Everytime
Kapitel 41



Nachdem wir uns wieder erholt hatten, erzählten uns die Jungs was sie so alles erlebt hatte und dass sie bald ihre nächste Single Schrei rausbringen würden. Als Tom und ich dann endlich mal alleine waren, weil die anderen raus gingen, meinte Tom nach einer Weile Stille:
„Die Bilder, die du gesehen hast sind ein Missverständnis."
„Das hast du schon mal gesagt, ich will eine Erklärung."
„Du kannst dir nicht Vorstellen wie ich dich vermisst habe, ich hab dich ja so oft wie möglich versucht anzurufen.. und als du mich dann mal so Abgeblockt hast, dachte ich du willst nichts mehr von mir.. na ja dann kam es halt so über mich.."
„Mann Tom, ich kann dich ja schon verstehen aber schau mal, ich muss das über ne Zeitschrift erfahren... wenn du das mir persönlich gesagt hättest dann wäre alles anders gekommen."
„Mann, ich bin in solchen Geständnissen auch nicht der King," verteidigte er sich.
„Musst du auch nicht sein, aber wenn du mir nicht mal treu bist.. Was soll denn unsere Beziehung, wenn es dir nur ums eine geht, dann können wir ja gleich eine Affäre anfangen."
Nun sagten wir beide nichts mehr, und ich merkte das Tom seinen Seitensprung bereut hat.
„Ich hab dich vermisst", meinte ich nach weiterer Stille.
„Ich dich auch," meinte Tom.
Dann kam es einfach so über uns und unsere Lippen trafen sich. Der Kuss fühlte sich an, wie der erste in meinem Leben, zärtlich, weich und gefühlsvoll. Nun fingen wir heftig an zu knutschen und Tom machte mir langsam seine Bluse au...
Bis plötzlich jemand ins Wohnzimmer stürmte. Bill und Tessa.
„Sorry.. aber gleich beginnt die Wiederholung von TV TOTAL mit unserem ersten Live Auftritt von Durch den Monsun", meinte Bill und warf sich mit Tessa auf den vor dem Fernseher stehenden Sessel. Tom und ich ergaben uns und machten uns dann auf den Weg hoch in sein Zimmer. Im Flur begegneten uns Gustav und Georg die eine Schüssel Popcorn in der Hand hielten.
„Wollt ihr nicht auch schauen kommen?", fragte und Gustav.
„Siehst du nicht die haben was besseres vor", meinte Georg nachdem er meine offene Bluse bemerkte. Da ich ja, wie ich schon mal erwähnt habe, im Sommer immer ein Bikini drunter anhabe, konnten Gustav und Georg nichts unerlaubtes sehen.
Tom und ich grinsten nur und rannten dann hoch in sein Zimmer, dass uns niemand mehr aufhalten konnte. Dort zog er mir meine Bluse ganz aus und auch die restlichen Kleider, was ich bei ihm auch machte.
Wir warfen uns auf sein Bett und machten dort weiter wo wir stehen geblieben waren. Ich setzte mich auf Tom, der auf dem Rücken lag und gab ihm heisse Küsse. Er unterbrach und meinte:
„Tut mir leid..."
„Mach das nie wieder, du gehörst nur mir," meinte ich und dann hatten wir Sex. Es war so ein ganz spezielles Gefühl, Tom einfach mal wieder nur für mich alleine zu haben.


Kapitel 42


Dann schliefen wir erst mal beide total erschöpft ein.
Als ich dann am Abend, so um 20:00 wieder aufwachte, war totale Stille im Haus. Es machte mir richtig Angst, also ging ich runter um die anderen zu suchen. Tom schlief noch genüsslich. Ich ging die Treppe runter und sah das auf dem Stubentischen mein Handy lag. Ich lief hin und nahm es. 1 Kurzmittelung entfangen. Ich öffnete sie und sie war von Tessa.

Hey Süsse, falls du diese Sms liest bevor wir wieder zu Hause sind.. wir sind was essen gegangen.. kommen bald wieder...

Ich lachte erst mal über die SMS...
Die kommen bestimmt nicht weit, es stehen ja schon vor der Haustür mind. 30 Fans, und im MC Doof erkennen die Leute TH bestimmt auch. Ich rief Tessa an..

„Ja?"
„Hey Tessa, seid ihr denn schon weiter als bis zur Busse gekommen, oder müssen die Jungs noch Autogramme schreiben, damit ihr durch dürft," scherzte ich.
„Süße wer hat denn gesagt das wir vorne raus sind und das wir zum MC Doof gehen."
„Haben die Jungs schon mal irgendwo andres gegessen als im MC Doof oder zu Hause?"
„Hey, das haben wir gehört", meinte Gustav im Hintergrund.
„Sorry, Jutschel, aber wo seid ihr denn jetzt?", fragte ich.
„Na bei mir zu Hause, wir kochen was.. das hast du ja mit ihnen nicht hingekriegt haben sie erzählt", meinte sie.
„Typisch, ihr seid solchen Petzten, Jungs", meinte ich, „Was hat Tessa denn was ich nicht habe, das ihr bei ihr mithelft?"
„Na ja, vielleicht nicht gerade das schwerste Rezept ausgesucht", rief Georg.
„Ja klar, wahrscheinlich macht ihr Aufbackpizza oder Spiegelei mit Würstchen aus der Mikrowelle", meinte ich.
„Du hast es erfasst", meinte Tessa, „in der nächsten Kochstunde lernen wir dann Ofenpommes zu kochen, immer Schritt für Schritt."
„ja klar... dann viel Spaß, ich zähle die Tage in denen ihr das aushaltet."
„Okay, also wenn es euch langweilig ist dann könnt ihr ja auch vorbeikommen", schlug Tessa vor.
„Denen ist nicht langweilig, hast ja gehört mit was die sich beschäftigen", meinte Georg.
„Ja sehr witzig", meinte ich, verabschiedete mich und legte auf.
Nun war auch Tom wach geworden und meinte:
„Süsse, ich hab tierischen Hunger."
„Na das trifft sich ja gut, wollen wir zu Tessa?"
„Wieso denn zu Tessa?"
„Na ja..die anderen sind auch dort, ich telefonierte vorher mit ihr und sie sagte das sie Bill, Gustav und Georg kochen lernt."
„Da bin ich aber gespannt, los wir gehen." Tom wollte gerade die Haustüre aufmachen, als ich ihn stoppte:
„Willst du dass das Geschrei da draussen wieder losgeht?"
Er schüttelte den Kopf und wir nahmen dann den Hinterausgang.


Kapitel 43


Als wir dann endlich ohne grossen Fanrummel vor Tessas Haustür ankamen, waren wir gleich erleichtert.
Wir gingen rein, und sahen gleich die Jungs und Tessa in der Küche die den Tisch deckten.
„Da kommen wir ja genau richtig", meinte Tom und setzte sich an den Tisch.
„Bruderherz, du darfst dann schön den Resten essen, weisst du wie lange wir daran hatten", meinte Bill.
„Na ja.. das stell ich mir nicht so schwer vor ein paar Würstchen in die Mikrowelle zu schmeißen", meinte ich und setzte mich zu Tom der meinte:
„Bill, das ist mir so was von egal wie lange ihr hattet, ich hab jetzt einfach Kohldampf."
Tessa und Georg, die inzwischen die Würstchen und die Aufbackpizzas auf den Tisch stellten, setzten sich nun auch zu uns an den Tisch wo vorher auch schon Gustav und Bill platzgenommen hatten.
„Da bekommt man ja voll den Klos im Magen wenn man Würstchen mit Pizza ist", meinte ich.
„Ne schau mal das isst man so", meinte Gustav und wickelte ein Stuck Pizza um das Würstchen und biss ab.
„Wenns dir schmeckt...", meinte ich und nahm mir ein Stuck Pizza. Als wir dann zuende gegessen hatten, setzten wir uns alle auf die Couch und relaxten und verdauten.
Nach 15 min. meinte Tessa dann: „Wer hat Bock das Flaschenspiel zu spielen."
Flaschendrehen war nicht gerade unsere Lieblingsspiel aber irgendwie spielten wir das früher immer wenn uns langweilig war. Und jetzt war uns ja langweilig und da dass Spiel in unserer Clique immer voll fun machte spielten wir es auch...wir setzten uns in einem Kreis hin.
Wir spielten dass immer so das der, der die Flasche hat 2 mal drehen darf und dann einen von den beiden bei denen sie stechengeblieben war auswählen.. Aber bevor man die die Flasche drehte musste man immer sagen wie man den/ die Zukünftige Küsst.
Gut, das Spiel konnte also beginnen. Ich hatte sogar die Ehre als erste anzufangen...
„Gut," ich räusperte mich, „Dann fang ich mal an mit..." Tom schaute mich misstrauisch an.
„...mit ZK (ZungenKuss)..", fuhr ich fort und begann die Flasche zu drehen und sie blieb bei... Tom stehen.
„Ich glaube da muss ich kein 2. Mal mehr drehen", meinte ich und grinste Tom an.
„Du hast ja Glück", meinte Tessa. Ich ging auf Tom zu gab ihm einen Hammer Zungenkuss den er erwiderte.
„Also.. ich nehme Kuss auf den Mund", meinte Tom und drehte seine Flasche.... Sie blieb bei Tessa stehen!
Dass 2. Mal als er sie drehte blieb sie bei Georg stehen. Tom schaute mich mit seinem hilf-mir-doch-bitte- Blick an und ich meinte:
„Also ich würde Georg nehmen."
„Danke Süsse, dann nehme ich also...Tessa." Ihr stocke, glaube ich, gerade der Atem, weil sie nie damit gerechnet hätte. Tom ging auf sie zu und sie Küssten sich auf den Mund. Bill und mir machte das nicht so viel aus, das wir uns ja schon mind. 2 mal geküsst hatten, mit Zunge und das eben war ja nur ein Kuss auf den Mund.
Nun war Tessa dran, sie meinte das sie Knutschfleck nimmt. Also musste sie dem Auserwählten einen Knutschfleck machen. Die Flasche blieb bei Gustav und Georg stehen. Nun konnte sie sich einen der beiden aussuchen und ihm einen Knutschfleck machen. Sie suchte sich Georg aus. Na ja sie war ja auch mal mit ihm zusammen. Sie machte ihm einen Knutschfleck am Hals und die beiden Grinsten sich dann verdächtig komisch an. Bill sah dies und rächte sich als er dran war, indem er 3 Minuten Knutschen aussuchte und dann zwischen Gustav und mir aussuchen konnte. Er nahm mich. Bevor ich auf ihn zuging flüsterte ich Tom ins Ohr:
„Süsser, diese Knutscherei hat nichts zu bedeuten, ich liebe dich." Dann ging ich auf Bill zu und wir knutschten genau 3 Minuten lang, da Gustav so fair wie er war extra seine Stoppuhr auf dem Handy einstellte. Als wir fertig waren und ich an meinen Platz neben Tom zurück saß, fing ich eine bitterbösen Blick von Tessa ein. Wie war denn die jetzt drauf?? Das alles hatte doch nichts zu bedeuten. Als wir weiterspielten bekam ich mit das zwischen Bill und Tessa dicke Luft entstand. Was führen die denn für eine Beziehung, das wenn man in einem Spiel fremd küsst gleich nicht mehr miteinander spricht?? Als wir fertig gespielt hatten, ging Bill aufs Klo. 10 Minuten später war er immer noch nicht wieder zurück. Ich machte mir sorgen, also lief ich zu ihm Richtung Klo.

Kapitel 44

Die Tür war abgeschlossen, also klopfte ich und nachdem ich meinen Namen gesagt hatte, lies Bill mich rein. Hinter mir schloss er die Tür wieder zu.
„Hey Grosser, was machst du denn so lange?"
„Denkst du dass Tessa noch was von Georg will?"
„Wie kommst du denn darauf?"
„Du hättest ihre Blicke sehen sollen."
„Hab ich..."
„ja eben."
„Hey da läuft nichts zwischen denen, das hätte sie mir doch erzählt."
Unser Gespräch wurde unterbrochen als Tom an die Tür klopfte.
„Habt ihr noch lange? Georg, Gustav und ich wollen gehen!," meinte er.
Bill schloss die Tür auf und wir gingen wieder raus.
„Bill und Tessa müssen noch was klären", meinte ich und schubste die anderen aus der Tür.
„Emily, du kannst hier bleiben", meinte Bill als ich auch gehen wollte.
„Okay Jungs, geht schon mal vor, Bill und ich kommen dann nach." Ich ging wieder rein zu den beiden, die sich böse Blicke zuwarfen. Keiner der beiden Sagte was.
„Wenn ihr nicht redet dann rede ich halt, also Tessa, willst du noch was von Georg?," fragte ich nach einer Weile.
„Natürlich nicht," antwortete sie.
„Und warum hast du ihn dann so doof angegrinst?", fragte Bill wütend.
„Hab ich doch nicht", verteidigte sie sich.
„Ach komm wir haben es doch alle gesehen," mischte ich mich nun ein.
„Na toll, jetzt stellt sich schon meine beste Freundin gegen mich", zischte Tessa, „Ich weiss wohl selber am besten ob ich was für Georg entfinde."
„Sag mir hier und jetzt dass du gar nichts für Georg entfindest," befahl ihr Bill.
„Das kann ich nicht..," meinte Tessa.
„Siehst du," fiel ihr Bill ins Wort, „darum habe ich auch mit Emily geknutscht um dir eins auszuwischen."
„Was? du kannst von Glück reden das Tom mir keinen Vorwurf gemacht hat dass ich was für dich entfinde, sonst hätten Tom und ich jetzt auch Streit, nur weil du Tessa eins Auswischen wolltest," schimpfte ich ihn an.
„Weisst du was, ich glaube unsere Beziehung hat gar keinen Wert, vertrauen in die Freundin zu haben hast du nicht gerade von deinem Bruder, der hat nämlich mehr vertrauen in Em als du in mich." In diesem Moment war ich gerade ein bisschen Stolz auf meinen Tom.
Tessa wollte gerade hoch in ihr Zimmer rennen doch Bill hielt sie am Arm fest..
„Sag mir doch jetzt einfach das du nichts für Georg entfindest", brüllte Bill nun.
„Dass kann ich nicht, Georg ist mein bester Freund und entfinde viel für ihn," rief Tessa.
„Da haben wirs doch", meinte Bill.
„Aber das ist nur Freundschaftlich," brüllte Tessa.
„Entfindest du LIEBE für ihn?", flüsterte Bill nun.
„Nein, ich liebe wirklich nur dich", flüsterte nun auch Tessa.
Nun trafen sich ihre Lippen und ich kam mir vor wie Live in einem Liebesfilm dabei zusein.
„Ich geh dann mal", meinte ich.
„Warte ich komme mit, wir müssen ja morgen früh weg, dann ist es doof wenn die anderen dort sind und ich hier", meinte Bill. Ich nickte und nach einer Umarmung mit Tessa gingen wir zu Bill nach Hause.
Vor dem Haus der Zwillinge standen nun keine Fans mehr, also konnten wir durch die Haustür rein gehen...
Als wir die Treppe hoch gingen und in Tom Zimmer schauten sahen wir Gustav, Georg und Tom die querübereinender auf Toms Boden lagen.
„Nicht mal bis zum Bett haben sie es geschafft, die Armen," meinte ich mitleidend.
„Willst du heute bei mir schlafen," fragte mich Bill. Ich nickte und wir quetschten uns nachdem wir unsere Zähne geputzt hatten in Bills Bett. Das Tom auf den Gedanken kommen könnte das wir Sex hatten, wenn er uns am Morgen so sah, daran hatte ich nicht gedacht. Ich dachte mir das er schon weiss, das ich nicht einfach so was mit seinem Bruder anfangen würde und das er auch vertrauen in mich hat. Das hatte er ja beim Spiel auch gezeigt. Bill und ich lagen nun also nebeneinander unter der Bettdecke. Es war ganz dunkel, nur der Mond schien durchs Fenster hinein. Plötzlich spürte ich eine Handy auf meiner Brust.
„Upss Sorry, ich wollte mich nur auf den Rücken drehen..," entschuldigte sich Bill.
„Ist Klar Bill, und da das Bett so klein ist, bist du jetzt ganz aus versehen an meinen Busen gekommen, schon klar!", meinte ich. Bill begann zu grinsen, als ich ihn sah fing ich auch plötzlich an zu grinsen.
Nun passierte das, was immer passierte wenn Bill und ich alleine waren. Wir küssten uns, und zwar so heftig dass Bill mir schon an die Wäsche ging.....

Kapitel 45


Das darf nicht passieren, redete ich mir ein als wir uns begannen auszuziehen. Als wir beide Nackt waren schaltete dann endlich mein Hirn wieder ein. Es sagte mir das ich alles kaputt machen würde wenn ich jetzt mit Bill schlafen würde. Tom würde nie wieder so viel vertrauen in mich haben, wie er jetzt hat. Tessa wird total sauer auf mich sein und mit Bill Schluss machen und dann hab ich Streit mit Tom und Tessa und Bill spricht dann wahrscheinlich auch nicht mehr mit mir, da es ja meine ( und seine) Schuld sein würde, dass er nicht mehr mit Tessa zusammen sein wird.
Vielleicht würde ich dann wieder Essstörungen bekommen, weil es mir so scheisse gehen wird.
Jetzt wo mein Leben so Sorgenfrei ist muss ich mir doch keine Unnötigen Probleme anschaffen, sagte ich mir und beendete die Knutscherei die fast schon Sex war. Bill war total überrascht als ich nicht mehr weitermachte.
„Mann, Bill, ich kann nicht bei dir schlafen wenn so etwas passiert," flüsterte ich. Bill sagte nichts, er schaute mich nur mit leeren Augen an, die nichts aussagten. Ich wusste gerade gar nicht was er darüber dachte. Ob es ihm scheißegal war, was wir kaputtmachen würden wenn mir miteinander schlafen oder ob er jetzt gerade gemerkt hat das wir FAST einen Fehler begangen haben. Ich wusste es nicht.
Ich zog mir meine Kleider wieder an und legte mich wieder zu ihm ins Bett. Er hingegen hatte nach meinen Worten noch keine Bewegung gemacht. Als er wieder zu sich gefunden hatte, legte sich auch wieder unter die Bettdecke und umarmte mich ganz doll. Was war denn dass jetzt?
„Danke Kleine, fast hätte ich den größten Fehler meines Lebens begangen und mit der Freundin meines Bruders geschlafen. Und fast hätte ich auch gleichzeitig meine eigene Freundin betrogen!," meinte er so laut dass es man es mindestens bis in Toms Zimmer hören konnte.
„Pschhht.. Bill beruhig dich mal wieder, es ist ja noch nichts passiert aber wenn du weiter so rum brüllst hört er was", flüsterte ich. Er nickte und wir schliefen dann endlich ein, ohne das jemand am anderen noch "aus versehen" an die Geschlechtsteile fummelte.Am nächsten Morgen war ich zum Glück vor allen wach und ging ins Bad duschen. Ich schloss die Tür ab und nahm mir eine kalte Dusche. Als ich mit dieser fertig war und die Jungs immer noch nicht wach waren ging ich runter und machte Frühstück. Und als wenn sie's wüssten kamen die Jungs total verschlafen die Treppe runter.
„Na wenn das kein Zufall ist," meinte ich zur Begrüßung. Die Jungs grinsten nur und setzten sich zu mir an den Tisch.
„Ich dachte dass ihr heute euren 2. Song aufnehmt," meinte ich.
„Ne das noch nicht aber wir haben heute einen Aufritt bei Top of the Pops", meinte Bill.
„Aha, wann denn?," fragte ich.
„erst so um 14:00 aber wenn ihr wollt könnt ihr ja auch nach Köln kommen und dann irgendwas machen bis wir wieder nach Hause gehen?!," sagte Tom.
„Aha okay ich ruf nachher mal Tessa an."

Nachdem wir alle Gefrühstückt hatten gingen die Jungs hoch um sich umzuziehen und ich rief in der Zwischenzeit Tessa an.
„Ja?,"
„Hey Süsse wie gehts?"
„Gut wieso?"
„Wir haben heute viel vor..?"
„Was denn?"
„Wir fahren nach Köln, die Jungs haben bei TOTP einen Auftritt."
„Geil, Wir können uns doch Karten besorgen!"
„Ich glaube kaum das es noch Karten hat, heute treten doch auch noch Sarah Connor und Robbie Williams auf."
„Wow...na dann!"
„Aber wir könnten doch trotzdem gehen, oder?!"
„Klar von mir aus immer..."
„Gut, dann kommen wir dich dann abholen."
„Okay Bye Süsse."
„Tschüss Tessa!"

Als Bill, Georg, Gustav und Tom dann endlich fertig waren, erzählte ich ihnen dass ich mit Tessa abgemachte hatte, dass wir mit ihnen nach Köln fahren. Sie waren einverstanden also gingen wir Tessa abholen. Sie kam mit einem vollen Rucksack an die Tür nachdem wir geklingelt hatten.
„Was hast du denn da alles reingestopft," fragte ich und schaute auf den vollgestopften Rucksack.
„Na ja ich hab alle meine alten Plüschtiere eingepackt die werfe ich dann bei der Show auf die Bühne," meinte sie. Ich schaute sie fragwürdig an und auch die Jungs konnten ihr nicht ganz glauben.
„Du weisst aber schon das wir die Plüschtiere die zu uns auf die Bühne geworfen werden nicht behalten," fragte dann Tom.
„Ja klar, sonst könnte ich sie euch ja auch gleich jetzt geben, aber die Veranstalter geben doch die Plüschtiere an die SOS Kinderdörfer weiter," meinte Tessa. Die Jungs nickten. Ich wusste aber nun immer noch nicht was nun die Plüschtiere in ihrem Rucksack verloren hatten, und ich schaute auch dementsprechend. Tessa löste dann ihr Rätsel auf indem sie uns erzählte was nun wirklich drin war.
„Ich habe ein bisschen Proviant dabei," meinte sie. Ich musste nun voll los lachen, da ich mich gerade daran erinnerte als Bill vor dem Open Air Konzert so viel Proviant eingepackt hatte, das fast der Rucksack geplatzt ist.
„Bill und du, ihr passt wirklich zusammen," lachte ich. Die anderen schauten mich Komisch an und ich erzählte ihnen dann, was ich eben Gedacht hatte. Bill und Tessa grinsten sich nur an und küssten sich dann.


Kapitel 46


Na ja nun konnte es also losgehen. Verhungern konnten wir ja schon mal nicht. Wir fuhren mit dem Bus zum Bahnhof und fuhren dann mit dem nächsten Zug nach Köln weiter. Natürlich erkannten uns, besser gesagt Tokio Hotel, einige Fans. Sie schrieen richtig los und rannten auf die Jungs zu und umarmten sie. Tessa und ich nahmen das mit Humor und lachten. Vor ein paar Wochen wäre das nicht gegangen. Da Tessa und ich damals noch total eifersüchtig waren. Aber durch den Erfolg von TH hatten wir gelernt nicht mehr so eifersüchtig zu sein. Tokio Hotel wussten nicht genau wie sie reagieren sollten. Sie schrieben schön Autogramme und die Zeit ging richtig schnell um. Auf der Fahrt nach Köln konnten wir vielleicht so 2-3 Sätze mit den Jungs sprechen. Als wir dann ausstiegen bekamen wir Hunger und mampften ein Sandwich von Tessa.
„Ah, das fühlt sich richtig gut an, jetzt ist mein Rucksack gleich viel leichter," meinte Tessa.
„Siehst du ohne uns wärst du aufgeschmissen.. wenn wir nicht wären...", meinte Gustav.
„Wenn ihr nicht wärt hätte ich auch nicht so viele Sandwichs gemacht." meinte Tessa und grinste doof.
„Stimmt", meinte nun Gustav und machte einen Schmollmund. Danach fuhren wir mit dem Bus noch 2 Stationen bis wir dann endlich beim TOTP-Studio ankamen...
Wir hörten das kreischen der Teenies die in der Halle standen bis nach draußen. Tessa und ich fanden das voll amüsant und schauten uns um, dabei bemerkten wir nicht mal das die Jungs schon längst im VIP- Eingang verschwunden waren. Wir wollten ihnen nach rennen doch wir wurden am Eingang von einem Bodyguard aufgehalten. Ich erschrak total.
„Der Eingang in die Halle ist dort vorne, hier ist der VIP-Eingang und hier sind keine Fans erlaubt," meinte der Bodyguard total zornig. Der hielt uns jetzt nicht etwa für irgendwelche durchgeknallte Fans, oder?
„Die gehören zu uns," meinte nun Bill, der sich wahrscheinlich vorher daran erinnerte dass er ja noch seine 2 Mädels dabei hatte.
„Aha verstehe, na dann!", meinte der Bodyguard und lies uns rein.
Als wir dann im Backstagebereich von Tokio Hotel ankamen, liesen wir uns auf die gigantischen Sessel fallen.
„Für was haben die hier eigentlich Bodyguards, da kommen ja eh alle rein," meinte ich.
Bill und Tessa zuckten mit den Schultern und Tessa meinte dann:
„Na egal, aber weiss von euch jemand wo Robbie Williams hier sein Reich hat."
„Ach du mit deinem Robbie Williams... hat Bill eigentlich ähnlichweiten mit dem?," fragte ich. Bill nahm das als Beleidigung und fragte dann: „Wieso dass denn?"
„Na nur weil Tessa so auf euch beide abfährt," meinte ich.
„Na ja aber das ist auch gerade das einzige was wir gemeinsam haben.. und sowieso der ist viel zu Alt für dich, Süsse," meinte Bill.
„sagt mir mal jemanden der nicht auf Robbie Williams abfährt?", fragte nun Tessa.
„Na ich zum Beispiel," meinte ich gleich.
„Du hast doch auch alle CDs von ihm!", meinte Tessa.
„Ja schon, ich fahr nur auf seine Lieder ab und nicht auf ihn," meinte ich.
„Ja klar", meinte Tessa und dann fingen wir an zu lachen.
„Na ja jetzt haben wir nur noch ein Problem, unser Ziel war es ja in die Halle zu kommen, und nicht in den VIP-Bereich..," meinte ich.
„Undankbare und Verwöhnte Kinder," meinte Gustav.
„Lasst mich da mal machen," meinte Bill und weg war er.


Kapitel 47


Er kam wieder zurück mit den Chef von TOTP.
„...ja das sind eben unsere Freundinnen.. und wie schon gesagt haben wir ihnen versprochen das wir sie mal zu einem Konzert von uns einladen, da sie uns noch nie spielen gehört haben.. Sie sind nur heute hier in Köln.. haben sie nicht noch 2 Tickets für die Show...?"
„Na ja eigentlich geht das ja nicht, aber wenn ihr ihnen das versprochen habt und sie nur heute können... ," er stockte und überlegte.
„... Na gut.. Ich schau mal ob es noch einen Platz für euch hat, die Halle ist geschlagen voll aber vielleicht können wir euch irgendwo vorne reinquetschen," sprach er nun weiter.
Tessa und ich grinsten los und er zeigte uns dann den Weg.

Nun standen wir ganz vorne in der Reihe und die Fans die schon am Morgenfrüh angereist waren mussten nun leider hinter und stehen..=)))
„Ist das Leben nicht schön wenn man Stars als Freunde hat," fragte ich Tessa. Wir mussten nun immer noch beide grinsen. Ich schrieb dann Bill eine SMS:

Hey Grosser....
Danke... Du hast ein Wunsch frei, wir haben den besten Platz...*g*
Kuss und Umarmung Emily

Nachdem ich sie gesendet hatte, lasen Tessa und ich die Plakate die einige Fans gebastelt hatten. Im Hintergrund lief Musik und die Stimmung in der Halle war ganz entspannt. Nur das Kreischen der Tokio Hotel Fans ging einigen auf den Keks. Als die Show dann endlich begann waren wir total aufgeregt und konnten es kaum erwarten Tokio Hotel auf der Bühne zu sehen.
Tokio Hotel kamen aber erst als 5. dran, vorher kamen noch Sarah Connor u.s.w.
Aber nun war es endlich so weit. Der Moderator sagte die Jungs an und die Halle begann zu toben. Als die Jungs anfingen zu spielen Beziehungsweise zu singen bekam ich am ganzen Körper Gänsehaut. Das geilste an dem Lied (Durch den Monsun) war dass ich eine von den ersten war die es hörte und einfach Hammer fand. Die Jungs wurden mit dem Lied berührt, das sie mir als erstes im Proberaum vorspielten.. Einfach Geil...
Nun war ich also da und schaute mit Tränengefüllten Augen Tokio Hotel beim Spielen zu. Ich fing vor Freude an zu weinen. Bill bemerkte dies und grinste mich an. Als sie dann fertig waren, fragte der Moderator sie noch 2 fragen, die ich aber nicht verstand, da die Fans so kreischten.
Am Schluss kam dann noch Robbie Williams, bei ihm kreischten fast weniger Leute als bei Tokio Hotel, was mich natürlich freute.. nicht wegen Robbie sondern wegen "meinen" Jungs...=))
Und nun war die Show langsam zu Ende. Uns holte der gleiche Mann der uns an diesen Platz geführt hatte auch wieder ab. Er zeigte uns den Weg zurück zum Backstagebereich der Jungs. Darüber waren wir echt froh, denn diese vielen Gänge konnte sich ja kein Schwein merken. Ich frage mich wie die Stars den Weg auf die Bühne überhaupt finden, die müssen ja ein Orientierungshirn haben...=D
Na ja.. als wir dann endlich im Zimmer der Jungs ankamen grinsten Bill und die anderen mich die ganze Zeit an. Nach einer Weile fragte ich: „Nun sagt schon was habt ihr verbissen?"
„Ausnahmsweise mal nichts, wir haben nur mal was ganz, ganz neues gesehen!", meinte Bill.
„Was denn?," fragte ich.
„Na ja wir haben dich seid dem wir dich kennen noch nie weinen gesehen, dass war das erste mal," meinte nun Bill. Ich verdrehte meine Augen.
„Na und jetzt, wollt ihr es feiern?", fragte ich.
Die Jungs schüttelten den Kopf.
„Du bist so ein fröhlicher Mensch, da dachten wir immer du kannst nicht heulen," meinte Georg.
„Na ja erstens waren das Freudetränen, zweitens Heule ich wirklich fast nie. Das letzte mal war glaube ich noch bevor ich euch kennengelernt habe."
„Ja gut du hast ja auch den besten Freund, da kannst du nur glücklich sein," setzte nun Tom ein.
„Ja das Stimmt allerdings," meinte ich und setzte mich auf seinen Schoss.
„Wer ist denn hier der bester Fremdgeher und Frauenaufreißer," meinte Gustav.
„Na ja nun Georg," meinte Tom, „ich bin treu wie die Bohne."
Gustav musste sich das lachen verkneifen doch das klappte nicht...:-)
Plötzlich wurden wir von Reporter überfallen, die einfach zur Tür rein platzen. Ich erschrak und stand schnell von Toms Schoss auf. Und um keinen größeren Verdacht zu schöpfen gingen Tessa und ich dann mit den Worten: „Tokio Hotel ihr seid die besten.. wir werden immer Fans von euch bleiben.. euch Backstage zu treffen war so geil." Wir machten voll auf hysterische Fans.
Wir gingen raus in die Stadt, dort war es richtig heiss. Kein Wunder war ja auch gerade Mitte August. Tessa und ich kauften uns in einem coolen Laden einen Mini und zogen den dann an.
„Warum müssen wir uns eigentlich immer etwas kaufen wenn wir in der Stadt sind," fragte nun Tessa.
„Das liegt eindeutig am Geschlecht," meinte ich und grinste.


Kapitel 48

Nun rief mich Bill an und meinte das wir uns um 19:00 beim Bahnhof treffen. Also mussten wir losrennen denn es blieben uns nur noch 5 Minuten.
Gerade noch pünktlich kamen wir im Bahnhof an, wo wir die Jungs schon im Zug sitzen sahen. Wir stiegen schnell ein und ließen uns dann erschöpft auf die Zugsitze neben den Jungs fallen.
Auf der Heimfahrt scherzten wir alle miteinander rum und brachen dann in ein großes Gelächter aus.

Schließlich kamen wir bei der Endstation an und stiegen aus. Wir entschieden uns dass jeder in sein eigenes zu Hause geht und wir uns dann morgen dann irgendwo treffen. Gesagt getan.... Ich stieg also in den nächsten Bus zu mir nach Hause ein. Bill, Tom, Gustav und ich mussten auf den gleichen Bus. Bei der nächsten Haltestelle stieg ich dann aus und lief zu meinem Hauseingang. Ich nahm die Schlüssel aus meiner Hosentasche, schloss die Tür auf und lies sie hinter mir dann wieder zufallen. Als ich Richtung Küche ging um mit etwas zum Essen zu holen, hörte ich meine Mum die mich von Oben rief:
„ja ich bin's, Hey Mum," rief ich hoch.
„Ich muss mit dir sprechen, komm mal bitte," rief sie.
Mir blieb die Schokolade die ich mir vorher in den Mund stopfte im Hals stecken. Seid dem ich die Jungs kennengelernt habe und meine Mum einen neuen Freund hat, haben wir nie mehr so richtig miteinander gesprochen. Also schon mal so am Frühstückstisch oder so, aber keine längeren Diskussionen. Was sollte dass denn jetzt heißen "ich muss mit dir sprechen?" Vielleicht will sie mir wieder erzählen dass wir bald umziehen oder so etwas, dachte ich mir. Ich ging mit einem mulmigen Gefühl hoch zu meiner Mum. Sie putzte gerade das Bad.
„Was ist denn?", fragte ich.
„Du weisst das du in den Ferien zu Papa gehst, oder?," fragte sie.
„Ja klar, 2-3 Tage oder so, oder??"
Sie schüttelte den Kopf.
„Nein dieses mal wird es etwas länger sein," meinte sie.
„Wie lange?"
„2 Wochen!"
„Wasss?? Meine ganzen Ferien soll ich bei Papa verbringen?"
Sie nickte.
„Sven und ich gehen 2 Wochen in den Urlaub," freute sie sich.
„Na danke, und ich darf zu meinem Vater in die Villa und 2 Wochen auf Felix aufpassen," trotzte ich.
„Natürlich nicht, ihr geht nach Florida," meinte sie.
„Wasss? Das kommt ja immer besser... was soll ich denn 2 Wochen in Florida?", fragte ich.
„Du bist aber ein verwöhntes Mädel, an deiner Stelle würde ich mich freuen.. wach mal auf FLORIDA," rief sie empört.
„Ach, verwöhntes Mädel nennst du mich also wenn ich nicht 2 Wochen am Strand liegen will, Cocktails trinken und mich mit Spezialitäten voll fressen?", klagte ich.
„An deiner Stelle würde ich mich freuen," meinte meine Mama und putzte weiter.

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