Everytime
Kapitel 25

Wir schleckten unser Eis und als wir fertig waren plagten mich riesige Kopfschmerzen, also verabschiedete mich mich von den Jungs und ging nach Hause. Dort ging ich in die Küche, machte mir einen kalten Lappen, den ich mir dann auf den Kopf legte. Als ich mich wieder erholt hatte, setzte ich mich schnell an den PC und surfte. Ich stöste gerade auf einen Artikel:
„Openair in Magdeburg zu Gast sind Nena, Juli, Silbermond, Samy Deluxe und, und, und."

Ist ja geil, dort musste ich unbedingt hin, mit Bill und Tom. Ich bestellte noch die letzten Tickets übers Internet. Dann druckte ich den Artikel aus und ging zu den Jungs, die nun auch wieder zu Hause waren.
„Hey Em, sind deine Kopfschmerzen jetzt weg?", fragte Tom.
„Ja, hol mal schnell Bill ich muss euch was zeigen." Und schon kam Bill zu uns.
„Hey Em wieso bist du denn so aufgebracht, was ist denn?", fragte Bill.
Ich drückte ihnen den Zettel in die Hand und grinste, nun fingen sie auch an zu grinsen und Bill meinte:
„Du hast nicht wirklich das gemacht was ich denke?", fragte er grinsend.
Doch ich nickte nur und Bill hüpfte auf und klatschte in die Hände (So wie er es immer machte, wenn er sich freute). Dann kamen beide auf mich zu und nahmen mich in den Arm.
„Wann ist das Openair denn?", fragte Tom dann.
„Weiss gar nicht," ich schaute auf den Zettel und dort stand Sonntag 17. Juli,
„oh Gott das ist ja morgen", meinte ich.
„Sieht wohl so aus", meinte Bill der noch total aus dem Häuschen war.
Ich entschied mich das ich bei den Jungs schlafe damit wir uns dann entsprechend auf das Openair vorbereiten konnten.
Wir entschieden uns in Bills Zimmer zu schlafen. Als Bill im Bad war, waren Tom und ich alleine im Zimmer.
„Ich glaube ich bin dir noch eine Erklärung schuldig, wegen der Sache mit Lori und Jenny"
„Ja, und ob"
„Also es war so, du verbrachtest in letzter Zeit viel mehr Zeit mit Bill als mit mir, fast doppelt so viel, ich war halt ein bisschen neidisch auf Bill und lenkte mich dann mit den zweien ab, aber ich weiss jetzt das es ein scheissgrosser Fehler war und ich dich Liebe."
„Bill ist wie ein Bruder für mich mit ihm kann ich über alles sprechen, und du bist halt mein Freund.."
„...Mit mir kannst du nicht über alles reden", unterbrach er mich.
„Tom.. du bist mein Freund und dich Liebe ich, das ist was ganz anderes," Wir umarmten uns und gaben uns einen Kuss.
„Hab ich was verpasst?", fragte Bill der gerade aus dem Bad zurück kam.
„Nicht das ich wüsste, wieso?," fragte ich schauspielerisch anungslos.
„Seid ihr denn jetzt wieder zusammen?," fragte Bill. Tom schaute mich an und Bill auch, ich nickte.
„Hat jemand was gesagt?", fragte Bill.
„Jaaaaaaa", schrie ich heraus. Und gab Tom einen Zungenkuss.
„Ach nein, jetzt muss ich heute schon wieder alleine schlafen!", jammerte Bill und gab uns ein Zeichen dass wir rüber in Toms Zimmer dürfen.Wir gingen rüber in Toms Bett, und kuschelten uns eng aneinander.
Bill rief von drüben: „Aber nicht zu lange, ihr müsst morgen fit sein."
„Schlaf jetzt lieber, kleiner Bruder", rief Tom rüber, denn er wusste genau das Bill es hasste, wenn Tom ihn wegen diesen 10 Minuten Altersunterschied runter machte.
Nun sagte er nichts mehr, war auch besser so.
Tom ging unter die Decke, zog mir mein Shirt aus und küsste mich den Bauch hinauf bis er bei meinem Mund angelangt war, wir küssten uns lange und zärtlich bis wir dann miteinander Schliefen.

Um 13:00 wachten wir auf, assen dann Morgen und ich ging schnell die Tickets abholen. Als ich wieder zu Hause bei Bill und Tom ankam. Waren sie gerade am Proviant einpacken.
„Tom tu das ein bisschen schön rein, dann passt mehr rein," meinte Bill.
„Ich kauf mir dort eh nen Burger," antwortete Tom.
„Wenn wir in der vordersten Reihe stehen und auf Nena warten geht das gar nicht."
„Wir sind eh nicht in der vordersten Reihe."
„Sicher, wenn wir jetzt schon gehen, dann schon."
„Bill du bist doch sonst nicht so einer der so früh geht?", fragte ich.
„Ja schon, aber heute ist das was anderes",
„Na dann, komm wir gehen los"
„was wollt ihr denn jetzt schon in der Hitze stehen, das Konzert beginnt doch erst um 18:00?"
„Ja schon aber dann sind wir in der ersten Reihe", meinte Bill. Tom zeigte ihm einen Vogel.
„Wisst ihr was? Wir gehen in 2 Stunden dann müssen wir nicht mehr so lange warten und haben immer noch einen guten Platz?"
Die beiden waren einverstanden.
Nach 2 Stunden gingen wir dann Startklar zum Openair. Es waren erst 20 Leute oder so da. Nachdem wir uns in die vorderste Reihe stellten, meinte Tom:
„Siehst du wir sind doch immer noch in der ersten reihe, was hätte es gebracht wenn wir schon 2 Stunden vorher da gewesen wären?"
„Ja du bist halt der beste," meinte ich und gab ihm einen Zungenkuss. Wir warteten noch weitere 3 Stunden, die eigentlich ganz schnell vorbei gingen. Es kamen immer mehr Leute und mit der Zeit wurde es auch richtig eng und heiss.

Nun war es soweit und Juli eröffnete das Openair. Nach einer Stunde kam dann Samy Deluxe und nachdem es schon langsam eingedämmert hatte, kam dann Nena. Alle fingen an zu jubeln uns sie fing an zu singen, Bill schrie sich die Stimmbänder wund, neben ihm stand ein Mädel das auch ein totaler Fan von Nena war, wie sich herausstellte hies es Tessa. Wir kamen schnell mit ihr ins Gespräch und fanden heraus das sie auch aus der nähe von Loitsche kam. Wie ich nach längerem Gerede auch bemerkte, das sie sichtlich an Bill interessiert war, ob er an ihr, keine Ahnung. Tessa war etwa 1.68 gross, blondschwarze Haare und ziemlich schlank. Als das Openair zu ende war, tauschten wir unsere Handynummern aus und Bill, Tom und ich gingen dann zu mir nach Hause, wo wir dann in meinem Zimmer übernachteten.


Kapitel 26


Nun war also wieder Montag und das Weekend war zu ende. Wir standen um 6:00 auf und machten uns bereit. Als ich um 13:00 von der Schule wieder nach Hause kam, sah ich das ich eine Sms bekommen hatte, von Tessa:

Hey Emily, wollte nur mal fragen was du so machst, bin gerade in der nähe von deinem zu Hause, soll ich vorbeikommen? Bye

Gesendet hatte sie die Sms um 15:57 also musste sie schon noch in der nähe sein, ich schrieb zurück:

Hey Tessa, bin gerade aus der Schule gekommen, komm doch vorbei, meine Adresse hast du ja!!

Wenig später klingelte es schon, und Tessa stand vor der Tür. Sie wollte unbedingt noch Bill und Tom sehen, also machten wir uns auf den Weg zu ihnen. Bill machte die Tür auf, und ich bemerkte dass da mehr zwischen denen lief. Na egal...ich wollte jetzt gerade zu meinem süssen, denn in der Schule konnten wir nie miteinander rumknutschen, denn wir wollten unsere Beziehung geheim behalten, um auf doofe Sprüche zu verzichten. Zum Beispiel auf die von Jenny und Lori, die es seid der Aktion mit Tom total auf mich abgesehen haben. Ich rannte hoch zu ihm in sein Zimmer und überfiel ihm mit heissen Küssen.
„Hey süsse, was machst du denn hier?"
„Tessa ist da!"
„Aha und die ist jetzt sicher mit Bill beschäftigt?!"
„Genau, wie wärs wenn wir mal wieder etwas zusammen machen?."
„Okay?!"
„ehmm, wie wärs mit Inlineskaten?" Tom verdrehte seine Augen.
„Ok, dann eben nicht.. Kino??"
„Schon besser, und was für ein Film?"
„Ist doch egal, wir schauen ihn ja eh nicht," meinte ich und gab ihm einen Kuss.
„Tönt spannend."

Wir nahmen uns den nächsten Bus und fuhren ins Kino, was Bill und Tessa in der Zwischenzeit gemacht hatten bekamen wir nicht mit, wir sahen nur als wir runter gingen, das sie auf dem Sofa lagen und gerade über irgendein Erlebnis erzählten.
Als wir es uns mit einer Packung Popcorn in den Kinosesseln bequem machten, fing auch bald der Film an. Das Kino war ganz leer, denn wer geht schon an einem stinknormalen Montag um 13:00 ins Kino??

Nach weiteren 2 Stunden machten wir uns wieder auf den Weg nach Hause, dort entfingen uns Tessa und Bill.
„Was habt ihr denn in diesen 2 Stunden als wir weg waren gemacht?", fragte Tom.
„Auf jeden Fall nicht das was du denkst", meinte Bill.
„Wir haben uns unterhalten, und Bill hat mir erzählt das ihr eine Band habt", fügte Tessa hinzu.
„Komm wir rufen Gustav und Georg an und gehen in den Proberaum", meinte Bill, griff zum Telefonhörer und wählte Gustavs Nummer ein. Bill machte mit ihm ab, das wir uns im Proberaum treffen, also machten wir uns auf den Weg. Als wir dort ankamen war aber nur Gustav dort.
„Wo ist denn Georg?", fragte Tom.
„Der muss noch seine Hausaufgaben machen, kommt aber nachher!"
Bill sang sich ein und wenig später kam dann Georg.
„Hey Georg, kommst du auch noch", meinte ich, nahm ihn in den Arm und gab ihm einen Kuss auf die Wange.
„Sorry aber unser Lehrer meinte wiedereinmal das wir zu wenig Hausaufgaben bekommen, und gab uns jetzt gerade Hausaufgaben für eine Woche."
Ich setzte mich zu Tessa aufs Sofa, und erst jetzt bemerkte Georg sie.
„Und du bist sicher die, die Bill, Tom und Emily auf dem Openair kennengelernt haben?", fragte Georg.
„richtig, Tessa," stellte sie sich vor und gab ihm die Hand. Nun fingen sie an zu spielen und mir fiel auf das Tessa an Georg interessiert war. Komisch ich dachte mir schon sie wäre bald Bills neue Freundin, sah ja auch ganz so aus. Und jetzt ist sie an Georg interessiert, die gleichen sich doch so gut wie gar nicht. Tessa fand die Lieder von ihnen auch voll der hammer und machte ihnen Komplimente bis zum geht nicht mehr.
Sie machte sich dann aber bald wieder auf den Weg nach Hause denn sie musste morgen früh raus, wir auch, also ging jeder in sein eigenes zu Hause.Am Abend als ich gerade mit dem Nachtessen fertig war, rief Tessa an, ich ging hoch in mein Zimmer und nahm ab:

„Hey süsse"
„Bella, was machst du gerade?"
„Nichts wieso?"
„Nur so, ich fand das heute voll der Hammer, die Jungs haben ja echt Talent"
„Na klar, du aber mal eine andere Frage.."
„..Ja"
„An wem bist du jetzt mehr interessiert, an Bill oder an Georg?"
„Bill und ich sind nur Freunde, aber Georg der hat schon was."
„Georg ist aber schon 17."
„na und, hat er eine Freundin?"
„Nein so viel ich weiss nicht."
„OK, also ich ruf dich morgen noch mal an, bis bald, bye."
„bye süsse."
Ab diesem Anruf rief sie mich jeden Abend wieder an und wir plauderten sicher immer über eine Stunde. Sie war mir nun richtig ans Herz gewachsen und auch den Jungs.
Wir alle beschlossen das wir am Wochenende zusammen feiern gehen. Und nun war es also so weit. Ich putzte mir meine Zähne, zog mir ein geiles Oberteil und eine Jeans an mit einem Gurt (ich liebe Gürte) an, und schminkte mich. Dann zog ich mir meinen Seidenmantel an und ging los zu Bill und Tom die mit Georg und Gustav auch schon auf mich zu kamen. Ich henkte bei Bill und Tom ein und wir gingen dann zu unserem Club wo auch schon Tessa wartete. Wir gingen rein, als erstes auf die Tanzfläche. Dann holte ich Gustav und mir eine Red Bull. Er erzählte mir, nachdem ich mich zu ihm setzte, das er eine neue Freundin habe. Sie hiese Melanie und sei in der gleichen Klasse wie er. Ich freute mich riesig für ihn. Kurz darauf kamen dann Tessa und Georg Arm in Arm zu uns.
„Das ging ja schnell", meinte ich. Die beiden grinsten mich nur an. Ich ging mit Gustav auf die Tanzfläche um Bill und Tom zu suchen. Beim DJ fanden wir sie dann auf.
„Der DJ fragte uns ob wir morgen hier spielen würden!", meinte Bill und ich nahm ihn in den Arm.
„Ist ja geil, euer erster Auftritt,"
„Jep wo sind Georg und Tessa, wir müssen feiern."
„Die sind warscheindlich in einer Ecke verschwunden", meinte Gustav und grinste mich an. Bill und Tom schauten uns komisch an, um sie aufzuklären meinte ich: „Sie sind zusammen." Sie grinsten und wir gingen sie dann suchen, wie gesagt knutschten sie rum, Bill störte das überhaupt nicht, im Gegenteil, er freute sich. Dann hatte ich mich also getäuscht das Bill und Tessa bald zusammen kommen, sie waren also doch nur gute Freunde. Na egal.. so wie es jetzt war, war es richtig geil, alle waren glücklich und die Jungs würden Morgen ihren Auftritt haben.


Kapitel 27


Wir machten uns nach längerem Rumgequatsche auf den Weg nach Hause.
Heute übernachteten wir mal bei Gustav, da er von uns allen das grösste Zimmer hatte. Alle schliefen auch recht schnell ein.

Heute wurde ich als erste wach. Da ich mich in Gustavs zu Hause so gut wie gar nicht auskannte, blieb mir nichts anderes übrig als ihn zu wecken, denn ich musste dringend aufs Klo. Ich rüttelte und schüttelte ihn, doch er wachte nicht auf. Stattdessen wachte Tessa auf und wir beschlossen dann zusammen das Klo zu suchen, denn sie musste auch mal für kleine Mädels. Wir krochen aus dem Bett und liefen noch halb verschlafen aus dem Zimmer. Warum konnte denn dieses doofe Bad nicht angeschrieben sein, wir machten alle Türen auf. Mann hatte der ein grosses Haus. Doch das Bad fanden wir nicht, Stattdessen wussten wir jetzt wo das Elternschlafzimmer, Musikzimmer und das Zimmer seiner Schwester war. Wir gingen die Treppe runter und fanden dann endlich das Klo. Als unsere Blase geleert war, gingen wir wieder rauf in Gustavs Zimmer, in dem die Jungs noch genüsslich schliefen. Wir schmissen uns auf sie drauf bis sie wach waren. Gustav der als erster wach wurde, meinte: „So schön wurden wir ja noch nie geweckt!"
Tessa und ich machten nur weiter bis dann auch die anderen wach wurden. Ich gab Tom einen Zungenkuss und Tessa einen dem Georg. Dann gingen wir runter um zu Frühstücken, dort besprachen wir was wir heute machten. Um 18:00 mussten die Jungs in den Club um den Soundcheck zu machen. Tessa und ich wollte zu mir nach Hause gehen, um zu duschen und uns was neues anzuziehen. Wir machten mit den Jungs um 12:00 im MC Doof ab. Nun machten wir uns auf den Weg zu mir nach Hause, duschten dort richtig lange und zogen uns dann was cooles an.
„Ich muss unbedingt mal wieder neue Klamotten haben, diese Lacken sehen bei mir so scheisse aus weil ich jetzt so abgenommen habe", meinte ich während ich in meinem Kleiderschrank rumwühlte.
„Weisst du was, ich hatte auch mal Essstörungen, aber nach gutem Zureden merkte ich das es doch nichts bringt", sagte Tessa, die ebenfalls im Kleiderschrank wühlte.
„Ja, das weiss ich jetzt auch, aber ich habe ja schon wieder 4 Kilo zugenommen in den letzten Wochen", seufzte ich.
„Was hällst du davon wenn wir jetzt Shoppen gehen, nur wir Mädels?," fragte Tessa.
„Ja genau, wir stylen uns richtig geil auf für heute Abend", grinste ich.
Ich bettelte bei meiner Mum um ein bisschen Spende, für meine neuen Klamotten. Dann gingen wir los zu Tessa und sie machte das gleiche. Schliesslich setzten wir uns in den Bus und fuhren in die Stadt, dort liefen wir in den nächstbesten Laden und suchten uns paar Sachen aus, die wir dann in die Kabine nahmen und anprobierten. Ich kaufte mir in dem Läden: 3 Gestreifte Tops und einen schwarzen Mini.
Im nächsten Laden kaufte sich Tessa, eine coole Jeans und ein schwarzes Shirt mit einer Aufschrift, das gleiche Shirt kaufte ich mir auch nur in weiss. Im dritten Laden gab es echt geile Gürte, da ich ja voll Fan von Gürten war, kaufte ich mir einen Schwarzen Nietengürten, Einen weissen der ganz ausgefranst war und einen Bauchgurt.
Im letzten kauften wir uns ein Jäckchen das nur bis unter die Brust ging. Nachdem wir aus dem letzten Laden kamen, plumpsten wir gerade auf eine davorstehende Bank. Ich lies einen riesen Seufzer ab, und merkte gar nicht das vier Gestallten auf uns zu kamen. Es waren die vier Jungs. Ich dachte ich sah nicht richtig, meine Jungs am Shoppen, bei mir drückten sie sich immer, da war ich aber gespannt was die für eine Ausrede hatten.
„Was für eine Ausnahme euch hier anzutreffen."
„Wir müssen uns doch auch ein bisschen hübsch machen, wenn wir heute ein Konzert geben," meinte Gustav und grinste.
„Das war Bills Idee", meinten Tom und Georg wie aus einem Mund.
„Tom jetzt stell dich nicht so an, jetzt weisst du wenigstens schon wie man das macht, wenn du dann mal mit Em einkaufen gehst," meinte Bill
„Süsser, das tu ich dir nicht an. Dafür habe ich ja Tessa, du kannst dann was mit Georg unternehmen," meinte ich und gab ihm einen Zungenkuss.
„Man hast du Glück, Tom," meinte Gustav. Ich grinste, und er meinte grinsend: „Tja, Jungs das ist meine" und gab mir einen Kuss.
„Jetzt ist dann gleich 12:00", meinte Georg.
„Sag doch einfach das du hunger hast", meinte ich und grinste.
„So kann man's auch nennen", sagte er und grinste zurück.
Tom legte sein Arm um meine Hüfte, Georg seinen um Tessas und wir gingen los, zum Mc Doof. Wir bestellte uns alle einen Burger, assen ihn und quatschten dabei. Nachdem wir fertig waren, meinte Tessa: „ Em und ich gehen dann mal wieder, wir müssen noch was erledigen."
Sie nahm mich an der Hand, ich konnte Tom gerade noch einen Abschiedskuss geben und den Jungs zurufen das ich mich melden würde. Draussen fragte ich Tessa was sie mit erledigen meinte.
Sie zog mich vor einen Friseursalon und meinte: „Wir könnten doch beide mal ne andere Frisur gebrauchen." Da ich für alles zu haben bin, stimmte ich ihr zu und wir gingen rein. Nach 30 Minuten waren wir fertig, wir sahen beide richtig cool aus, und die Jungs würden uns so sicher nicht wieder erkennen. Tessa hatte nun ganz Schwarze Haare, mit rotbraunen Strähnen und Fransen, ich hatte einen Ponystufenschnitt mit blonden Strähnen.
„Weisst du was, wir stehen heute beim Auftritt der Jungs in die vorderste Reihe und tun so als wir Groupies waren."
„Geile Idee, so machen wir`s, ich ruf die Jungs an und sage ihnen das wir noch viel zu tun haben und wir uns dann am Abend im Club treffen."
Ich henkte bei ihr ein und wir liefen so zu mir nach Hause und suchten uns etwas von unseren gekauften Klamotten aus, um sie heute Abend anzuziehen. Da es erst gerade 18:00 war und wir wieder Hunger bekamen, entschieden wir uns, das wir etwas Kochten. Wir machten uns einen Gemüseauflauf der super schmeckte.
„So jetzt müssen wir aber vorwärts machen, um 21:00 fangen sie an zu spielen", sagte Tessa nachdem sie auf die Uhr geschaut hatte. Wir rannten hoch ins Bad, wuschen uns die Hände und putzen die Zähne. Dann gingen wir in mein Zimmer und ich zog mir eine Jeans an mit verzieren Hosentaschen. Oben zog ich mir ein schwarzweißgestreiftes Shirt mit einem Tiefen Ausschnitt an, drüber das schwarze Jäckchen das nur bis unter die Brust ging. Ich nahm mir meine weissen, runden Ohrenringe und eine weisse Halskette aus meinem Schmuckschächtelchen und zog sie mir an. Tessa zog sich ihre gekaufte Jeans an, drüber einen roten Minirock und oben ein Top und drüber ein Strickjäckchen, ihr Schmuck war auch rot. Nun waren wir angezogen uns schminkten uns noch. Jetzt war es kurz vor halb Neun. Nun nahmen wir unsere Handtaschen und liefen zum Club, wir mussten aufpassen das uns die Jungs nicht sahen, doch die waren sicher schon im Club, da sie um 18:00 den Soundcheck hatten. Als wir vor dem Club ankamen, setzten wir uns an einen Tisch, ganz nah an der Bühne und bestellten uns eine Red Bull. Nachdem langsam Stimmung in die Bude kam, nahm der DJ das Mikro in die Hand und schrie rein: „So, und heute sind sie Live hier und spielen nur für euch, hier sind Devilish."
Die Leute jubelten obwohl sie diesen Namen noch die vorher gehört hatten. Bill kam auf die Bühne und die Jungs fingen an zu spielen, sie spielten Durch den Monsun. Als Bill anfing zu singen, klang das noch viel geiler als im Proberaum, die Leute waren begeistert und auch Tessa und ich machte unseren Job, denn wir jubelten richtig laut los. Nachdem der Song fertig war, verließen sie die Bühne und Tessa und ich wollten ihnen entgegenrennen doch wir wurden durch die vielen Leute aufgehalten.


Kapitel 28


Kurz bevor wir uns zu ihnen durchgequetscht hatten, hielt mich Tessa auf. Es stand ein grosser schlanker Mann vor den Jungs. Ich bekam gerade noch so mit was er sagte.
„ihr macht echt gute Musik", meinte der Mann. Die Jungs waren überrascht, denn sie dachten nicht das Erwachsene ihre Musik mögen.
„Danke", brachte Bill gerade noch so heraus.
„Ich bin auf der suche nach jungen Talenten", meinte der Mann, die Jungs verstanden nur Bahnhof.
„Oh, sorry, ich habe mich noch gar nicht vorgestellt, ich bin Manager, und wie schon gesagt bin ich auf der suche nach jungen Talenten. Wie ich gerade gehört habe, habt ihr echt Talent und Fans habt ihr ja auch schon." Die Jungs grinsten, obwohl ihnen das jetzt alles gerade zu schnell ging. Tessa und ich gingen nun zu den Jungs und ich meinte: „Und ob sie schon Fans haben, wir sind ihre grössten." Jetzt erkannte mich Gustav an der Stimme. „Emely und Tessa?", fragte er. Wir grinsten.
Der Manager begrüßte uns und sprach weiter:
„Wo war ich stehen geblieben....?"
„Das wir ja auch schon Fans haben", meinte Bill, der total gespannt war, was der Manager von ihnen wollte.
„Ach ja... wenn ihr wollt dann könnt ihr morgen mal im Studio vorbeischauen", sagte er uns streckte Bill seine Visitenkarte zu. Der nahm sie sprachlos entgegen. Der Manager verabschiedete sich und ging dann aus dem Club.
„Kann mich mal einer Kneifen?", fragte Bill. Tessa Kniff Bill ganz doll in den Arm. „Auaa", schrie er auf. Ich ging erst mal zu Tom und fragte ihn wie er meine Frisur fände, doch der war momentan nicht gut anzusprechen, auch die anderen 3 nicht. Die mussten warscheindlich erst mal verdauen was gerade passiert war. Ich ging an den Tresen und bestellte 5 Red Bullen, die ich dann den Jungs, Tessa und mir verteilte. Jeder von ihnen nahm einen grossen Schluck nachdem wir uns an unseren Platz zurück gesetzt hatten.
„Und... was sagt ihr zu unserer neuen Frisur", fragte Tessa. Die Jungs waren begeistert und Georg meinte zu Tessa: „Jetzt gefällst du mir noch besser." „Schleimmer", meinten alle anderen doch Tessa war geschmeichelt. Jetzt mussten wir erst mal lachen. Nachdem wir uns wieder erholt hatten, war stille. Bill blickte auf die Visitenkarte die er eben von dem Manager in die Hand gedrückt bekam. „Schon ein cooler Typ", sagte ich. „Ich kann es noch gar nicht realisieren das wir morgen zu dem ins Studio dürfen, echt geil." „Das geht alles so schnell, heute noch unser erster Auftritt und morgen schon ins Studio, dort nehmen wir dann vielleicht schon unsere erste Single auf, das ist einfach zu geil," meinte Georg. Tom und ich knutschten noch eine Weile miteinander rum, bis wir nach Hause gingen. „Bei wem übernachten wir heute?", fragte Gustav, der schon total k.o. war. „Von mir aus können wir zu mir", sagte ich. Die anderen waren einverstanden. Als wir dann bei mir zu Hause ankamen, legten sich Gustav und Bill auf mein Bett uns schliefen gleich ein. Ich ging ins Bad und schminkte mich ab, plötzlich kam Tom ins Bad und umarmte mich von hinten. Ich drehte mich um und gab ihm einen langen, zärtlichen Zungenkuss. Er küsste mich den Hals hinunter, doch ich blockte ab, als er bei meinem Brustbein ankam. „Tessa und Georg sind doch auch noch da."
„Die machen bestimmt das gleiche", meinte er und setzte seinen Hundeblick auf. Ich gab ihm nochmals einen zärtlichen Kuss und wir gingen dann Hand in Hand in mein Schlafzimmer. Wie eigentlich nicht anders zu erwarten lagen auf dem Bett Tessa und Georg die gerade wild am knutschen waren, daneben lagen Bill und Gustav die genüsslich schliefen. „Siehst du, was habe ich gesagt", meinte Tom als er die beiden entdeckte. Ich grinste und meinte: „Lasst euch nicht stören, wir können für heute mal im Gästezimmer schlafen, und Bill und Gustav müsste es eigentlich auch nichts ausmachen..." Wir schauten zu den beiden, und in diesem Moment lies Gustav einen Schnarch ab, „..Hoffe ich zumindest." Wir grinsten alle, und Tom und ich liefen rüber ins Gästezimmer. Dort legten wir uns ins Bett, kuschelten uns eng aneinander und schauten Löcher in die Decke.
„Tooom..?",fragte ich.
„Ja süsse?"
„Wie viele Freundinnen hattest du eigentlich schon?" Er fing an zu zählen. „Waren das schon so viele oder wieso zählst du so lange?", fragte ich nach einer weile Stille.
„Naja.. meinnst du jetzt richtige oder nur so Kurzbeziehungen?"
„Richtige..?"
Nun war Stille.
„Tom? Schläfst du schon?"
„Naja.. wenn ich ehrlich bin dann hatte ich vielleicht 1 richtige Freundin, aber das war in der 7. Klasse, und Liebe konnte man dem auch nicht sagen."
„Was war denn mir der?"
„Sie kam nicht damit halt klar das ich immer scheisse angemacht wurde, sie meinte eines Tages das ihr ihre Freunde wichtiger sind."
„So ne Ziege", fluchte ich vor mich hin.
„Und du?"
„Ich hatte erst einen Freund, der jetzt aber voll zum Arsch geworden ist, Andre, ich war 1 Jahr mit ihm zusammen und er ist bis vor kurzem immer noch auf mich gestanden."
„Der Andre, der eine Klasse höher ist als wir, der der immer auf dem Spielplatz mit seinen Kiffern abhängt." Ich nickte.
„Auf so einen hast du dich eingelassen?", fragte er verblüfft.
„Ich weiss auch nicht wie ich damals drauf war."
„Ist was zwischen euch gelaufen ausser Knutschen?", fragte er total ernst.
„Ne natürlich nicht, sonst wär ich ja nicht bis ich dich kennen gelernt habe Jungfrau gewesen."
Nun grinste er wieder. Und ich küsste ihn einmal ganz lange und sanft.
„Erzähl bitte Bill nie, das du mal mit Andre zusammen warst", meinte er nach dem Kuss.
„Wieso das denn?"
„Er bekam mal ne Faust in die Fresse von ihm."
„Was? Wann denn?"
„Als wir alle im Schwimmbad waren, nachdem du wegen deinen Kopfschmerzen nach Hause gegangen bist."
„Hää, und ich hab nichts mitbekommen."
„Als du dann wieder gekommen bist, haben wir es dir irgendwie vergessen zu sagen, wir konnten doch nicht wissen das der Bill wegen dir zusammengeschlagen hat."
„Der ist so scheiss einversüchtig, das der nicht mal merkt das Bill gar nicht mein Freund ist."
„Das war ja dort wo du alles mit Bill gemacht hast."
„Stimmt doch gar nicht, das hast du dir damals nur eingebildet," schimpfte ich nun. Was erzählte der da wieder für einen Mist. Da ich aber viel zu müde war, und mich nicht streiten wollte meinte ich:
„Hey Tom denk doch was du willst, ich will jetzt schlafen." Ich drehte ihm den Rücken zu und machte meine Augen zu. Tom sagte nun auch nichts mehr. Nach einer Weile meinte er:
„Ich kann nicht schlafen ohne einen Gutenachtkuss," in einem zuckersüßen Ton. Ich musste grinsen und drehte mich dann zu ihm um.
„Komm her mein Süsser, lass dich mal knuddeln von deiner süßen." er schaute echt blöde drein und sagte: „So hättest du mit Andre reden können, aber nicht mit mir." Ich grinste und gab ihm dann einen langen Zungenkuss. Nachdem wir fertig geknutscht hatten, musste Tom noch mal aufs Klo. Nachdem er wieder kam und sich zu mir ins Bett legte, schaute ich aus dem Fenster und es strahlte schon die Sonne zum Fenster hinein. „Wie viel Uhr haben wir eigentlich, Süsser?", fragte ich. Er schaute auf den Wecker der auf dem Nachttischchen stand. Er grinste: „Bald 7:00." Nun hörte ich die Tür meines Zimmers aufgehen. Tessa ging raus aufs Klo, als sie wieder zurück ins Zimmer wollte hörte sie uns beim vorbeigehen.
„hey Süsse", meinte ich.
„Hey auch schon wach?"
„Das heisst, auch noch wach," meinte ich und grinste. Nun standen auch die anderen auf.
„Okay jetzt können wirs vergessen einzuschlafen", meinte Tom da er schon Bill und Gustav sprechen hörte. Nachdem sie zu uns rüber gekommen waren, meinte Bill:
„Wisst ihr was ich geträumt habe?"
„Nein aber du wirst es uns sicher gleich erzählen", meinte Tom der sich nun den Kopf ins Kissen drückte, da er sichtlich von unserem gelaber genervt war.
„Ich habe geträumt, das wir einen Plattenvertrag bei diesem Manager haben", meinte er.
„Ja träum weiter", meinten Gustav und Georg.
„Das ist doch gar nicht so unrealistisch, ihr könnt doch heute bei diesem Manager vorbeigehen!"
„Ja das machen wir auch", freute sich Bill.
„Wenn ihr hier noch weiter labbert könnt ihr ohne mich gehen", meinte Tom schnippisch.
„Aha verstehe mein Bruderherz braucht seinen Schönheitsschlaf," spottete Bill.
„Hau jetzt ab, sonst könnt ihr wirklich alleine gehen", rief Tom. Die anderen gingen wieder, wohin wusste ich nicht. Warscheidlich machten sie sich etwas zu essen. Aber das wir mir gerade egal, denn ich war scheißmüde, und sie kannten sich ja in meinem Haus gut aus, also passierte ihnen nicht das gleiche wie bei Tessa und mir als wir bei Gustav pennten. Tom und ich schliefen ganz schnell ein und wachten erst unm 15:00 wieder auf. Ich ging aufs Klo und dann runter in die Küche, wahrend Tom noch im Bett blieb. Dort holte ich mir einen Pudding und ging dann hoch in mein Zimmer, da ich die Stimmen von den anderen hörte. Da sasen alle in einer Reihe. Georg, Tessa, Bill und Gustav und spielten Playstation. Es sah ganz so aus, als spielten sie schon richtig lange, denn neben ihnen lagen leere Colaflaschen und leere Pizzaschachteln. Als Bill mich bemerkte meinte er:
„Ist Tom endlich wach, wir wollten schon lange zum Manager?"
„Nach mir fragt wieder niemand..", schmollte ich, „Ja Tom kommt gleich, dann könnt ihr los."
Ich ging zurück zu Tom und wir zogen uns an, dann machten sich die Jungs auf den Weg zum Manager.
„Ich ruf dich dann an Süsse, wenn wir fertig sind," meinte er und gab mir einen Zungenkuss.
„Ok, viel Glück, ihr seid unsere Stars", meinten Tessa und ich.
„Ja aber das reicht uns nicht," meinte Bill und grinste. Nun gingen sie los. Tessa und ich räumten erst mal die ganze Sauerei in meinem Zimmer auf und zogen uns dann an und gingen in ein Cafe. Dort quatschten wir über vergangene Zeiten. Bis wir von einem klingeln meines Handys gestört wurden.

„Ja"
„Hey Kleine," meinte Bill mit einer total fröhlichen Stimme.
„Hey Bill, und was meinte der Manager."
„Wir haben ihn."
„Was? Wie jetzt?"
„Na den Plattenvertrag."
„Waaasss? Wie geht das denn?"
„Naja wir spielten ihm Durch den Monsun vor, und de Leute dort waren voll begeistert."
„Ist ja geil."
„Wo seid ihr denn jetzt?"
„Im Cafe, kommt ihr auch?"
„Wir sind in 10 Minuten dort."
„Okay, bye Grosser."

Genau 10 Minuten später traten dann unsere 4 Jungs ins Cafe ein. Wir rannten auf sie zu und umarmten jeden von ihnen.
„Nun erzählt schon", drängte ich nachdem wir uns wieder gesetzt hatten.
„Es war einfach zu geil, wir haben einen Plattenvertrag", meinte Gustav.
„Waaasss?", fragte nun auch Tessa die ja vom Telefongespräch zwischen mir und Bill nichts mitbekommen hatte.
„Nun gibt es nur noch ein Problem!", meinte Bill. Uns stand das Fragezeichen ins Gesicht geschrieben.
„Naja.. neuer Lebensabschnitt, neuer Bandname.. Devilish klingt irgendwie seltsam...Als wir unseren Bandnamen dem Manager vorstellten, sah man das er den Namen auch nicht den Knüller fand"
„Wieso... das klingt doch geil", sagte Tessa und murmelte den Namen vor sich her.
„Wie wärs denn mit Berliner Rasthof?", fragte Georg.
„Wie? Das klingt ja anders scheisse", entgegnete ich. Die Jungs schauten mich komisch an.
„Sorry, aber nennt euch lieber nicht so!", meinte ich nun zurückhaltend, „Das hat doch nichts mit euch zu tun, dann nennt ihr euch doch lieber Magdeburger Motel" Tessa murmelte nun diesen Namen vor sich hin. „Ne irgendwie passt das einfach nicht", überlegte sie, „Wie wärs mit Magdeburger Hotel?"
„Tönt doch schon besser! Oder was meint ihr?", fragte ich die Jungs, die schon eine ganze Weile nichts mehr sagten.
„Irgendwie tönt Hotel schon noch geil.. also etwas in der Richtung", überlegte Tom.
„Ich hab's", hüpfte Bill auf, „Wie wärs mit Tokio Hotel?"
„Tokio?", überlegten Tessa und ich.
„Naja... da wir ja Stadtmenschen sind und wir schon lange mal nach Tokio wollten passt das doch," meinte Bill.
„Genau, und da wir ja warscheindlich, wenn wir jemals berühmt werden, eh nur in Hotels schlafen, passt das doch," meinte Georg.
„Tokio Hotel", riefen Gustav und Tom.
„Ihr könnt aber froh sein, das Tessa und ich nicht in euer Band sind, wir würden einen ganz anderen Namen wollen", murmelte ich. Die Jungs verstanden mich aber nicht und redeten nun über irgendein Thema. Tessa und ich mussten uns jedoch erst mal an den Namen Tokio Hotel gewöhnen. Irgendwie passt doch der Name nicht zu unseren Jungs???

Kapitel 29


Nach einer Cola gingen wir zu Bill und Tom nach Hause, dort entfing uns Siemone mit dem Telefon am Ohr:
„Ja Bill kommt jetzt gerade nach Hause, ich gebe ihn ihnen gerade," sprach sie ins Telefon und überreichte Bill das Telefon.

„Ja, Bill Kaulitz...Ah, und was meinst du?....Ist ja geil, schon in 3 Tagen?...Okay wir kommen Morgen, gleich um 10:00"


Er legte auf und meinte: 
„Es war unser Manager, er habe sich das Lied nochmals angehört und meinte dass es ein Hit werde und in 3 Tagen, also am Mittwoch auf den Markt kommt, wenn wir morgen und übermorgen noch ins Studio gehen."
„ist ja Geil", riefen Tessa und ich.
Wir machten uns auf den Weg ins Bett. Heute würden wir bei den Twins schlafen. Ich ging mit Bill hoch in sein Zimmer, dort passierte es wieder einmal mehr, Bills und meine Lippen trafen sich. Es war ein langer Kuss. Warum passierte es immer, immer wenn ich mit Bill alleine war küssten wir uns, aber nie bedeutete der Kuss was, mir kam es irgendwie total seltsam vor. Als sich unsere Lippen wieder trennten, meinte ich: „Bill, das was wir da machen ist scheißgefährlich, wenn uns Tom mal dabei erwischt. Ich liebe ihn über alles und will ihn nicht verlieren."
„Du hast recht, es bringt uns nichts, aber warum passiert das eigentlich immer, das ist doch jetzt mind. das 3 mal." Ich hatte keine Ahnung warum dass das immer passierte, wahrscheinlich sehnten wir uns beide nach mehr liebe. Aber irgendwie was das auch nicht der wahre Grund, schließlich bekam ich ja genug von Tom. Fest stand nur das unsere "Knutschaffäre" beendet werden musste. „Es wird nicht wieder passieren", meinte ich zu Bill und ging aus seinem Zimmer, rüber in das von Tom. Dort sasen die anderen und quatschten alle wild durcheinander. Ich setzte mich auf Toms Schoss und gab ihm einen Kuss. Dann begann eine wilde Knutscherei, denn auch Tessa und Georg begannen zu knutschen. Wir wurden alle immer schneller, doch Tessa und Georg brachen ab, denn sie bekamen keine Luft mehr. Als auch Tom und ich unsere Knutscherei beendet hatten, meinte Tom: „Gegen uns hatte noch niemand eine Chance, selbst Tamara und Bill kamen nicht gegen uns an." Ich grinste Bill an, und auch er begann zu grinsen und wurde von einem Gähnen eingeholt.
„Ihr wisst was morgen auf uns zu kommt?!", meinte Georg und grinste. Wir gingen ins Bad und putzten alle 6 unsere Zähne, das sah richtig geil aus. Jeder suchte sich einen Platz damit er sich im Spiegel sehen konnte. Wir sahen aus wie eine Großfamilie die kein Geld hatte für ein grosses Haus und nur ein kleines Badezimmer hatte, eben richtig lustig. Als wir dann fertig wurden, teilten wir uns auf. Bill, Georg und Tessa schliefen in Bills Zimmer und der Rest, also Gustav, Tom und ich in Toms. Als wir zu Bill rüber gingen, huschten Tessa und Georg schnell in Bills Bett und machten es sich bequem. „Wie sagt man so schön Gast ist König," meinte Georg und machte es sich in Bills Bett gemütlich. Bill, der nun sah, das er keine Chance hatte legte auf sein Minisofa das neben dem Bett war. Gustav, Tom und ich gingen nun rüber in Toms Zimmer. 
„In meinem Zimmer, gilt der Spruch aber nicht, gell Gusti!", meinte Tom als Gustav auf Toms Bett zu lief. Er machte einen Schmollmund und machte es sich im Kissenberg gemütlich. Ich legte mich ins Bett und Tom legte sich zu mir, nachdem er das Licht ausgemacht hatte. Ich machte meinen Augen zu und Pustete einmal tief aus. Das machte ich immer wenn ich total erschöpft war. Ich wollte schon meine Augen zu machen, doch Gustav, der noch gar nicht müde war, fing an uns einen Witz zu erzählen. Was heisst einen, gleich einen nach dem anderen. Tom lachte nach den ersten dreien, doch da er auch total erschöpft war könnte er nachher nicht mehr lachen. Gustav lies sich davon aber nicht abbringen, und erzählte weiter. Als wir nach weiteren drei Witzen immer noch bei keinem einzigen gelacht hatten, wollte er uns den Gig erklären.
„Gustav wir würden gerne schlafen, als geh rüber zu Bill und schau dort ob du jemanden findest der dir zuhört, was ich zwar nicht denke," beleidigte ich ihn. Er machte einen Schmollmund, war dann aber ruhig. Kurz danach schlief ich dann ein.Am nächsten morgen wurde ich gleichzeitig mit Gustav wach. Tom der eng an mir geklammert war, schlief noch. Ich stand auf und ging rüber zu Bill. Dort schliefen aber alle noch. Dann ging ich mit Gustav runter, dort trafen wir Siemone in der Küche an, die Frühstück machte.
„Seid ihr denn nicht in der Schule?", fragte sie. Ich schaute auf meine Uhr. Scheisse schon 8 Uhr. Zum Glück hatten wir heute alle erst um 10 Uhr. Wir gingen hoch und weckten die anderen. Total verschlafen assen wir Frühstück. Beim Abräumen meinte Bill: 
„Fuck, heute müssen wir doch ins Studio!"
„Schule geht vor Jungs, ihr könnt wohl erst um 16:00 ins Studio", meinte Siemone.
„Fuck", meinten nun auch die anderen.
„Bitte Mam, du weisst dass es unser Traum ist", bettelte Tom.
„Nein kommt nicht in Frage. Was ist wenn es nicht klappt mit der Musik?? Dann habt ihr doch gar keinen Schulabschluss."
„Bitte Mum, du bist doch sonst auch nicht so," flehte Bill.
Doch sie blieb stur, also blieb den Jungs nichts anderes als doch in die Schule zu gehen. Bill rief im Studio an und sagte dem Manager das sie erst um 16:00 ins Studio kommen könnten. Der hatte zum Glück Verständnis dafür und nahm es mit Humor. „Ich bin es mir eben nicht gewohnt mit soo jungen Teenies zu arbeiten," meinte der Manager.
Als Bill auflegte meinte er zu seiner Mam, „Jetzt musste ich mir noch einen dummen Spruch von meinem Manager reinziehen."
„was sagte er denn", wollte sie wissen.
„Ich bin es mir eben nicht gewohnt mit so jungen Teenies zu arbeiten," machte er ihn nach.
ich hörte das Gespräch mit, und mischte mich nun ein:
„Wie ist denn der drauf, als er euch in der Bar gesehen hatte, meinte er, er sei auf der suche nach jungen Talenten, und jetzt meint er das er noch nie was mit jungen Menschen zu tun hat."
„Wahrscheinlich hatte er uns älter geschätzt als wir wirklich sind", meinte Bill mit einem spielerisch eingebildeten Blick. Ich machte ihm den Blick echt gut nach, dann gingen wir hoch.
Dort zogen wir uns an und gingen dann in die Schule. Die ging zu Glück schnell vorbei, denn nun war 15:45 Uhr und Bill, Tom und ich waren auf den Nachhauseweg. Nachdem sie zu Hause angekommen waren, schmissen sie ihre Schultasche in eine Ecke und Tom nahm seine Gitarre.
„Wir gehen dann mal, wir rufen dich an wenn wir fertig sind, dann können wir uns irgendwo treffen!", meinte Bill. „Jep, ich geh dann mal zu Tessa", meinte ich, verabschiedete mich von Bill mit einem Kuss auf die Wange und von Tom einen auf den Mund. Dann ging ich los richtung Tessas Haus. Sie begrüßte mich mit einer Umarmung und dann gingen wir auf den Spielplatz. Da es ja Sommer war, war es recht heiß. Wir setzten uns unter einen Baum neben der Schaukel und schauten Stillschweigend den kleinen Kindern beim Schaukeln zu. Bis plötzlich mein Handy klingelte. Erwartungsvoll nahm ich ab:


Kapitel 30


„Jaa."
„Hey kleine"
„Bill", schrie ich auf.
„Wir sind für heute fertig, komm zu uns nach Hause, wir haben was für dich."
Ich begann zu grinsen und legte auf. Dann erzählte ich Tessa das Bill eben angerufen hatte, und wir zu ihm sollten. Wir machten uns auf den Weg, plötzlich klingelte Tessa`s Handy.
„Was??..Ja ich komme sofort.. ruf einen Arzt.. ich bin gleich da", meinte sie und legte nach einem schluchzen auf.
„Was ist denn?", fragte ich.
„Mein kleiner Bruder hat angerufen und gemeint das meine Mum zusammen gebrochen sei, und jetzt muss ich schnell gehen", stockte sie und rannte los. Jetzt musste ich wohl alleine zu den Jungs, ich trat vor die Haustür, klingelte und wartete bis jemand aufmachte, ich war schon richtig gespannt was sie für mich hatten.Nun ging die Tür auf und alle Jungs standen im Türrahmen. Sie baten mich hinein aufs Sofa. Ich setzte mich neugierig. Nun war Stille.
„Ja jetzt fangt schon an", meinte ich.
„Wir haben heute unsere erste Single fertig geschafft, und dann haben wir noch rette mich aufgenommen. Bis Samstag sollte unser erstes Album fertig sein," erzählte Bill.
„Ach wie geil!! Am Samstag wird euer Album veröffentlich", fragte ich.
„Ja und morgen haben wir unser erstes Interview mit der Bravo und danach mit einem Fernsehsender", freute sich Tom. Ich freute mich riesig für sie.
„Aber das beste kommt erst noch..", meinte Georg und fasste hinters Sofa. Ich schaute gespannt auf seine Bewegungen.
Er hatte eine Cd in der Hand.
„Da du ja unser erster grosser Fan bist, bekommst du auch unsere erste Single als erste zu hören," meinte Gustav.
Ich grinste als Georg sie mir entgegen streckte.
„Das Bild kommt dann noch nach, das machen wir erst morgen", meinte Bill und grinste.
Ich freute mich riesig und Umarmte jeden und gab jedem auch noch einen Kuss.
„Wo ist denn Tessa?", fragte Georg. Ich erzählte ihm was eben vor dem Haus passiert war und Gustav meinte: „Wir machten uns schon Gedanken was wir ihr geben könnten, denn wir bekamen erst mal nur eine Cd und die hast du dir echt mehr verdient, schließlich hast du bald ein Jahr mit uns ausgehalten, das schafft nicht jeder."
Ich grinste und umarmte noch mal jeden.
„Hey wir müssen los in einer halben Stunde haben wir unser Interview", meinte Tom, rannte in den Flur und holte seine Gitarre.
„Deine Gitarre hast du ja fast mehr im Arm als mich", beklagte ich mich.
Auch die anderen hetzten in den Flur und dann gingen sie los, als Tom aus der Tür ging meinte er noch:
„Süsse, heute Abend wird sich das ändern." Ich grinste und hauchte ihm einem Luftkuss zu.
Dann ging ich rein. Als ich auf dem Sofa, im Wohnzimmer platzgenommen hatte, rief ich erst mal Tessa an. Ich versuchte es mind. 7 doch niemand nahm ab, also gab ich es auf. Da niemand bei den Twins zu Hause war, wurde es allmählich langweilig und ich ging aus dem Haus. Ich wusste nicht wo hin. Ich lief die Straßengasse entlang bis ich mit Umwegen vor Tessas Haus ankam. Alles war ruhig, ich trat näher bis an den Hauseingang, doch ich war mir nicht sicher ob ich klingeln sollte. Soll ich oder soll ich nicht?? stöberte es in meinem Kopf. Ich war unentschlossen, doch meine Frage löste sich auf als Tessa die Tür aufging.

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