Everytime
Kapitel 33


Ich ging auf sie zu, nahm angeekelt die Boxershorts aus ihrer Hand und warf sie auf den Boden. Inzwischen bewegte sich Tessa.
„Hey Maus", flüsterte ich und gab ihr einen Kuss auf die Stirn.
„Ich hab einen Fehler gemacht!," flüsterte sie.
„ich hab's gewusst, also hast du doch mit Bill geschlafen," fragte ich direkt.
„Ja...aber das ist ja gar nicht der Fehler," meinte sie.
„Was dann?"
„Ich war blind, ich liebe schon von Anfang an Bill, und gestern als Georg und Gustav nach Hause gingen, passierte es," erzählte sie.
„Ja dann freu dich doch, das dus jetzt gemerkt hast," meinte ich.
„Du checkst doch gar nichts, ich hab Georg betrogen," zischte sie, stieg aus dem Bett und lief ins Bad. Ich biss mir auf die Unterlippe.
„Heisst das jetzt das du mit 2 Jungs zusammen bist?", fragte ich als sie wieder zurück kam. Sie nickte.
„Ich hab ein verdammt schlechtes Gewissen," meinte sie in ihren Gedanken versunken. Nach längerer Zeit meinte sie dann: „Ich muss Georg die Wahrheit sagen," meinte sie entschlossen und nahm ihr Handy. Als sie die Nummer von Georg eintippte, fragte ich: „Liebt Bill dich denn auch?"
„Bill ist keiner der einfach mit einer in die Kiste steigt," meinte sie überzeugt und ging aus dem Zimmer. Plötzlich sah ich die Bilder von Bill und mir als wir uns küssten in meinem Kopf, und hörte nochmals die Worte von Tessa. Bill ist keiner der einfach mit einer in die Kiste steigt. Wenn die wüsste. Ich entschied mich aber schlussendlich dafür das ich mich gar nicht erst in diese Sache einmischen würde.
„Wo sind die Jungs eigentlich?", fragte ich Tessa als sie wieder zurück kam.
„Die mussten noch ein letztes mal ins Studio," antwortete sie. Wir zogen uns an und gingen runter um zu Morgenessen. Wir entschlossen uns das wir wieder mal Shoppen gehen würden. Wir gingen auf den Bus und als wir in der Stadt ankamen liefen wir an einem Kiosk vorbei. Tessa und ich wollten uns eine Zeitschrift kaufen. Wir gingen zu den Teen-Zeitschriften und auf der Titelseite der Bravo hatte es ein kleines Bild von Tokio Hotel... unter diesem stand DIE MAGDEBURGER TEENY-BAND WIRD DEN DURCHBRUCH MACHEN!! Tessa und ich kauften uns die Bravo und noch eine andere und gingen dann an dem Lieblingsladen der Jungs vorbei. Wir gingen kurz rein und kauften jedem der Jungs ein Shirt. Als wir wieder raus kamen liefen wir an einem Fotokasten vorbei, und da kam mir die geilste Idee.
„ich habs, wir verkleiden uns jetzt, machen dann Fotos von uns im Fotokasten und machen daraus ein Album für die Jungs."
„Geile Idee, das machen wir."
Ich warf Geld in den Fotokasten wir machten dann unser erstes Foto, das nächste mit Grimasse, ein weiteres mit zuckersüßem Blick und, und, und.
„So.. und jetzt müssen wir uns verkleiden," meinte Tessa. Nun kamen 2 riesen Tussis mit Rosa Hüten, Tessa und ich fragten diese ob wir die nicht schnell für ein Foto ausleihen durften. Nach längerem Überreden durften wir dann ihre Hüte ausleihen. Nachdem wir 2 Stunden in diesem Fotokasten hockten und 30 Franken ausgaben, gingen wir in ein Kosmetik-Studio, da wir beide noch neue Schminke brauchten. Wir kauften uns ganz verschiedene Sachen, mit denen wir uns dann schminkten und Fotos machten. Zum abschminken gingen wir auf Klo. Nach weiteren 2 Stunden hatte wir unsere Handtasche voller Fotos.
„Boah, ich muss an die frische Luft, dieser Kasten ist ja wärmer als eine Sauna", klagte Tessa. Ich stimmte ihr zu und wir gingen dann mit dem Bus wieder nach Hause.


Kapitel 34


Zu Hause (bei Bill und Tom) schminkten wir uns erst mal richtig ab und legten dann in Toms Zimmer, alle Fotos die wir gemacht hatten, aus. Ich rannte schnell zu mir nach Hause und holte ein leeres Büchlein, wo wir dann die Fotos reinklebten. Tessa schrieb bei jedem Foto was dazu. Auf einem Foto hatten wir im ganzen Gesicht Knutschflecken, die wir uns gegenseitig gemacht hatten. Dort schrieb Tessa hin: „na...wer und diese wohl gemacht hat??" Oder auf einem hatten wir Riesensonnenbrillen an, unter dem Bild stand: „Der Sommer mit euch war der Hammer." Auf die einen Seiten schrieben wir auch Erlebnisse auf, die wir mit den Jungs erlebt hatten. Nun war es 12:00 und das Büchlein war fertig, es war einfach zu geil geworden. Wir bekamen langsam Hunger und gingen darum zum Mc Doof. Dort assen wir einen Burger und lasen dabei unsere gekauften Zeitschriften. Als wir wieder zu Hause ankamen, lagen schon die Jungs total erschöpft auf dem Sofa. Ich rannte auf Tom zu, setzte mich auf seinen Schoss und gab ihm einem Zungenkuss, den er erwiderte.
„Schatz ich hab dich vermisst," meinte ich. Tessa die auf Bills Schoss saß meinte: „Wir haben was für euch gebastelt, wartet hier." Wir rannten hoch in Toms Zimmer und holten die Shirts und das Büchlein. Als wir wieder runter gingen und ihnen unsere Geschenke gaben, freuten sie sich total. Sie grölten sich kaputt und als das Bild mit den Knutschflecken kam meinte Tom: „Ja das wüsste ich auch gerne von wo diese kamen." Tessa und ich grinsten uns an, „tja.. das wird ein Geheimnis bleiben, Schatz," meinte ich und gab ihm einen weiteren Zungenkuss. Auch Tessa gab Bill einen.
„Ich muss los," meinte Georg plötzlich, stand auf und ging in den Flur. Ich ging ihm nach.
„Du kannst es nicht sehen, wie Tessa mit Bill rummacht, stimmts?", fragte ich ihn. Er nickte.
„Es ist einfach scheisse, vor 24 Stunden waren wir noch zusammen, dann sind sie einmal eine Nacht alleine und schon passiertes, eigentlich war's ja klar."
„Liebst du sie noch?", fragte ich.
„Ja schon, aber ich könnte nicht mehr mit ihr zusammen sein, sie hat mich total enttäuscht, naja.. ich muss damit leben", meinte er, „Aber ich muss jetzt los."
Ich umarmte ihn und drückte ihm einen Kuss auf die Wange. Danach ging er und ich ging zurück ins Wohnzimmer.
„Habt ihr schon die neue Bravo gelesen," fragte Gustav.
„Na klar," meinte Tessa.
Ich setzte mich wieder auf Toms Schoss und wir knutschten weiter.
„Hat jemand Lust in die Stadt zu gehen?", fragte nun Bill. Tessa und ich waren nicht besonders begeistert, wir entschlossen uns dann aber trotzdem das wir mitgehen würden. Wir gingen auf den Bus und als wir in der Stadt ankamen entfingen uns (besser gesagt Bill, Tom und Gustav) schon die ersten Fans denen sie Autogramme gaben.
„Diese Zeiten sind jetzt wohl vorbei, wo wir ohne das uns beziehungsweise die Jungs jemand erkennt", meinte ich zu Tessa. Danach konnten die Jungs ihre Einkäufe erledigen.
„Süsse, ich weiss du wirst jetzt nicht begeistert von meiner Idee sein aber machen wir zusammen ein Foto?," flehte er. „Okay aber nur weil du mein Süsser bist, setzte ich mich nochmals in diese Sauna," meinte ich.
Wir setzten uns in den Kasten und machten echt coole Schnappschüsse. Als wir die geschossenen Bilder anschauten meinte ich: 
„Die sind echt geil geworden."
„Kein Wunder bei solchen Schönheiten wie wir es sind," meinte Tom und grinste. Wir teilten uns die Bilder auf und gingen dann wieder zu den anderen die schon auf uns warteten. Als wir aus dem Einkaufszentrum gingen kamen 6 Türken auf uns zu. Vor uns blieben sie stehen und der eine meinte:
„Seid ihr nischt die kleinen Scheißern von Tokio Motel."
„Und wenn's so wäre," schnauzte ihn Tom an.
„Hey Jungs, kommt mal, der kleine wird schon fresch," sagte der Typ und winkte den anderen 5 Jungs zu. Diese kamen auf uns zu und einer Kickte Tom zwischen die Beine.
„Hey ihr süssen Chicas, was mascht ihr denn mit solchen Schlaffis?," machte er Tessa und mich an. Bill zog Tessa schnell an sich und ich kniete vor Tom der inzwischen einen weiteren Schlag bekam und nun am Boden lag. Irgendwie gingen dann die Türken auch noch auf Bill und Gustav los und es entstand eine riesen Schlägerei. Tessa und ich standen Machtlos daneben und wussten uns nicht zu helfen.


Kapitel 35




Ich konnte es einfach nicht mit ansehen wie die Jungs vor unseren Augen verprügelt werden. Also zog ich jeden der Jungs einzeln aus diesem Berg heraus. Die 6 Türken bemerkten dies gar nicht und schlugen einfach weiter auf sich gegenseitig ein.
„Solche Volltrottels", meinte Tessa und wir rannten dann schnell zur Busse und fuhren mit dem Bus nach Hause. Zu Hause verarzteten Tessa und ich unsere Jungs.
„Wegen diesen Idioten kann ich keine kleinen Tom mehr erzeugen," klagte Tom.
„Dann muss ich mir halt jemand anderes suchen," meinte ich. Tom machte einen Schmollmund und meinte dann aber wieder grinsend: „Wir könnens ja mal versuchen."
„Ne danke, ich will noch nicht Mutter werden," lehnte ich ab.
„So meinte ich das eigentlich auch nicht..." sagte er mit seinem Schelmlächeln.
„Thema Wechsel," rief Gustav dazwischen.
„Jutschel jetzt wird's doch erst spannend," meinte Bill und bekam dafür einen Knuff von Tessa.
„Wann kommt denn Georg wieder," fragte Tom.
„Ich befürchte nicht so schnell," meinte ich und schaute Bill und Tessa an die gerade am knutschen waren.
„Wollen wir heute nicht mal wieder Feiern gehen," fragte Tom.
„Ich weiss nicht wies dir mit deinen Schmerzen nach feiern ist?!," fragte Gustav.
„Tessa und ich gehen zu mir nach Hause und versuchen Georg zu erreichen, wir treffen uns dann im Club," sagte ich. Tessa und ich gingen zu mir nach Hause und zogen uns dort was cooles an. Ich zog mir nen schwarzen Mini und ein gestreiftes Shirt an und schwarze kaputte Strümpfe. Lackierte meine Fingernägel schwarz und trug Mascara auf. Hingegen Tessa machte heute mal auf weiss.
Als wir dann nach einer guten halben Stunde fertig waren rief ich Georg an:

„Ja?"
„Hey Georg."
„Hast du heute Abend schon was vor?"
„Ne wieso, willst du ein Date mit mir?"
„Na ja... so etwas in der richtung, kommst du heute auch feiern?"
„Ehmm, na ja, ist mir nicht so zu mute, aber da ich eh nicht besseres zu tun habe, OK."
„Ok, wir treffen uns mit den anderen um 20:00 im Club."
„Ok, bis dann, bye."

Tessa und ich machten es uns bis 19:45 vor der Glotze gemütlich. Danach fuhren wir mit dem Bus zum Club. Es waren erst ganz wenige Leute im Club, da war es einfach unsere Jungs zu finden. Wir setzten uns zu ihnen an die Bar uns tranken ein paar Red Bull. Als dann der Club immer voller wurde kam ein Mädel auf Tom zu und machte sich vor meinen Augen an ihn ran.
„Bist du nicht der süsse Boy von Tokio Hotel?," fragte sie ihn. Er nickte nur und sah mich dabei unsicher an, doch er wehrte sich nicht gegen ihr Gefummel. Sie wurde dann aber von einer Freundin gerufen und hinterlies Tom ihre Handynummer.
„2 Sekunden länger und ich hätte dir eine geschmiert," meinte ich mit eifersüchtigem Blick und verzog mich aufs Klo. Tessa kam mir nach. Wir wurden vor dem Klo von einem Mann der eine Fotokamera um den hals trug aufgehalten.
„Bist du mit Tom zusammen," fragte er mich direkt. Von wo wusste der denn Toms Name?? Ich wollte ihm Antwort geben doch Tessa antwortete ihm: „Tom ist nur ein Freund von uns." Und zog mich dann aufs Klo.
„Wenn ich mich recht daran erinnere bin ich doch Toms Freundin, oder?," fragte ich auf dem Klo.
„Willst du morgen auf der Titelseite von allen Zeitschriften sein, mit dem Untertitel ICH BIN TOMS FREUNDIN oder so was?"
„Du meinst das war ein Paparazzi?"
Sie nickte.
„Und was ist wenn der jetzt Fotos von dieser Tussi und Tom gemacht hatte?"
„Tom ist jetzt berühmt, da entstehen schnell Gerüchte, er muss selber aufpassen," meinte sie. Dann gingen wir wieder zurück und erzählten den anderen das wir uns nur als ihre Kollegen ausgegeben haben.
„Es ist besser wenn wir unsere Beziehungen geheim behalten," meinte ich und schaute Tom dabei die ganze Zeit wütend an, da ich immer noch enttäuscht von ihm war wegen der Aktion vorhin. Ich ging dann mit Georg auf die Tanzfläche. Dabei behielt ich Tom immer in meinem Blickwinkel und bemerkte das ihn und auch Bill viel Mädels erkannten. Als auch Georg von einem Mädel angebaggert wurde, setzte ich mich zu Tessa die alleine auf einem Barhocker saß.
„Es wir eine schwere Zeit auf uns zukommen, Süsse," meinte sie.
„Wir werden Tom und Bill wahrscheinlich nie mehr für uns alleine haben," befürchtete ich.
Sie nickte.


Kapitel 36



Uns wurde es mittlerweile total langweilig, also verzogen wir uns zu Tessa nach Hause. Dort schauten wir uns irgendeine Schnulze im Tv an und schliefen dann eng aneinander ein.

Am nächsten Morgen gingen wir zur Schule, wo Bill und Tom nicht waren.
„Wahrscheinlich bekommen die jetzt auch schon Privatunterricht", meinte ich.
„Oder sie verbrachten die Nacht mit einem Fan", sagte Tessa. Wir gingen nach Hause machten unsere Hausaufgaben und wurden dann vom Klingeln meines Handys gestört:

„Ja?"
„Hey süsse, wieso seid ihr denn gestern schon so früh gegangen."
„na ja... es ist nicht gerade unsere Lieblingsbeschäftigung unseren Freunden beim Flirten zuzuschauen."
„Da ist aber nachher nichts mehr gelaufen, ich schwöre."
„Ja klar, und wieso wart ihr denn heute nicht in der Schule?"
„Wir hatten Interviews, da unsere Single heute erscheint, und morgen machen wir unser Videoclip."
„Aha, du ich muss dringend was erledigen, bye," sagte ich und legte auf.

„Was war denn das gerade?," fragte Tessa.
„Ich hab grad Null Bock mich mit ihm zu unterhalten," meinte ich. 
Entweder hatte ich heute einfach einen schlechten Tag oder ich kam nicht mit dem Erfolg meines Süssen klar. Auch Tessa machte es sehr zu schaffen Bill nicht mehr für sich alleine zu haben. Unsere Jungs wurden immer Bekannter und bekamen auch immer mehr Fans. Sie waren mittlerweile jeden Tag mindestens einmal im Fernseher zu sehen oder auf der Titelseite einer Zeitschrift.
Nun war schon eine Woche vergangen und Tom hatte sich nach diesem Anruf auch nicht mehr gemeldet. Bill hatte sich das letzte mal vor 2 Tagen bei Tessa gemeldet doch die war auch nicht erfreut über seinen Anruf. Tessa und ich kamen irgendwie ganz und gar nicht klar mit dem Erfolg von Tokio Hotel und mit den schreienden Fans die sich an sie ran machten, noch weniger. Tom versuchte mich heute anzurufen doch ich drückte ihn weg. Bei Tessa war es das gleiche mit Bill. Liebe ich Tom denn überhaupt noch? fragte ich mich öfters doch ich wusste keine Antwort auf meine Frage. Tom war mein Traummann das wusste ich, aber ist er es immer noch?
Fragen die ich mir nicht beantworten konnte.
Kapitel 37



Nun waren schon 2 Wochen vergangen.

Ich stand am Morgen auf und Frühstückte, dann kam Tessa zu mir uns wir gingen in die Schule. Als ich nach der Schule nach Hause ging, klingelte mein Handy wieder. Keine Nummer. Ich nahm ab:

„Ja?"
„Hey Süsse, ich hab 1000 mal versucht dich zu erreichen."
„Tom," meinte ich genervt.
„Wir sind morgen wieder mal zu Hause, ist es Okay wenn ich mal bei dir vorbeikomme,"
„Ähmm.. nee, ist grad ganz schlecht, morgen ist die Geburtstagsparty von meinem Stiefbruder Felix," lehnte ich total unglaubwürdig ab.
„Na ja.. oke kann man nichts machen.. ich vermisse dich.. Ly!"
„ich dich auch, bye!"

Ich konnte ihn momentan einfach nicht hören. Nun rief mich Tessa an:

„Hey Maus," sagte ich
„Hey Süsse, Bill hat gerade angerufen, er will morgen vorbeikommen, aber da ich kein Bock hatte sagte ich das ich was mit dir unternehme," erzählte sie.
„Ach du scheisse.. und ich erzählte Tom da ich auf ne Geburtstagsparty geh," erzählte ich.
„Fuck, was machen wir jetzt?," fragte sie.
„Na ja.. wenn sie fragen dann sagen wir einfach du kommst mit mir auf die Geburtstagsparty," erklärte ich.
„Ok, hast du jetzt was vor?," fragte sie.
„Ne, komm doch vorbei ich bin auf dem nach Hauseweg," meinte ich.
„Ok, bis dann", verabschiedete sie sich.
Ich legte auf und lief zu mir nach Hause, dort wartete schon Tessa.
„Wow das ging ja schnell," meinte ich und gab ihr einen Kuss auf die Wange.
Dann wir gingen ins Haus. Wir setzten uns aufs Sofa und schauten unsere Lieblingssendung, die gerade kam. Wie nicht anders zu erwarten kam danach einen Bericht über Tokio Hotel. 
24 h Tokio Hotel.

„Boah, ich kann es nicht mehr hören TH hier, TH da," rief Tessa aus. Ich stimmte ihr zu. Wir schauten dann aber trotzdem den Bericht über Th, da es uns interessierte was die Jungs so machten.
Schreiende Fans und Stapelberge voller Fanpost, also bisher nichts neues. Doch dann kam es. Das Bild, das mir einen Stich ins Herzen versetzte. Tom mit einer anderen. Ich stoppte das Fernsehbild und schaute mir das Bild genau an. Tom fummelte irgendeinem Fan am Arsch rum: Na warte.. der konnte was erleben. Ich griff zum Telefonhörer und wählte seine Nummer, doch niemand ging ran. War ja eigentlich klar. Ich bekam tierische Kopfschmerzen, weil ich mich so über ihn aufregte. Also gingen wir raus an die frische Luft Spazieren.
„Wetten Tom hätte mir das nie erzählt", erzählte ich. Tessa zuckte die Schulter zusammen: 
„Vielleicht hat er auf den richtigen Moment gewartet."
„Ja klar, der wäre wahrscheinlich nie gekommen... Wir haben ja eben zusammen Telefoniert!", sagte ich.
Auf dem Weg nach Hause kaufte ich mir die neue Yam! und stöberte sie durch. Und wenn es nicht schon schlimm genug gewesen wäre sah ich das Bild von Tom und dem Fan nochmals. Ich blätterte eine Seite weiter und da kam gleich noch ein Bild mit einem anderen Fan.
„Er hat da die gleichen Klamotten an also musste es am gleichen Tag passiert sein", meinte Tessa die sich das Bild auch anschaute.
„Und so einer ist mein Freund", meinte ich enttäuscht und ging ins Haus. Dort nahm ich Zettel und Schreiber und schrieb:

Hey One-Night-Boy..
Ich hätte es ja ahnen können das du mir nicht treu bist, aber das du gleich am selben Abend mit 2 verschiedenen....Iggittt
Du widerst mich so was von an, du bist kein Deut besser als Andre.
Ich will deinem Starleben nicht im Wege stehen, von mir aus kannst du ab jetzt mit wem du willst rummachen..
Ich dachte du bist der Mann mit dem ich mit mein Leben verbringen möchte, aber zum Glück habe ich es früh genug gemerkt.
ES IST AUS
Bye Em...



Kapitel 38



Tessa sah mich entsetzt an:
„Du machst jetzt aber nicht Schluss, oder?"
„Ne ich bedanke mich, das ich es auf diese Weise erfahren musste.. Klar mach ich Schluss", meinte ich und faltete den Brief zusammen.
„Vielleicht ist das ja alles ein Missverständnis", sagte Tessa.
„Ja Klar, Tom grabscht jeder am Arsch rum und du beschützt ihn noch, tolle Freundin", klagte ich und ging aus dem Haus. Tessa kam mir nach und wir rannten bis zu Toms Haus. Dort warf ich den Brief in den Briefkasten, der total mit Fanpost gefüllt war.
„Der findet den Brief hier doch nie," meinte Tessa. Da musste ich ihr leider zustimmen, also nahm ich den Brief wieder raus und klingelte. Es machte niemand auf. Da fiel mir ein, das ich ja immer noch den 2. Schlüssel hatte. Wenn sie das Schloss nicht gewechselt haben, müsste der also noch passen. Ich wusste auch nicht wieso aber der Schlüssel war immer noch an meinem Schlüsselbund. Ich nahm ihn und tatsächlich: er passte.
„Das ist Hausfriedensbruch", meinte Tessa.
„Hey das ist das Haus von meinem Freund, da darf ich doch wohl mal einen Besuch abstatten!?", klagte ich.
„Wie war das noch mal, dein Freund?? Besuch bei ihm Abstatten obwohl du genau weisst das er nicht zu Hause ist??", fragte Tessa, „Bessere Ausreden konntest du dir nicht ausdenken?"
Ich grinste und ging hoch in Toms Zimmer. Dort legte ich den Brief gut sichtbar auf sein Bett. Morgen würde er ihn ja lesen da er nach Hause kommt.
Ich schaute mich ein letztes mal im Zimmer um, da ich wahrscheinlich das letzte mal in diesem sein würde. Dann gingen wir wieder nach Hause.
„Wie geht es denn eigentlich mit Bill und dir weiter?", fragte ich Tessa.
„Keine Ahnung", antwortete sie und zuckte mit den Schultern.
„Na ja, wenn du ihn irgendwo siehst tönt es nicht gerade nach Liebe sondern eher nach Hass", vermutete ich.
„Ja momentan ist das schon ein bisschen so, aber ich denke ich muss mich erst mal an den Erfolg von ihm Gewöhnen, Lieben tu ich ihn ja immer noch," meinte sie und ich nickte.

Inzwischen verging wieder eine Woche.
Ob Tom meinem Brief jemals gelesen hatte wusste ich nicht, er hatte sich seid dem ich den Brief geschrieben hatte nicht mehr gemeldet, also denke ich schon.
Tokio Hotel würden in 2 Tagen ihre 2. Single Schrei rausbringen, das erfuhr ich im TV.
Nun war 14:00 und ich lag in meiner Hängematte im Garten und simste mit Tessa. Ich sendete meine SMS und gleich darauf bekam ich eine. Die konnte jetzt unmöglich von Tessa sein, da ich meine SMS erst gerade an sie sendete. Ich öffnete die Mitteilung, von Tom:

Hey Emily, ich kann es nicht mehr ändern das du es so erfahren musstest und ich verstehe auch wenn du sauer bist aber lass es mich dir erklären... Ciao Tom.

Na ja, er hatte ja jetzt eine Woche Zeit sich eine Ausrede auszudenken... Ich antwortete ihm aber trotzdem (noch) nicht.

Als ich am nächsten Morgen aufwachte war ich schon total spät dran und musste voll stressen damit ich rechtzeitig zur Schule kam. Ich hetzte also aus dem Bett und zog mich schell an, dann ging ich runter und trank schnell eine Ovo. Als ich los wollte bemerkte ich das ich meine Schultasche vergessen hatte, also musste ich nochmals hoch spurten um sie zu holen. Als ich wieder runter rannte, stolperte ich über meine Handtasche die auf der Treppe lag.
„Scheiße", fluchte ich und las die ausgeleerten Sachen auf. Da stöste ich auf die Fotos, die Tom und ich damals gemacht hatten. Ich schaute sie mir an, dabei huschte mir ein grinsen übers Gesicht. Ich setzte mich verträumt auf die Treppe und schaute in Gedanken versunken die Fotos an. Wenn ich mich so an die vergangenen Zeiten erinnere, dann ist Tom echt ein cooler Typ. Er hat mich zwar schon derbst enttäuscht, aber wenn ich ehrlich bin dann vermisse ich ihn schon ein gannnnzz kleines bisschen. Und immer wenn ich an ihn denke, dann ein Stückchen mehr. Er ist und bleibt einfach mein Traumboy, daran kann ich nichts ändern.
Nachdem ich wieder aus meinem Gedanken erwachte, rannte ich ins Schulhaus, wo mich Tessa schon entfing.
„Hey Maus, wo warst du denn so lange, die erste Stunde ist schon um."
„Weisst du was, ich lasse die anderen Stunden auch gleich aus, mir wurde vor wenigen Minuten bewusst das ich nur Tom will, sag Herrn Schneider das ich krank bin oder irgendeinen Schrott, ich hab jetzt was wichtigeres zu tun, als doofe Matheaufgaben zu lösen, wünsch mir Glück," erzählte ich und rannte weg. Tessa rief mir nach:
„Ok, bei was auch immer ich dir Glück wünschen muss."


Kapitel 39



Ich rannte im gleichen Tempo wie ich zur Schule kam, auch wieder nach Hause. Dort warf ich meine Schultasche auf den Boden und rannte die Treppe hoch, in mein Zimmer. Ich nahm mein Handy, öffnete die SMS von Tom und las sie mir nochmals durch.
„Na ja, vielleicht möchte ich jetzt doch erfahren was er sich dabei gedacht hatte," sagte ich mir. Ich rief ihn also auf sein Handy an. „Tuuut.. tuuut.. tuut", machte es nur, bis dann endlich jemand ran ging!
Der Anrufbeantworten: „...sprechen sie bitte nach dem Piepton.... Piep.!"
„Ne danke", meinte ich und legte auf.
Mann, es war alles so scheisse. Tom meinte ich hasse ihn und hat wahrscheinlich längst eine neue. Ich war total verzweifelt, warf mich auf mein Bett und heulte mir die Augen aus. Als ich mich wälzte schaltete der Fernseher an, da ich auf die Fernbedienung kam. Es lief gerade Viva. Der Videoclip von Pink war gerade fertig. Nun kam Durch den Monsun. Ob das nur Zufall war, das immer wenn ich den Tv einschaltete etwas von TH kam oder alle Sender zu TH Live wurden wusste ich nicht. Na ja.. war mir jetzt eigentlich egal. Denn ich schaute jetzt gespannt den Videoclip an.
„Der ist echt geil geworden," meinte eine Stimme hinter mir. Ich schaute aber nicht hin wer es war und meinte:
„Na ja... Tom ist halt auch viel darauf zu sehen, dann muss er ja gut werden", schwärmte ich. Nun drehte ich mich um und sah Tessa, die mich grinsend anschaute.
„Tessa.. was machst du denn hier?,"
„Na.. und hättest dich mal hören sollen auf dem Schulhof, da interessierte mich natürlich was du vor hattest," meinte sie.
„Was.. Bist du schon so lange hier..?", fragte ich.
„Ne ne.. aber dein schwärmen von Tom bekam ich noch mit", meinte sie und wir fingen an zu grinsen.
„Ich konnte ihn noch gar nicht erreichen", meinte ich enttäuscht.
„Ach Mann, du doofe Kuh.. Ich hab dir doch erzählt, das Bill mir erzählt hat das sie heute zu Hause sind, schon wieder vergessen?," baute sie mich auf.
„Wie jetzt....Und warum nimmt er denn nicht ab, wenn ich ihm aufs Handy anrufe?," fragte ich.
„Wenn dus mir nicht glaubst dann ruf ich ihn halt an", meinte sie, nahm mein Handy und suchte im Handyverzeichnis nach Toms Nummer.
„Okay, ich versuch`s noch einmal", gab ich mich geschlagen und nahm mein Handy ans Ohr:

„Tuut... tuut.. tuut..",
„Ja?",. meinte eine Stimme und mein Herz schlug gleich viel schneller.
„Hey Tom, ich hab deine SMS bekommen", meinte ich in einem möglichst normalen Ton, damit er keinen verdacht schöpfte.
„ich bin zu Hause, soll ich schnell vorbeikommen..? Ach ne du bist ja an der Geburtstagsparty, oder?", fragte er.
„Warte kurz", meinte ich und erzählte Tessa was er eben gemeint hatte.
„Wir können doch zu ihm, ich wollte eh zu Bill, und sag ihm das die Gebparty zu Ende sei", befahl sie mir. Ich machte dies und er war einverstanden.


Kapitel 40



Tessa und ich rannten runter, gingen aus dem Haus und liefen zu Tom nach Hause. Vor dem Haus fanden wir eine Schar voller Groupies auf, die die ganze Zeit nach Bill und Tom riefen.
„Hier geh ich nicht durch", meinte ich und stoppte Tessa.
„Warte, ich habe eine Idee, wir können doch sicher irgendwie hinten rein", überlegte Tessa und zog mich in ein Gebüsch. Ich folgte ihr bis wir in Hintergarten des Hauses ankamen. Tessa und ich klopften wie die doofen an die Fenstercheibe, als wir Bill, Tom, Gustav und Georg im Wohnzimmer sitzend auffanden. Nach dem zweiten mal hinschauen erkannte und Georg und machte uns das Fenster auf.
„Boah, ihr seid`s, ich dachte schon das seinen die Groupies," meinte Georg.
„Hey spinnt ihr, was ist wenn euch ein ein Fan gefolgt ist?", zischte uns Bill an.
„Na das ist aber mal ein netter entfang von euch, so nach mehreren Wochen nicht sehen", zischte Tessa Bill an. Bill grinste. Er entschuldigte sich, ging auf Tessa zu und begrüßte sie mit einer Umarmung und einem Zungenkuss. Gustav und Georg schauten Tom und mich schon doof an und warteten auf unseren Kuss, da sie ja nichts von der Trennung wussten. Tom hatte Bill wahrscheinlich davon erzählt, denn der meinte jetzt: „Setzt euch, wir müssen euch alles erzählen, was wir erlebt haben."
„Na ja.. ein paar Sachen wissen wir ja schon... man war ja richtig gefangen von diesen Berichten über euch, alles drehte sich nur noch um euch", meinte ich. Tessa nickte und meinte:
„Und wenn wir ehrlich sind dann regte uns das eine Zeit lang richtig auf." Tessa und ich fingen an zu grinsen, die Jungs hingegen versuchten uns möglichst Böse anzuschauen.
„Gustav meinte, dass ihr sicher euer ganzes Zimmer voller TH-Poster habt", meinte Georg und ich gab Gustav einen Knuff.
„Ja klar, und jedes mal vor dem einschlafen noch einmal euch anhimmeln.. wir sind keine 12 Jahre mehr alt," meinte ich.
„Na ja das hat ja auch niemand behauptet," meinte Gustav und schaute zu Tessa die rot anlief.
„Teeesssssaaa", meinte ich, „Hast du mir da vielleicht mal etwas verheimlicht."
„Ich konnte doch nicht die Poster von unseren Süssen einfach so in diesen Zeitschriften verrotten lassen," meinte sie, „und ausserdem sehen sie auf den einten Postern richtig sexy aus."
Die Jungs fühlten sich richtig geschmeichelt und fühlten sich für einen Augenblick für was besseres.
Dann fingen wir alle an laut los zu lachen.

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