Everytime
Kapitel 17


Nun war mit Tom alles geklärt, aber doch fehlte mir etwas. Meine beste Freundin. Ich hatte bei Tom übernachtet. Heute nahm ich mir vor mich bei Tamara zu entschuldigen. Ich zog mich an schminkte mich ein wenig und ging dann zu Tamara vors Haus. Dort klingelte ich mehrere male aber niemand öffnete. Da ich mir sorgen mache und ja eh noch einen Schlüssen von ihrem zu Hause hatte schloss ich die Tür auf. Ich schrie das ganze Haus zusammen aber es kam keine Antwort.
War Tamara im Urlaub oder was war mit ihr los?? Ich ging hoch in ihr Zimmer dort sah ich ihr Tagebuch auf dem Tisch liegen und drauf einen Ring.
Ich trat näher und erkannte unseren Freundschaftsring. Warum hatte sie den denn nicht mehr an? Ich machte mir wirklich Sorgen und darum musste ich in ihrem Tagebuch rumblättern. Nun war ich beim 30 Januar gelandet. Das war der Tag an dem wir Streit hatten.
Es stand:

30. Januar / 21.00

Heute war der schlimmste Tag in meinem Leben, meine Freundin ist schwanger und will sich nicht helfen lassen und mein Freund erwischte ich mit einer anderen. Ich bin am Ende. Meine Eltern sind auch fast nie zu Hause. Sie mussten heute wieder auf eine Geschäftsreise. Ich weiss nicht was ich machen soll..!??

oh Gott, ich hatte gerade risige Angst um sie, würde sie sich etwas antun. Aber warum schrieb sie mein Freund erwischte ich mit einer anderen, das würde Bill doch nie tun. War denn so viel passiert als ich weg war. Ich blätterte eine Seite um doch es stand nichts mehr. War sie also am 30. Januar noch abgehauen, hier scheint sie ja nicht zu sein. Ich hatte Angst, Angst das sich Tamara etwas antun könnte. Ich kannte Tamara nie so, für mich war sie die die mit beiden Beinen im Leben stand, sie musste ganz schön fertig sein das sie so etwas schrieb. Ich nahm das Tagebuch und rannte zu Tom nach Hause, dort wartete ich auf eine Erklährung von Bill. Er machte sich sorgen um Tom und schrieb mir sogar einen Brief aber um Tamara kümmerte er sich einen scheiss. Ich stampfte hoch in sein Zimmer und warf im Tamaras Tagebuch auf die Knie:

„was willst du mit dem das ist doch Tamaras Tagebuch."
„Ja genau was hast du gemacht, sie ist total fertig." Er las die Seite und schaute dann auf.
„Sie war am Montag noch bei mir und verabschiedete sich, sie meinte das sie für 1 Woche in den Urlaub ginge."
„und was ist da dran das sie dich mit einer anderen erwischt hatte?"
„Natürlich nichts, mann ich liebe sie!!"
Jetzt kapierte ich gar nichts mehr. Das passte doch alles nicht zusammen. Tamara schreibt in ihr Tagebuch wie verzweifelt sie ist und zu Bill meint sie das sie in den Urlaub fahre. Wo sollte ich sie denn jetzt finden. Ich entschied mich das ich eine Woche warten würde und wenn sie sich bis dann nicht bei Bill oder mir gemeldet hatte dann würde ich nach ihr suchen.

Ich musste jeden Abend an sie denken, zum Glück hatte ich Tom den ich gerade jetzt brauchte.
„das ist doch alles nur meine Schuld, wenn ich sie nicht so scheiße angemacht hätte, dann wären wir jetzt noch Freundinnen und den Tagebuch Eintrag gäbe es nicht," machte ich mir vorwürfe. Tom, der neben mir im Bett lag meinte: „Es war eine kleine Auseinandersetzung, dabei wird sie sich schon nicht umbringen."
Nach einer Woche kam dann immer noch kein Brief, keine SMS und auch kein Anruf von Tamara. Und mit der Zeit machte sich auch Bill totale Sorgen. Wir gingen erst mal zu Tamara nach Hause. Nachdem wir klingelten machte ihre Mutter auf.

„Hey Emily,"
„guten Tag Frau Marchi, ist Tamara da?"
„Die ist schon seid einer Woche zu ihrem Freund nach Berlin gezogen, sie will dort ihre Schule zu ende machen und dann dort ihren Beruf als Kleinkinderzieherin erlernen,weisst du denn nichts davon "
Was, zu welchem Freund nach Berlin, Bill ist doch ihr Freund und überhaupt was sind das eigentlich für Eltern die lassen ihr Kind einfach so gehen, ja gut die Tamara hatte ja noch 4 kleine Geschwister, auf die musste die Mutter genug aufpassen, aber trotzdem. Und ich Idiot dachte Tamara sei meine Freundin schon seid dem Kindergarten. Wie konnte sie mir das alles verschweigen.
Wir standen alle mit offenem Mund da wie im falschen Film, Sind wir da in einem Krimi!?. Niemand konnte mehr was sagen. Nach einer Weile fing ich wieder an und fragte:
„Haben sie mir denn die Adresse von ihrem Freund?"
Die Mutter ging schnell ins Wohnzimmer und kam dann mit einem Blattpapier auf dem die Adresse ihres Freundes stand. Dann gingen wir wieder nach Hause ohne das jemand etwas sagte. Vor dem Haus der Zwillinge meinte ich:
„Ich geh noch in den Park, ich muss ein bisschen alleine sein."
„Ok, aber mach nichts unüberlegtes", antwortete Tom besorgt.
„ Süsser ich werde mich schon nicht von einer Brücke stürzen oderweiss ich was".
„ Na dann." Er gab mir noch einen Zungenkuss zum Abschied.
Ich lief mit langsamen schritten im Park umher. Tamara lebte jetzt also in Berlin bei ihrem "Freund", was war denn mit der los. Von einem Tag auf den anderen zog sie nach Berlin und lies ihre besten Freunde in Loitsche zurück. Wieso sagte sie zu Bill das sie in in den Urlaub fahre, irgendwann hätte er eh nach ihr gesucht?? Warum ging sie wegen einem kleinen Streit (was man nicht mal so bezeichnen konnte) mit ihrer langjährigen besten Freundin einfach weg. Wie konnte sie mir ihr "Freund" verheimlichen. Spielte sie mir die jahrelange Freundschaft nur vor und wartete auf den Moment bis sie nach Berlin konnte?? Oder war alles kurzfristig??
Für mich war klar ich musste zu ihr nach Berlin, denn sie musste mir alle diese offenen Fragen beantworten.
Meine Finger liefen schon rot an, da es Schweine kalt war. Ich ging zu den Twins nach Hause und erzählte ihnen von meinem Vorhaben. Sie waren Festenschloßen und wollten mitkommen, denn auch ihnen war Tamara eine Erklärung schuldig.


Kapitel 18


So heute sollte es losgehen. Tom, Bill und ich hatte unsere Sachen schon gepackt. Wir setzten uns in den Zug nach Berlin, dort tauschten wir unsere Gedanken aus. Bis der Zug anhielt.
„So hier ist also Berlin," meinte ich und staunte nicht schlecht als ich eine riesen Stadt vor mir sah. Die Jungs staunten auch nicht schlecht. 100`000 Läden zum Shoppen. Ich sah mich schon mit 20 Taschen wieder zurück nach Loitsche zu fahren. Aber schliesslich waren wir ja wegen etwas anderem da. Ich schaute auf den Zettel mit der Adresse. Bahnhofstrasse 2. Das müsste ja hier ihn der nähe sein. Gab es also noch eine Hoffnung um wenigstens 2 Taschen voller gekauften Klamotten nach Hause zu schleppen. So einfach hatten wir uns alle die suche nicht vorgestellt, da Berlin ja eine grosse Stadt war. Schon nach 10 Minuten waren wir vor einem stinknormalen Block angekommen.
„So hier müsste es also sein", meinte Tom.
Auf der Klingel stand "Furrer+Marchi" hier wohnte wie jetzt wohl. Ich klingelte. Ein ca. 18 Jähriger Junge machte die Tür auf. Der Junge kam mir irgendwie bekannt vor.
„Wir wollen zu Tamara Marchi", meinte Bill.
„schatz besuch für dich", rief der Junge nach hinten. Dabei sah ihn Bill eifersüchtig an. Auf einem Zimmer kam dann Tamara getrottet. Oh Gott, wie sah denn die aus, sie hatte sich gekleidet wie eine Oma. Als sie uns ansah erschrak sie zuerst mal, kam dann aber doch näher.
„was wollt ihr hier?", schnauzte sieuns an in einem Ton den ich noch nie von ihr gehört hatte.
„das gleiche könnten wir dich fragten", meinte Bill und sah sie enttäuscht an.
Ich konnte nichts sagen, als ich sie da sah, erkannte ich sie nicht wieder, alles war weg, die Jahrelange Freundschaft, wie weggeblasen, sie war so anders das ich keine Ähnlichkeit sah zu der Tamara die ich seid dem Kindergarten also über 10 Jahre kannte.
„Mann verzieht euch ich will nichts mehr mit euch zu tun haben", schnauzte sie uns an.
„Kommt Jungs wir gehen", meinte ich nur und ging aus dem Haus.
Sie kamen mir hinterher. Als wir draussen waren meinte Tom:
„So eine war mal unsere Freundin?"
„ich glaube wir sollten sie vergessen, ihr habt ja gehört sie will nichts mehr mir uns zu tun haben, ehrlichgesagt ich auch nicht mehr mit ihr", meinte ich. Ich nahm meinen Ring vom Finger und warf ihn mit weitem Bogen ins gegenübeliegende Gebüsch.
„Ja ist wohl besser so, auch wenn sie meine erste grosse Liebe war", meinte Bill noch.
„Es gibt doch so ein Spruch der lautet: Auch andere Mütter haben schöne Töchter!!", meinte Tom und grinste.
„So ihr, wisst ihr was ich jetzt am liebsten machen würde?
„Nein??", kahm es von beiden.
„Shoppen, rief ich, und da ich ja jetzt zwei starke Jungs dabei habe die mir sie Taschen tragen kann ich gleich noch mehr kaufen." Ich grinste sie an und konnte es kaum erwarten endlich die Läden zu plündern.
Ich henkte bei beiden ein und es konnte losgehen. Das sie von meiner Idee nicht begeistert waren, störte mich nicht.
Nach Ganzen 3 Stunden waren wir dann alle knülle und buchten uns ein Hotelzimmer. Wir warfen uns alle 3 auf das überdimensionale Bett und schliefen auch bald ein. Geweckt wurde ich von dem Zimmerservices, der mit einem riesen Frühstück angereist kam. Ich setzte mich an den Tisch wo auch schon Tom und Bill platz genommen hatten. Ich staunte nicht schlecht als ich das alles sah was der Kellner auf den Tisch stellte.
„Habt ihr da eure Finger im Spiel?", fragte ich die beiden. Doch sie grinsten mich nur an. Ich gab Bill einen Kuss auf die Wange und Tom einen Zungenkuss. Nachdem wir feritg waren packten wir unsere paar Klamotten die wir mitgenommen hatten zusammen, gingen runter an die Rezeption um zu zahlen. Dann setzten wir uns in den nächsten Bus der nach Loitsche fuhr.
„Eigentlich bist du noch recht gut über das ganze mit Tamara hinweg gekommen, schliesslich war sie jahrelang deine beste Freundin", meinte Bill.
„Ja darüber bin ich auch recht froh, aber was sie da abgezogen hatte war das letzte", meinte ich und machte das Fenster auf.
was willst du jetzt da machen?", fragte mich Tom ängstlich.
„Keine Angst süsser, nichts unüberlegtes", beruhigte ich ihn. Ich nahm den Freundschaftsring von meiner Hand und warf ihm mit weitem Bogen aus dem Fenster.
„so jetzt beginnt ein neuer Lebensabschnitt in meinem Leben, mit meinen neuen Freunden und meinem Schatz, die es hoffendlich auch immer bleiben werden."
§ich hoffe doch," meinte Tom und gab mir einen Zungenkuss den ich erwiderte. Das Verhältnis zu Tom hatte sich nach diesen Vorfall echt viel verbessert, ich liebte ihn jetzt noch 10000000000 mal mehr. Nach unserem Kuss schaute ich zu Bill, der gar nicht glücklich war. Ich setzte mich rüber auf den anderen Sitz zu Bill und nahm ihn in den Arm.
„Hey du hast jemand besseres Verdient als sie!" sagte ich und gab ihm einen grossen Schmatzer auf die Wange. Wobei er von Tom einen einfersüchtigen Blick einfangte. Nun gab ich Tom noch einen Kuss.
„mann bin ich denn da ne Knutschmaschine??"fragte ich entsetzt. Doch die grinsten mich wieder nur an.
„Auf was habe ich mich denn da wieder eingelassen?", dachte ich laut.
„hey", riefen die beiden. Scheisse laut gedacht. Hierfür kamen die beiden auf mich los gerannt und ich wurde ausgekitzelt. Die Leute um uns herum schauten uns schon richtig doof an, doch das war störte mich einen Dreck.


Kapitel 19


Nachdem wir zu Hause bei den Twins angekommen waren, kamen gleich Gustav und Georg, die aus dem Urlaub zurück waren. Wir laberten sicher 2 Stunden, denn wir mussten ihnen ja erzählen was mit Tamara war. Da Tom, Bill und ich alle so viel sprachen, wussten Gustav und Georg gar nicht wem das sie jetzt zuhören sollten. Nachdem wir alles erzählt hatten, fragte Georg: „Was halltet ihr davon, wenn wir eine Willkommensparty machen."
Alle nickten. Nach weiteren 2 Stunden war dann alles bereit und unsere Gäste kamen. Ich tanzte zuerst mit Gustav und Georg, dabei erzählten sie was sie im Urlaub alles erlebt hatten, weil sie ja vorher nicht zu Wort kamen. Schließlich tanzte ich noch mit Tom zu einem Lied von Madonna.
Ganz erschöpft nach dem vielen tanzen ging ich in die Küche um mir eine Schweppes zu holen. Ich wunderte mich schon die ganze Zeit wo Bill war, also beschloss ich, ihn zu suchen. Ich ging hoch in sein Zimmer, dort saß er am Schreibtisch. Als er sich umdrehte sah ich in seine Augen die mit Tränen gefüllt waren. Ich lief auf ihn zu, nahm ihn erst mal in den Arm und er heulte sich bei mir aus.
„Ich habe einen Song geschrieben", erklärte er mir schluchzend.
„Komm wir gehen raus, dort kannst du ihn mir vorsingen", meinte ich. Er nickte.
Wir gingen runter, zogen uns unsere Jacken an und gingen raus und setzten uns ins Gras vor dem Haus.
„Er heisst rette mich", meinte er und fing an.

Zum ersten mal alleine
in unserem Versteck.
Ich seh' noch unsere
Namen an der Wand
und wisch' sie wieder weg.
Ich wollt' dir alles anvertrau'n,
warum bist du abgehau'n?
Komm zurück, nimm mich mit.

Komm' und rette mich,
ich verbrenne innerlich.
Komm' und rette mich,
ich schaff's nich' ohne dich.
Komm' und rette mich, rette mich,
Rette mich.

Uns're Träume waren gelogen
und keine Träne echt.
Sag, das das nich' wahr ist,
sag's mir jetzt.
Vielleicht hörst du irg'ndwo
mein S.O.S. im Radio.
Hörst du mich?
Hörst du mich nich'?

Komm' und rette mich,
ich verbrenne innerlich.
Komm' und rette mich,
ich schaff's nich' ohne dich.
Komm' und rette mich, rette mich.
Dich und mich,
dich und mich,
dich und mich...

Ich seh' noch uns're Namen
und wisch' sie wieder weg.
Uns're Träume waren gelogen
und keine Träne echt.
Hörst du mich?
Hörst du mich nich'?

Komm' und rette mich, rette mich!

Komm' und rette mich,
ich verbrenne innerlich.
Komm' und rette mich,
ich schaff's nich' ohne dich.
Komm' und rette mich,
rette mich, rette mich,
rette mich, rette mich,
dich und mich.
Hörst du mich nich' ?!
Rette mich...rette mich
komm und rette mich ich verbrenne innerlich
komm und rette mich ich schaffs nicht ohne dich rette mich rette mich.

Dieser Song sagte wohl genau was er fühlte.
„Er ist wunderschön", flüsterte ich.
Da es Arschkalt draußen war und meine Lippen schon blau anliefen gingen wir wieder rein.
Nun gingen auch schon die ersten Gäste wieder da es schon 5 Uhr morgens war.
Ich ging mit Bill hoch ins Bad und wir schminkten uns erst mal ab und zogen uns dann das Pyjama (Boxershorts und T-Shirt) an. Dann gingen wir in sein Zimmer, da Tom und die G´s noch unten waren und aufräumten. Wir setzten uns aufs Bett und unsere Lippen kamen sich immer näher, bis sie sich berührten und wir uns küssten, mit Zunge. Man merkte das Tom und Bill Brüder waren, sie küssten fast gleich. Wir erschraken total als Tom rein kam.
„Ach hier seid ihr, ihr könnt uns ruhig auch helfen aufzuräumen!"
Ich stand auf und wollte zu Tom gehen, doch Bill hielt mich am Arm fest.
„Em und ich haben noch was zu besprechen, wir kommen gleich", meinte Bill, der mit Em mich meinte, so sagte er mir schon längere Zeit. Er ging aus dem Zimmer und machte die Tür zu.
„Mann was war das denn, jetzt merkt er doch erst recht das etwas nicht stimmt", schnauzte ich ihn an und stand auf. Bill zog mich am Arm aufs Bett zurück.
„hey der Kuss war freundschaftlich, du liebst Tom und von mir wird er nicht erfahren das wir uns geküsst haben."
Wir behielten den Kuss also erst mal für uns, ich weiss nicht wie lange.
Ich hoffte dieses mal nicht denn ich wollte nicht schon wieder streit mit Tom.


Kapitel 20


Wir machten uns auf den Weg nach unten zu den anderen. Die wir dann aber auf der Treppe auffanden.
„Jetzt müsst ihr nicht mehr kommen, wir sind fertig, aber Gustav und Georg gehen gerade nach Hause", meinte Tom.
„Wollt ihr denn nicht hier schlafen", fragte ich sie.
„Nein heute mal nicht, wir hatten schon in den Ferien so ein scheiss Bett wo man nicht drauf schlafen konnte, jetzt wollen wir in unser kleines Bettchen nach Hause."
„Ok versteh ich", meinte ich und grinste. Ich gab beiden einen Kuss auf die Wange.
dann gingen Tom, Bill und ich hoch. Ich gab Bill auch noch einen Kuss auf die Wange und lief dann in Toms Zimmer und legte mich ins Bett. Später kam auch Tom und ich kuschelte mich an ihn. Todmüde schliefen wir nach unserer Abendknutscherei ein.

Am nächsten morgen wachte ich auf und braute dringend eine kalte Dusche. Ich stieg vorsichtig aus dem Bett um Tom nicht zu wecken und lief dann ins Bad, dort zog ich mich aus und stand unter die kalte Dusche.
„Hey süsse, darf ich mitduschen?", fragte ein verschlafener Tom der nun grinste.
„Naürlich süsser", meinte ich und zog ihn unter die Dusche.
Dort schmierten wir uns die ganze Shampooflasche auf den Körper.
In der Zwischenzeit war auch Bill wach geworden und setzte sich verschlafen aufs Klo.
Wir bemerkten ihn aber nicht. Tom machte den Duschvorhang auf und nahm sich ein Handtuch.
„hähäm," hustete ich denn ich stand nun nackt vor Bill und Tom.
„was jagt ihr mir denn am morgenfrüh schon für einen schrecken ein", meinte Bill und schaute mich verdutzt an.
„So schlimm seh ich doch gar nicht aus", meinte ich und schaute an mir runter.
Nun lachten wir erst mal de Runde, und gingen uns dann anziehen

Unten beim Morgenessen trafen wir uns dann alle wieder, wo auch schon Georg und Gustav eingetroffen waren.
„was machen wir denn heute?", fragte ich und machte mir eine warme Milch.
„Wir wollten eigentlich wieder mal in den Proberaum", meinte Bill.
„Ok ich komm mit...also nur wenn ich darf," meinte ich uns setzte mich zu ihm an den Tisch.
„Natürlich, dann können wir uns schon mal an die schreienden Fans gewöhnen", meinte Gustav und grinste.Nachdem wir gegessen haben, setzten wir uns in den Bus und fuhren zum Proberaum.
Bill schloss die Tür auf.
„Wow, wie siehts denn hier aus?", fragte Bill.
„Tamara und ich haben hier mal aufgeräumt", meinte ich und grinste die anderen an.
„Das hatte dieser Raum wirklich mal nötig", sagte Gustav und setzte sich hinters Schlagzeug.
Nachdem auch die anderen an ihren Platz gingen, fingen sie an zu spielen. Sie spielten auch das neue Lied rette mich. Mit Gitarre, Bass und Schlagzeug klang das Lied noch geiler, doch irgendwie klangen die Lieder heute nicht so gut wie auch schon.
„irgendwie klingt das heute voll scheisse!", meinte Bill und setzte sich zu mir aufs Sofa.
„das ist ein klarer Fall...," fing Gustav an.
„ja herr Professor Gustav was sagen sie dazu," setzte Georg ein.
„..Die leeren Pizza Kartone und Colaflaschen fehlen", meinte Gustav.
Nun mussten wir alle lachen.
„Na dann müssen wir das wohl ändern, wer hat sonst noch Hunger?", fragte ich.
Wir bestellten uns alle eine Pizza und schon sah der Proberaum wieder (in den Augen der Jungs) gemütlicher aus. Na ja..
Nun starteten sie einen zweiten versuch und es klang schon viel besser.
„So Jungs ich muss dann mal, meine Mum kommt heute aus dem Urlaub zurück."
„Wir kommen dann bei dir vorbei wenn wir fertig sind, Okay?", meinten sie.
„Okay", ich gab jedem einen Kuss auf die Wange und Tom einen auf den Mund.

Kapitel 21


Als ich zu Hause die Haustür aufschloss waren meine Mum und ihr Freund Maik schon hier.
Ich setzte mich zu ihnen und erzählte ihnen erst mal was alles passiert war als sie Weg waren.
„...Und wie war es bei euch im Urlaub?", fragte ich nach einer 20 Minütigen rede.
„Ganz okay, wir müssen dir noch etwas mitteilen", meinte meine Mum.
„was denn?"
„Maik und ich wollen bald zusammenziehen..." 
Ach nein jetzt ziehen wir also doch weg, dachte ich mir.
„... Aber erst in 3 Jahren und da du ja dann schon 18 bist, musst du ja eigentlich nicht mehr bei uns wohnen, also könnten wir dir das Haus hier dann dir überlassen?!!" Ach wie geil ist das denn, aber ich glaube das Haus ist ein Bisschen zu gross für mich alleine??!!
„ehmm ja ich überlegs mir", meinte ich und rannte zur Tür denn es hatte geklingelt.

„hey,"
„hey kommt rein," sagte ich und machte ihnen den Weg frei. Wir gingen rauf in mein Zimmer, wo nun die Playstation stand, denn im Wohnzimmer stand sie nur im Weg. Gustav, Georg und Bill sahen sie und stritten sich schon um welches Spiel sie spielen sollten.
„Ihr kommt ja nur zu mir um Playstation zu spielen", machte ich ihnen den Vorwurf und lächelte.
„Sei doch froh dann kannst du mit Tom ungestört sein", meinten sie nur und lächelten zurück.
„Das stimmt allerdings", meinte ich und gab Tom einen Zungenkuss.
Dann spielten wir auch Playstation, zuerst Worms und dann ein Skater Spiel, wir lachten uns kaputt denn man sah das ich es gar nicht im Griff hatte.
„Ab jetzt nehme ich mir vor jeden Tag eine Stunde zu üben", meinte ich als das Spiel zu Ende war. Die Jungs grinsten nur.Sie entschieden sich bei mir zu schlafen, da ich aber voll das kleine Zimmer hatte, konnten wir nicht in diesem übernachten und mussten auf unserem überdimensionalen Sofa pennen. Als ich unter die Decke zwischen Georg und Tom kroch, meinte ich: 
„das Problem haben wir dann in 3 Jahren nicht mehr..." Die Jungs verstanden nur Bahnhof...
„wiesooo??", ihnen stand das Fragezeichen ins Gesicht geschrieben.
„na dann wohn ich alleine hier....." ich erzählte ihnen alles.
„Wir ziehen dann zu dir!", meinten die anderen.
„Okay dann machen wir eine WG auf," grinste ich.
„Ja genau und immer wenn wir dann gerade als Devilish auf Tour sind, dann bist du zu Hause und wäschst uns unsere Klamotten und kochst uns gutes Essen," meinte Bill und stellte es sich Bildlich vor.
Ich lehnte über Tom, gab Bill einen kleinen Schlag auf den Hinterkopf und meinte: „Hättest du wohl gerne, wenn du wüsstest wie ich koche dann würdest du es dir gleich anders überlegen..."
„...aber wisst ihr was, morgen kochen wir zusammen. Wie man Tiefkühlpizza macht wisst ihr ja, jetzt lernt ihr mal was richtiges."Und schon bald darauf schliefen wir dann auch ein.


Kapitel 22


Wir wachten um 13 Uhr auf und zogen uns an.
„Ich hab riesen Hunger, hast du was zu essen?", fragte Gustav.
„wir kochen jetzt Lasange, mein Leibgericht, dann könnt ihr mich mal damit überraschen," grinste ich.
„Ach nein, wir hofften das du es vergessen hasst", meinte Georg.
„Sieht wohl nicht so aus", meint Bill enttäsucht.Ich machte eine Schublade auf und nahm dort 5 Schürzen raus und gab jedem eine. Man merkte das es die Jungs voll ankackte, aber ich tat nicht der Gleichen und gab ihnen befehle. Nach ganzen 3 Stunden waren wir nicht viel weiter, ausser das die Küche nun mit Tomatensauce voll gestrichen war.
„Ich habe gar nicht gewusst das mein Lieblingsessen so viel Arbeit macht", meinte ich und setzte mich zu den Jungs an den Küchentisch deren ihren Bauch immer nun noch mehr knurrte. Sie sagten jedoch nichts mehr.
„wisst ihr was, scheisst auf diese Lasange, ich bestelle jetzt einen Burger," meinte ich sichtlich genervt. Nun kamen die Jungs und umarmten mich alle.
„was ist denn?", fragte ich sie. „Unsere Alte Emily!!"
Ich grinste sie alle an und wir mussten dann loslachen.
Nach 10 Minuten kamen unsere Burgers.
„Der isst doch viel besser, als diese Lasange", meinte Tom und nahm einen grossen Biss vom Cheeseburger .„Was machen wir denn jetzt noch?," fragte Bill.
„Habt ihr Bock auf Bowling?", fragte Georg. Die Zwillinge waren nicht sichtlich beeindruck doch wir schafften es sie zu überreden. Wir setzten uns also in den Bus und fuhren zum Bowlingcenter.
Georg war der beste, er schaffte es fast immer alle Kegel umzuwerfen, hingegegen Tom und Bill..naja..wenn sie Glück hatten trafen sie mal einen. Gustav, Georg und ich amüsierten uns ab ihnen prächtig, sie nahmen es aber nicht so persöndlich.
„Nie wieder", meinte Bill als wir aus dem Bowlingcenter kamen.
Nachdem wir wieder zu Hause waren, enschieden wir uns das wir unseren letzten Ferientag noch in die Nacht rein feiern wollten und deswegen heute Abend in unsere Lieblingsdisco gehen würden. 
Ich ging also zu mir nach Hause und zog mir einen hellblauen Stufenminirock und ein Rückenfreies Top an. Ein bisschen schminke, Haare glätten und fertig. Ich nahm meine Handtasche und lief zu den Jungs, die auch gerade fertig wurden. Da der letzte Bus gerade abgefahren war, liefen wir in die Disco, von der man schon von weitem sah das sie geladen voll war.
Wir quengelten uns durch die Menschenschar und fanden dann einen freien Tisch mit Bar Hockern.
Dort nahmen wir platz und schlürften erst mal eine Red Bull runter, nachher ging`s weiter auf die Tanzfläche. Während dem ich tanzte schielte ich manchmal kurz zu Bill rüber, denn der hatte schon 2 Mädels um sich. Als er zu mir schaute grinste ich ihn an und zwinkerte mit einem Auge. Nach weiteren 5 Red Bull`s musste ich dann mal für kleine Mädchen, auf dem Weg zum Klo traf ich dann Bill und fragte:
„Na für welche hast du dich denn entschieden, für die blonde oder die mit den Schwarzen Locken?"
„Etwas in der mitte wäre perfekt", scherzte er, „weisste was, ich nehme keine oder gleich beide."
„Hey nicht mit Mädchengefühlen spielen," meinte ich und gab ihm einen Knuff in die Seite.
„da hast du allerdings recht, das überlass ich lieber Tom," meinte er mit schelmischem lächeln.
„hehe nicht so über deinen Grossen Bruder ablästern, und erst recht nicht mit seiner Freundin."
„mann unter diesen 10 Minuten die er früher auf die Welt gekommen ist, leide ich heute noch."
„tja musst damit leben," meinte ich, klopfte ihm auf die Schulter und lief dann Richtung Mädchenklo.Als wir und dann auf den nach Hauseweg machten fragte ich Bill:
„Und welche hast du jetzt genommen?"
„Die waren schon beim nächsten, als ich wieder vom Klo kam!"
Dann kam schon Tom zu uns nach vorne gerannt und legte seinen Arm um meine Hüfte, so liefen wir dann nach Hause.


Kapitel 23


Kapitel 23
Am Montag danach fing also die Schule wieder an. Das ging jetzt noch ne Ewigkeit bis zu den nächsten Ferien *heul*
na ja... Man konnte nichts ändern. Im Schlepptau gingen sie dann auch vorbei. Denn jetzt war schon ende Frühling und in unserer Clique lief alles ganz easy. Es kam uns so vor als kannten wir uns schon ewig obwohl es heute genau 4 Monate waren. Heute war also wieder mal ein ganz normaler Schultag, dachte ich zumindest. Um 13:00 war die Schule zu ende ich machte mich mit Bill auf den Nachhauseweg, denn wir wollten heute zusammen Mathe machen. Auf dem Fußballplatz sah ich Tom der mit Jenny und Lori, den Oberzicken unserer Klasse, sprach.
„Was will denn Tom jetzt von denen", wunderte ich mich.
„Ach die rennen doch jedem nach, der eine Freundin hat," meinte Bill nur und winkte ab.
Lori und Jenny waren beide ganz dünn und schminkten sich immer viel zu stark, dabei sahen sie als wären sie in einen Topf voller Schminke gefallen.
Ich dachte mir, Tom wird ja wohl nicht so blöd sein und etwas mit diesen Tussen anfangen. Deshalb schenkte ich ihnen nur einen meinen fiesesten Blicken und lief weiter. Wir gingen zu Bill nach Hause und machten dort unsere doofe Matheaufgabe. Nach langem Tüfteln hatten wir dann diese geschafft und wir gönnten uns ein Eis. Nun war es schon 15:00 und Tom war noch immer nicht nach Hause gekommen. Hatte er sich jetzt doch auf diese 2 miesen Schla***** eingelassen. Ich schaute aus dem Fenster und genoss die Frühsommersonne.
„Komm wir gehen ein bisschen raus", meinte ich zu Bill.
Wir gingen aus der Haustür, und ich traute meinen Augen nicht, ich sah jetzt hier nicht wirklich Tom mit Jenny und Lori. Beim zweitenmal hinschauen musste ich aber doch feststellen das sie es waren. Ich nahm Bill an der Hand und zog ihn hinter einen Busch vor dem Haus.
„Was war denn das gerade", fragte Bill, der gar nichts checkte.
„Pscchht", ich zeigte mit dem Feigefinger auf Tom der nun gerade vor der Haustür stand.
„Diese Tussen schmeissen sich tatsächlich an meinen Freund ran", fluchte ich.
„Das ist doch nicht Tom, was will denn der von diesen Tussen, ist der auf Drogen oder was?," flüsterte Bill.
Ich hörte nur noch Jenny und Lori kichern und sah wie Tom seine Hände an ihren Ärschen hatte. Ich verabschiedete mich von Bill, denn ich musste erst mal alles verdauen was ich da gerade gesehen hatte. 
So einer ist mein Freund, fragte ich mich zu Hause und nahm mir eine Dusche. Unter der Dusche schreite ich erstmal richtig los, so wie ich es immer machte wenn ich wütend war. „Was haben die denn die was ich nicht habe," fragte ich mich. Nachdem ich aus der Dusche kam zog ich mich an und ging an meinen Pc. Ich checkte schnell meine E-mails, eine war von Bill gekommen:
Hey kleine,
Ich kann es mir vorstellen, wie es dir gerade geht, etwa so scheisse wie mir als ich erfahren habe das Tamara schon lange einen Freund hatte.
Tom habe ich seid diesem Vorfall nicht mehr gesehen, ich habe nur gesehen das Jenny und Lori nach einer halben Stunde wieder gegangen sind.
hdgggdl pass auf dich auf Bill.

Ich schrieb ihm zurück.

Hey grosser,
werde morgen warscheindlich die Schule schwänzen, will diesen Zicken und Tom nicht begegnen.
Kuss Em.

Ich hatte das Gefühl das ich Bill fast näher Stand als meinem Eigenen Freund, gut nach diesem Vorfall was es Klar aber auch schon vorher.
Bill konnte ich einfach alles anvertrauen, so wie früher Tamara.

„Essen ist fertig, süsse", rief meine Mum.
„ich habe kein Hunger", rief ich zurück. Ich legte mich aufs Bett, lief Musik laufen und schlief dann auch schnell ein.
Am nächsten morgen musste meine Mum zum Glück auf Geschäftsreise, sonst hätte sie mitbekommen das ich die Schule schwänzte. Sie würde vielleicht einen Brief vom Prof. bekommen aber den konnte man ganz einfach entsorgen.
Ich hörte den ganzen Tag Musik und spielte Playstation, bis ich einfach nicht mehr konnte, da ich einen riesen Schädel hatte.

Es klingelte gerade und ich ging runter und schaute aus dem Fenster. Vor der Tür stand Bill. Ich machte die Tür auf.„Hey Bill komm rein" Er kam rein und meinte:
„Was hast du denn den ganzen Tag hier gemacht? Tom hat übrigens nach dir gefragt, falls es dich interessiert"
„Tom, der interessiert mich nicht im geringsten, der hat doch genug zu tun mit seinen Weibern."
„Naja.. du bist aber noch mit ihm zusammen!", machte er mich aufmerksam.
„ja NOCH", meinte ich.Nach diesem Satz war stille. Doch nun knurrte mein Bauch voll laut.
„Wann hast du denn das letzte mal was gegessen?"
„Na gestern zu Mittag"
„Was?? Willst du denn Verhungern??"
„Mach dir mal keine Sorgen an mir ist schon noch genug dran!"
„Wie bist du denn jetzt drauf?"
„Schau daran liegts doch gerade, Tom findet mich zu fett und macht jetzt mich solchen Bohnenstangen rum."
„Ach so ein Käse, wir machen uns jetzt was zu essen!"
„Man Bill ich hab einfach kein Hunger, Kappiers", zischte ich ihn an.
„Hallo?? Du hast vor über 24 Stunden das letzte mal was gegessen und willst mir sagen, du hast kein Hunger"
„Mann Bill du bist nicht meine Mutter, hau doch ab!"
„Ja werde ich auch machen, Bye" und weg war er.
Ich bin echt so eine doofe Kuh. Bill hatte ja recht, aber ich hatte nun mal kein Hunger. Ich verstreite mich immer mit allen. Weiter konnte ich gar nicht denken denn mein Handy klingelte:

„Hey süsse"
„Süsse kannst du ab jetzt nur noch deinen beiden Tussen sagen"
„Wie bist du denn drauf?"
„So wie eine Freundin drauf ist, die ihren Freund mir 2 anderen Mädels antraf."
„Ach die meinst du..."
„ja die meine ich und jetzt komm nicht mit einer billigen Ausrede, es ist aus." unterbrach ich ihn und drückte ihn weg.Mir ging es gerade so scheiße wie vorher noch nie in meinem Leben. Wenn jetzt Tamara noch da wäre, dann könnte ich mit ihr darüber reden. Sie würde mich bestimmt verstehen. Okay vielleicht doch nicht denn ich verstehe mich gerade selber nicht mehr... was soll ich denn jetzt machen...????


Kapitel 24


„Es wird auch nicht besser wenn ich hier nur rumsitze und mir die Augen ausheule", sagte ich zu mir selber und ging ins Bad. Dort wusch ich mir das Gesicht und zog mir was richtiges an. Dann ging ich aus dem Haus und schloss ab. Ich nahm mein Fahrrad, stöpselte mir die Ohrstöpsel des MP 3 Players in die Ohren und fuhr dann zu Bill.

Ich klingelte, wollte aber am liebsten gleich wieder abhauen. Nun gab es aber kein zurück mehr denn nun machte jemand die Tür auf. Und dann ausgerechnet noch Tom. Er sah nicht viel besser aus als ich, doch das interessierte mich gerade nicht, er konnte sich ja mit seinen neuen trösten. Bill war im Moment viel wichtiger als Tom.

„Hey, ist Bill da?", fragte ich. Er bat mich herein und meinte das Bill oben sei. Ich ging hoch und klopfte bei Bill an. „Herein", kam es von ihm. Ich ging rein und setzte mich zu ihm an den Schreibtisch. „Und, hast du dich wieder erholt, oder was willst du mir jetzt vorwerfen??", zischte er aufgebracht. „Es war scheisse von mir, ich kam mir in diesem Moment einfach vor wie ein kleines Mädchen das nicht wusste wann es Hunger hatte." Ich schaute ihn mit meinem Hundeblick an und er kam an. „Mann, ich mach mir halt auch die Sorgen um dich," meinte Bill , „Hast du denn jetzt wenigstens was gegessen?" Ich wollte jetzt nicht gleich wieder einen Streit anfangen, also nickte ich einfach obwohl es ja nicht so war. Wir gingen runter und setzten uns auf das Sofa, schalteten den Tv an und zappten in den Kanälen rum, als wir alle durch hatten und nichts gescheites kam stellte Bill ab.
„Du hast mit Tom Schluss gemacht...?" fing er an.
„Jep, jetzt muss er nicht mehr aufpassen das ich ihn mit seinen Weibern erwische."
„Em ob dus Glaubst oder nicht, er leidet unter der Trennung."
„Das sah für mich aber nicht so aus."
„Meinst du etwa diese roten Augen hat er weil er zu lange im Wasser war."
„Könnte doch sein," meinte ich stur, „Und sowieso das hätte er sich früher überlegen müssen, bevor er mit diesen zweien rumfummelte."
Nun war stille!!
„Liebst du ihn noch," nahm Bill das Gespräch wieder auf.
Ich zuckte mit den Schultern.
Wir wurden unterbrochen durch ein klingeln, Bill ging zur Tür und öffnete sie, Gustav und Georg standen vor der Tür.„Hey, also wir sind da, von uns aus können wir los", meinte Gustav.
„Wohin?", fragte Bill.
„Ich habe ihnen angerufen, das wir in den Proberaum gehen", meinte nun Tom der die Treppe runter kam.
„Aha, dann müsst ihr wohl heute ohne den Sänger proben, ich habe Besuch", meinte Bill und zeigte zu mir.
„Hey Em, lange nicht mehr gesehen!", meinte Georg und winkte mir zu. Ich winkte zurück und meinte: „Ohne den Sänger tönt das doch total scheisse, geh nur". Ich ging zu ihnen auf den Flur, nahm meine Sachen und ging an ihnen vorbei aus dem Haus.
„Willst du nicht mitkommen", rief mir Gustav nach.
„Muss noch was erledigen", winkte ich ab, nahm mein Fahrrad und radelte los zu mir nach Hause. Tom konnte ihnen erklären warum ich nicht mitgegangen war, er wusste ja warum.Zu Hause packte mich aber doch der "Heisshunger" und ich ass einen Pudding. Nach diesem war ich jedoch total satt und jetzt wurde mir langsam bewusst das mit mir etwas nicht stimmte. Sonst ass ich von denen mindestens 3 und heute war ich nach einem schon satt. Naja.. vielleicht war das weil ich gerade Liebeskummer hatte.

Eine Woche später jedoch, ass ich immer noch nicht mehr, als jeden Tag ein kleines Stück Pizza und eine Frucht. Manchmal steckte ich mir auch meinen Finger in den Hals und musste mich übergeben, oder ich schluckte einfach nicht mehr sondern spuckte das gekaute raus. Ich nahm in jeder Woche mindestens 3 Kilo ab. Irgendwie war es für mich jetzt ganz normal jeden tag nicht mehr zu essen. Nach zwei Monaten, war meine Essstörung sichtbar denn ich hatte nun über 20 Kilo abgenommen.
Heute habe ich wieder eine Verabredung mit den Twins nach einem Monat. Die Zwillinge waren mit ihrer Mutter und ihrem Stiefvater für einen Monat weggefahren. Ich zog mir einen dicken Wollpullover an, dass man nicht so merkte das ich so Abgenommen hatte. Doch da es jetzt schon Sommer war, war es einfach zu auffällig und auch zu heiß, deswegen zog ich mir ein weites T-Shirt an, in dem ich mir vorkam als hätte ich ein Shirt von Tom an. Darunter ein Bikini, das habe ich fast den ganzen Sommer durch an.
Ich zog mir also meine Flip Flops an und machte mich auf den Weg zu den Twins. Ich sah sie in ihrem Garten am chillen mit Gustav und Georg. Ich ging auf sie zu und begrüßte alle herzlich. Ausser Tom, ich wusste nicht wie ich mit ihm umgehen sollte. Bevor ich ihm noch einen Kuss auf die Wange drücken konnte, umarmte er mich ganz doll. Wie sich herausstellte hatte es Tom, Gustav und Georg schon erzählt das wir nicht mehr zusammen sind. Ich setzte mich zu Bill und wir erzählten uns gegenseitig was wir so erlebt hatten in diesem Monat. Bei mir war das nicht so spannend, denn meine Mum und Maik waren ja nicht zu Hause und ausser meine Jungs hatte ich ja niemanden. Nachher schwebten alle in ihren eigenen Gedanken herum. 
„Em, komm mal mit ich muss dir was zeigen", meinte Bill und zog mich ins Haus.
„Was denn?", fragte ich nachdem wir auf dem Sofa platzgenommen hatten.
„Du bist Essgestört, nicht wahr?", fragte er und schaute mir tief in die Augen. Ich erzählte ihm, das ich nachdem ich mit Tom schlussgemacht hatte, nicht mehr richtig gegessen habe und es jetzt auch nicht mehr könne.
Wir beschlossen das wir was dagegen machten. Denn ich gefiel mir im Moment selber nicht mehr, ich hatte ja nur noch Knochen an mir.
„Ist es denn wegen Tom das du nichts mehr isst?"
„Ja, ich war ihm halt zu fett"
„hat er das gesagt?"
„Nein, aber das ist ja offensichtlich sonst würde er nicht mit solchen Weibern rummachen"
„Tom hat mir in den Ferien, den wahren Grund erzählt...",meinte er, doch wir wurden gerade jetzt von Georg geholt: „Wir wollen ins Schwimmbad, kommt ihr mit?"
„Okay", meinten wir und Bill holte sich schnell seine Badehose.
Nachdem wir unsere Badetücher auf die Wiese gelegt hatten, gingen wir ins kalte Wasser. Es war voll spaßig, wir tunkten uns alle gegenseitig runter. Aber dann musste unser Spass von Andre beendet werden. Er beleidigte Bill und Tom wieder mit seinen doofen Sprüchen.
„Hey du langhaariger Volltrottel," beleidigte er Tom.
„Wenigstens sieht er mit seinen langen Haaren gut aus, dass kann man von dir ja nicht gerade behaupten."
Tom grinste mich dankbar an ich lächelte zurück.
Wir gingen aus dem Wasser und legten uns in die Sonne.
„Wir holen uns dann mal ein Eis", meinten Gustav, Georg und Tom.
„Wir nehmen auch eins, ein Erdbeercornet," meinten Bill und ich zusammen.
Als die Jungs weg waren fragte mich Bill: „Dir liegt doch noch was an Tom, sonst hättest du ihn nicht gerade beschützt."
„Vielleicht hast du recht, aber ich weiss gerade nicht was richtig ist, ich muss jetzt erst mal mit meiner Essstörung fertig werden," meinte ich und lächelte Tom zu, der gerade mit dem Eis auf uns zu kam.

Designer


On the run

Gratis bloggen bei
myblog.de