter.
Noch eine dieser Beleidigungen er fliegt aus dem Fenster, dass schwor ich mir. Ich sagte die ganze Zeit nichts bis dann die letzte Beleidigung an Tom kam und mir platze der Kragen.
„So und jetzt sag ich dir mal etwas zu diesem Foto," schrie ich, „Auf dem Foto ist dieser Junge den ich von Herzen liebe..."
Doch Nico unterbrach mich: „Du bist ja gleich doof wie meine Ex-Freundin, Tom ist unerreichbar, 10000 Mädchen lieben ihn." Er ging aus meinem Zimmer und ich hörte wie unten die Haustür auf und wieder zu ging. Nun war er weg, weg für IMMER.
Nico hatte mich total falsch verstanden, er dachte sicher dass ich auch "nur" ein Fan von Tom sei.
Doch ich liebte Tom wirklich von Herzen und dass konnte ich auch denn ich wusste wie er drauf war. Bei mir war es keine Fanliebe, denn ich kannte Tom ja schon bevor es Tokio Hotel gab.
Mir war es aber egal, dass er mich nicht richtig verstanden hatte. Es war auch besser so, denn wenn ich ihm erzählt hätte das Tom mein Freund ist dann hätte er mir erst mal nicht geglaubt, später dann aber überlegt ob es nicht doch wahr sein könne und dann wäre er damit an die Öffentlichkeit gegangen. Na ja.. So war es ja zum Glück nicht ausgegangen.


Kapitel 63



Ich war richtig erleichtert als ich den Typ los war. Wie konnte ich mich nur auf so ein Arsch einlassen. Na ja.. ich war ihn ja jetzt Gott sei Dank los.
Ich rief Tom an und zu meinem verwundern nahm er ab:

„Hey Emily."
„Hey Tom, was machst du gerade."
„Wir sind im Tonstudio, wieso?"
„Ich muss mit dir reden..!"
„Wegen der Beziehungspause?"
„Ja"
„Das ist Okay für mich wenn du mit Nico zusammen kommst." Aua wieder ein Stich ins Herz.. Liebte er mich denn überhaupt noch wenn es ihm egal war dass ich mit jemand anderem zusammen komme?
„Wieso ist dir das denn egal, liebst du mich überhaupt noch," fragte ich entsetzt.
„Mann.. Ich habe dir doch erklärt dass ich total viel um die Ohren habe und ich will nicht das du zu Hause rumsitzt und dich langweilst."
„Hallo.. ich langweile mich doch nicht nur weil mein Freund nicht da ist mit dem ich Knutschen und Spaß haben kann."
„Mein Lebensmotto heißt Carpe diem das heißt übersetzt Nutze den Tag."
„Ja und jetzt? Ich kann den Tag auch nutzen ohne Sex und knutschen."
Wieso konnte ich seid Tom berühmt war keine vernünftigen Gespräche mehr mit ihm führen. Wir waren immer total anderer Meinung. Wahrscheinlich haben wir uns einfach zu viel auseinander gelebt.
Vielleicht hatte er ja schon lange eine neue. Ich machte mir nicht weiter darüber Gedanken, da ich ja eh nicht schlauer wurde.
„Emily, Nutze den Tag," meinte ich zu mir und grinste.
Ich rief Tessa an und wir gingen zum McDoof um dort zu Nachtessen.
Nachdem wir wieder zu Hause waren entschieden wir uns dafür, dass Tessa bei mir übernachten würde. Wir putzen unsere Zähne und schminken uns ab. Als uns plötzlich meine Mum und Sven riefen.
Wir gingen runter in das Wohnzimmer und sahen das meine Mum und Sven den Wohnzimmerschrank ausräumten.
„Wollt ihr das am Flohmarkt verkaufen?," fragte Tessa.
„Nein wir ziehen um..," meinte meine Mum und schaute mich ernst an.
Mir blieb die Spucke weg.
„Keine Angst Emily ohne dich... In einer Woche kann Tessa hier einziehen," meinte unsere Mum und lächelte.
„Geil, Genau an meinem Geburtstag," meinte ich und Tessa und ich umarmten uns.
[Anm. der Autorin.: Emily hätte eigentlich schon lange Geburtstag gehabt, ich muss ihren 16 Geburtstag aber für ein paar Wochen verschieben, da sonst die Geschichte nicht so aufginge wie ich es möchte.. Sorry]Tessa und ich halfen Sven und meiner Mum noch ein bisschen beim ausräumen. Dann gingen wir ins Bett.
Wow.. ich hätte mir nie erträumen lassen, dass ich einmal, das Haus in dem ich aufgewachsen bin jemals für mich alleine hätte (und Tessa natürlich).
Unser Haus hatte 4 Stockwerke und auf jedem Stockwerk hatte es mind. 2 Zimmer.
Dieses ganze Haus sollte in einer Woche schon uns gehören, mit diesem Gedanken schliefen wir ein.

Diese Woche war richtig schnell vorbei gegangen.
Es war der 29. Januar. 2006 und ich habe mit meiner Freundin das Haus indem ich aufgewachsen bin von meinen Eltern geerbt. Das ist ein unvergesslicher Tag. Und so fing er an:
Ich stand heute schon um 6:00 auf und machte mich bereit für die Schule.
In der Schule entfing mich Tessa mit einem kleinen Geschenk, indem ein 50 Euro Gutschein für den Gurtladen in der City war. Ich freute mich riesig und bedankte mich bei ihr.
Die anderen aus meiner Klasse interessierten sich nicht sonderlich dafür, dass ich heute Geburtstag hatte. Sie wussten es wahrscheinlich nicht mal, aber das war mir egal. 
Ich konnte es kaum erwarten endlich mit Tessa nach Hause zu gehen und dort anzufangen unsere Zimmer farbig zu streichen.
Als es dann soweit war und Tessa und ich schon mit Pinsel und Farbe im Wohnzimmer standen, klingelte es.
Tessa ging in den Flur um die Tür auf zu machen doch als sie aus dem Fenster neben dem Eingang rausschaute blieb sie wie angewurzelt stehen.„Wird ja wohl nicht Robbie Williams vor der Tür stehen," scherzte ich und machte die Tür auf.
Ich musste wirklich erst 2 mal hinschauen bis ich glauben konnte wer vor der Tür stand.


Kapitel 64



„Ne besser," meinte nun Tessa die nun wieder langsam zu sich kam.
„Das Mädels einen Herzstillstand bekommen wenn sie uns sehen sind wir uns ja mit der Zeit gewohnt aber wir dachten das ihr das gerade noch so aushaltet," meinte Gustav.
„Bill, Tom, Gustav und Georg," schrie ich und nahm Gustav in den Arm, da er zu vorderst stand.
„Gut, jetzt haben deine Nachbarn auch gleich gehört das wir da sind," meinte Georg.
Ich lies Gustav wieder los und nun nahm Bill in den Arm, dann Georg und zu letzt Tom.
„Gratuliere Süsse, " flüsterte Tom mir ins Ohr.

„Ihr könnt gleich mal Mitanpacken, dann werden wir vielleicht heute noch mit unserem Wohnzimmer fertig," meinte Tessa.
„EUREM Wohnzimmer," fragte Bill. Tessa und ich nickten und erklärten ihnen, dass wir heute unsere WG bezogen.
„Ist ja geil," meinte Georg.
„Jetzt nicht vom Thema ablenken," meinte Tessa und drückte Georg einen Pinsel in die Hand.
„Wir schauen lieber zu," meinte Tom und setzte sich, nachdem er ins Wohnzimmer lief, aufs Sofa.
„Ja schon klar Tom, von hier aus hast du sicher eine gute Sicht auf die Ärsche von Tessa und Emily," meinte Georg und setzte sich zu ihm. Tom nickte und grinste.
Tessa und ich machten uns an die Arbeit und die Jungs schauten uns dabei zu.
Das Wohnzimmer sollte rötlich werden. Als wir mit der roten Wohnzimmerwand fertig waren gingen wir hoch und strichen Tessas Zimmer blau und mein Zimmer Gelb...
Als die Farbe trocken war sprayten Tom, Bill, Gustav und Georg in Tessas und mein Zimmer in cooler Graffitischrift unsere Namen. Von Tom bekam ich noch ein extra Herz oben an mein Bett gesprayt und dass obwohl wir ja nicht zusammen waren, wenn das nichts hieß. Er war einfach zu süß. Als ich mit ihm zusammen war, war es für mich selbstverständlich dass er mir solche kleine Geschenke machte. Jetzt schätzte ich sie viel mehr. Ich lächelte ihn süß an und bedankte mich.
Tessa und ich räumten unsere Zimmer ein und bauten unsere Betten zusammen, damit wir wenigstens heute Nacht irgendwo schlafen konnten. Als alles seinen Platz gefunden hatte riefen die Jungs den Pizzaservice an und bestellten uns 3 Familienpizzas. Schließlich wollten wir ja heute noch meinen 16. Geburtstag feiern. Als die Pizzas kamen und wir sie auf dem Wohnzimmertisch verspeisten fragte mich Tom, der neben mir saß:
„Wann kommt denn Nico?"
„Der weiß gar nicht dass ich Geburtstag habe," antwortete ich
Tom schaute mich fragend an.
„Ich hab doch gesagt das zwischen uns nichts mehr laufen wird," meinte ich total überzeugt als wenn ich es schon immer gewusst hätte.
„Na dann können wir doch jetzt wieder zusammen sein?," fragte Tom unsicher.
Ich begann zu grinsen und nickte, dann trafen sich unsere Lippen und ich wünschte mir dass dieser Moment nie mehr zu ENDE gehen würde.

THE END

Designer


On the run

Gratis bloggen bei
myblog.de