Everytime
Kapitel 9



Wir gingen in mein Haus, hoch in mein Zimmer. Dort legten wir uns aufs Bett. Wir knutschten noch eine weile weiter, schliefen dann aber schnell ein da es schon 7 Uhr morgens war. Von den Sonnenstrahlen die durch mein Fenster schienen wurde ich geweckt. Tom schlief noch, ich weckte ihn mit einem Kuss und ging dann ins Bad. Dort schaute ich auf meine Uhr und sah das es schon 15 Uhr war. Wir hatten fast den ganzen Sonntag verpennt. Nun kam Tom ins Bad und umarmte mich von hinten. Ich drehte mich um.
„Hat Gustav noch nicht angerufen?", fragte ich ihn. Er schaltete sein Handy ein: 16 Anrufe in Abwesenheit. Gustav hatte 10 mal angerufen und Bill 6 mal.
„Können wir heute nicht mal was alleine machen?", fragte er flehend.
„Doch können wir schon", sagte ich, hielt ihn an seinem Kragen fest und gab ihm einen Zungenkuss den er erwiderte. Wir entschlossen uns ein bisschen an die frische Luft zu gehen und zogen unsere Jacken an. Wir gingen raus, der Bus hielt gerade vor meinem Haus und Georg, Gustav, Bill und Tamara stiegen aus.
„Wir haben euch mindestens 10 mal angerufen", sagte Gustav.
„Sorry wir sind eben aufgestanden!", entschuldigten sich Tom und ich.
„Kommt ihr auch mir wir wollen in die Stadt um ein paar Sachen für die Geburtstagsparty von Tamara zu kaufen", fragte Bill.
„Natürlich", sagte ich und wir warteten auf den nächsten Bus der in die Stadt fuhr. Dort angekommen teilten wir uns auf. Die Jungs gingen Getränke einkaufen und wir Tamara und ich besorgten die Snacks und den Rest. Nach 2 Stunden trafen wir uns wieder im Mc Doof. Dort schlugen wir uns die Bäuche voll und fuhren dann zu Tamara nach Hause um die Sachen die wir gekauft haben abzustellen. Ich ging dann nach Hause weil ich ja noch ein Geschenk für Tamara besorgen musste. §Ich muss noch was erledigen", meinte ich und umarmte Georg, Gustav, Bill, Tom (bekam noch einen Kuss) und Tamara.
„Okay bye, bis morgen dann, ich komme dich abholen so wie immer", meinte Tamara und gab mir einen Kuss auf die Wange. Ich zog meine Jacke an und lief nach Hause. Dort holte ich Geld das mir meine Mutter da gelassen hatte. Danach fuhr ich mit dem Bus in die Stadt. Dort fuhr ich in unseren Lieblingsladen und kaufte 5 T-Shirts mit Aufdruck. Auf dem Weg zur Busse blieb ich vor einem Schaufenster stehen und sah wunderschöne Freundschaftsringe in denen man den Namen der jeweiligen besten Freundin eingravieren konnte. Ich rannte ins Geschäft und bestellte mir sofort einen Ring mit dem Namen Emily (für Tamara) und einen mit dem Namen Tamara (für mich). Die Ringe waren zwar sau teuer aber da ich und Tamara schon seid wir 4 sind beste Freundinnen sind machte es mir nichts aus. Die Frau im Geschäft meinte das ich die Ringe in einer Woche abholen könne. Ich stolzierte glücklich aus dem Geschäft und freute mich schon die glänzenden Augen von Tamara zu sehen wenn sie den Ring sieht. Zu Hause angekommen ass ich ein Jogurt und ging dann schlafen.



Kapitel 10



Die nächste Woche war sehr stressig da wir die letzte Woche vor den Winterferien Schule hatten und da musste alles fertig werden. Daher hatte Tom und ich gar keine Zeit füreinander und bei Bill und Tamara sah es nicht anders aus. Am Freitagabend war ich ganz froh das die Woche vorbei war, ich schlief zufrieden ein. Am Samstagmorgen stand ich, immer noch erschöpft von den vorherigen Tagen, auf. Ich zog mich an, Frühstückte und ging dann mit dem Bus in die Stadt. Dort gingen gerade die Läden auf und ich holte meine Ringe ab. Sie waren Silbern. Dann ging ich nach Hause und packte sie ein. Als ich fertig war hörte ich mein Handy klingeln. Es war Tom:

„Hey schatz"
„Hey Süße"
„Was machst du gerade?"
„Ich habe gerade das Geschenk für Tamara eingepackt "
„ok ist es Okay wenn ich dich um 20 Uhr zu Hause abhole und wir dann zusammen zu Tamara gehen?"
„Ja natürlich, bis dann, Ich liebe dich "
„Ich dich auch, bye Süße."

Ich ging in die Küche, schnappte mir etwas zu essen und setzte mich vor den Fernseher. Ich zapte mit der Fernbedienung durch die Kanäle. Als ich merkte das nicht gescheites kam schaltete ich ihn wieder aus und ging hoch in mein Zimmer.
„Was mach ich denn noch bis 20 Uhr?", fragte ich mich. Ich entschied mich auf den Spielplatz um die Ecke zu gehen, dort war ich früher immer mit meinen alten Freunden gewesen, also mit Alex, Timo und Sarah. Dort hatte ich auch meine schönen Stunden mit Andre verbracht. Ich zog meine Jacke und Schal an und lief auf den Spielplatz. Ich sah mehrere Gestallten auf dem Spielturm.
„Hey Emily, auch wieder mal hier?"
Die Stimme kam mir bekannt vor, es war die von Andre. Der hatte mir gerade noch gefehlt. Ich trat näher. Dort sasen auch noch 3 Tussen mit Bauchfreiem Shirt und Minirock. Obwohl es doch mitten im Winter. „Setzt dich zu uns!", sprach er weiter. Ich lief noch näher an den Spielturm und erkannte dann auch Sarah, sie sas auf Andres Schoss. Warscheindlich war sie jetzt mit Andre zusammen. Irgendwie konnte ich mir das aber nicht richtig vorstellten denn ich kannte Sarah richtig gut da sie ja bevor ich mit Tom zusammen kam eine gute Freundin von mir war und sie gar nicht sein Typ war Warscheindlich hatte sich sich jetzt sooo verändert. Eigendlich könnte ich ja froh sein, jetzt hatte ich Andre vom Hals. Schließlich entschied ich mich das ich wieder nach Hause gehe, denn meine Finger liefen langsam blau an.
„Ich geh wieder, ich habe noch was vor", rief ich ihnen zu. „Hasst du ein Date mit deinem Tom", fragte Andre in einem neidischen Ton. Die Mädels kicherten dabei.
„Und wenns so wäre?", fragte ich.
„Werd nicht frech kleine", sagten nun zwei bekannte Stimmen. Es waren die von Alex und Timo. Was war denn nun mit all meinen ehmaligen Freunden los, sind die alle zu Kiffern geworden oder was? Ich ging nach Hause und machte mich hübsch für heute Abend ich zog eine Jeans und ein T-Shirt mit einem Jäckchen drüber an. Dann schminkte ich mich und kurz danach Klingelte es. Es war Tom. Er schaute an mir runter und meinte nur:
„Wow". Er sah auch nicht schlecht aus, denn er hatte ein gelbes, langes T-Shirt mit einem Aufdruck an, und eine Jeans die er unter dem Arsch trug. Ich nahm meine Geschenke und dann gingen wir. Vor Tamaras Haus klingelten wir. Sie machte die Türe auf und wir nahmen uns in den Arm, dann gab ich ihr die Geschenke. Sie führte uns ins Wohnzimmer wo schon Georg, Gustav und Bill auf der Couch sasen. Sie entfingen uns mit einer Umarmung. Dann packte Tamara die Geschenke aus. Von Gustav und Georg pekahm sie einen Gutschein von einem Cd und Kleiderladen, von Tom einen Kinogutschein und von Bill ein Unterwäsche-Set. Dann kam mein Geschenk. Zuerst packte sie die Shirts aus und freute sich riesig. Schließlich kamen wir zum Höhepunkt (wusste sie natürlich nicht) Sie riss das Geschenkpapier um die Schachtel weg. Nun öffnete sie die Schachte und sah den Silbernen Ring, sie bewunderte ihn und schaute ihn dann an, schließlich bemerkte sie dass mein Name Name in den Ring eingraviert war.
„Und den anderen trage dann ich!", meinte ich und nahm aus meiner Hosentasche eine Schächtelchen mit dem anderen Ring. Ich zog ihn mir an und auch sie zog sich ihrer an. Sie nahm mich in den Arm und drückte mich fest. Als wir uns wieder los liesen bemerkte ich das sie eine Träne in den Augen hatte, ich wischte sie ihr weg. Kurz danach kamen dann noch andere Freunde von Tamara. Die Party fing langsam an und wir tanzten. Nach 5 Liedern brachen wir ab und holten uns etwas zu trinken. Nachdem ich ein paar Red Bulls getrunken hatte, ging ich hoch ins Bad uns musste mal für kleine Mädchen. Ich kannte mich in Tamaras Haus gut aus und hatte auch ein eigenes Zimmer (das Gästezimmer). Ich ging also schnell in "mein" Zimmer und holte dort ein paar Spiele die man an Geburtstagspartys machte. Dann ging ich wieder runter und wir fingen an Spiele zu spielen. Als wir beim Flaschendrehen ankamen brach ich ab, denn ich war ja nicht mehr frei und konnte mit jedem Knutschen den ich wollte. Ich suchte nach Tom, als ich ihn im Wohnzimmer nicht finden konnte ging ich hoch um ihn dort zu suchen.


Kapitel 11



Ich ging hoch und sah Licht in meinem Zimmer und hörte ein lachen, ich trat näher und drinnen sah ich Tom mit Tamara, miteinander rum scherzten. „Was soll das denn bitte?", fragte ich zornig und wartete auf eine Antwort.
Tom erschrak und sagte: „Emily es ist nicht so wie es aussieht!"
„Ja klar wie denn dann?,fragte ich mit kalter Stimme,Tamara ich bin echt enttäuscht von dir, jetzt machst du dich auch noch an meinen Freund ran."
„Tom wollte dir eine Überraschung machen und ich half ihm dabei!", erklärte mir Tamara und es kam wirklich glaubhaft rüber.
Ich schaute zu Tom und wartete auf eine Antwort von ihm. Er nickte. Ich vertraue euch ja aber macht das nie wieder, ich dachte schon Tom geht mir fremd nach einer Woche Beziehung!"
„Das würde ich nie machen, bei so einer Schönheit wie du es bist", meinte er und verlangte einen Kuss.
Ich grinste und sagte: „Du bist so ein Schleimer, Tom." Dann gab ihm aber trozdem einen Kuss. Wir legten uns aufs Bett und gaben uns heftige Zungenküsse. Plötzlich fasste Tom unter mein T-Shirt, ich erschrak, hörte sofort auf und rannte ins Bad. Ich setzte mich auf den Badewannenrand und fing heftig an zu weinen. Tom kam mir nach.
„Was hasst du, Süsse?" fragte er besorgt.
„Mir geht das alles viel zu schnell, ich bin noch Jungfrau und habe Angst vor dem ersten mal", schluchzte ich. Tom setzte sich zu mir. „Ich bin auch noch Jungfrau und hatte bis vor kurzem auch Angst vor meinem ersten mal, aber als ich dich sah wurde mir bewusst das du die Frau bist mit der ich mein erstes mal erleben möchte", sagte er und nahm mich in den Arm. Dann sagte niemand mehr was, nach kurzem sagte Tom: „Ich kann warten, bis du auch bereit bist." Nachdem ich mich wieder eingefangen hatte, gingen wir dann wieder runter zu den anderen. Wir verabschiedeten uns bei ihnen und gingen dann zu mir nach Hause. Dort gingen wir hoch in mein Zimmer und setzten uns auf die Bettkante.

„Tom?"
„Ja Süsse?"
„Ich muss dir was sagen!"
„Ja, erzähl?"
„Ich hab über unser erstes mal nachgedacht, und da ich ja in 2 Wochen Geburtstag habe wünsche ich mir von dir mein erstes mal!"
Tom grinste und meinte: „Okay, da freu ich mich schon drauf!"

Dann schliefen wir engineinanderverknotet ein.


Kapitel 12



Heute war also mein 15.Geburtstag der 29. Januar. Auf diesen Tag warteten Tom und ich schon seid 2 Wochen, nun war es soweit. Eine Party oder sonst ein Fest hatte ich nicht organisiert. Meine Mutter, die übrigens jetzt wieder einen Freund hatte, hatte mit meinem Vater abgemacht das ich am Montag für 3 Tage zu ihm gehe, da sie in den Winterferien mit ihrem Freund in den Urlaub wollte. Ich freute mich nicht auf Montag denn bei meinem Vater hatte ich zwar schon alles was ich brauchte (er hatte ja jetzt schliesslich eine Villa) aber richtig wohl fühlte ich mich dort nie. Aber egal, es war ja erst Samstag und ich sollte meinen Geburtstag doch geniesen, also lud ich kurzfristig Tamara, Bill, Gustav, Georg und Tom zu einem DVD-Abend ein, ich befahl ihnen alle ihre DVDs mitzubringen damit wir dann einen aussuchen könnten. Meine Mutter fuhr mich schnell ins Einkaufszentrum um noch Popcorn, Chips u.s.w. einzukaufen. Um 17 Uhr kam ich dann erschöpft zu Hause an. Ich lies mich aufs Sofa fallen und dachte nach. Dieses Jahr war so viel passiert, meine Eltern trennten sich, ich kam auf eine neue Schule und lernte dort die geilsten Jungs der Welt kennen. Mit dem einen ich heute Abend auch mein erstes mal erleben würde. Ich bereitete alles für den DVD-Abend vor und ging dann hoch um zu duschen. Nun stand ich vor dem Kleiderschrank und fragte mich was ich anziehen solle. Ich entschied mich schlussendlich für einen Rock mit einer kaputten Strumpfhose und ein cooles Shirt auf dem vorne RESPECT.. stand, und hinten ..ME. Dann noch ein bisschen Lidschatten und ein wenig Lipgloss ging dann runter. Nun klingelte es gerade und im Türrahmen standen die Jungs und Tamara die mich alle in den Arm nahmen und mir gratulierten. Gustav und Georg packten ihre DVDs aus und Gustav meinte: „Georg und ich sind heute extra noch in die Videothek um DVDs zu holen, denn wir hatten keine Jugendfrei DVDs zu Hause. Ich schaute sie an und dann mussten alle mal heftig loslachen. Nun entschieden wir welchen Film wir schauten, also bessergesagt Georg und Gustav, den die waren von ihren Filmen so begeistert das sie sie am liebsten gleich alle zusammen sehen wollten, ganz im Gegensatz zu Tamara, Bill, Tom und mir, denn wir sasen nur gelangweilt auf dem Sofa und aßen Chipz. Sie entschieden sich dann schlussendlich für einen Actionfilm. Der Film war so spannend das wir schon fast eingeschlafen waren. Nun war er aber dann doch bald zu ende was ich nicht gedacht hätte, da es immer wenn es nach einem Happy end aussah doch keins war. Na egal, jetzt war er fertig und Tom und ich waren richtig froh den 10 Min. länger hätten wir es nicht ausgehalten. „So nun entschuldigt uns mal für ne Stunde!", meinte Tom und nahm mich an der Hand. Wir liefen Hand in Hand hoch in mein Zimmer. Tom stellte leise Musik an und dann legten wir uns aufs Bett. Wir zogen uns langsam gegenseitig aus und legten uns aufs Bett. Dort fingen wir an uns heftig zu Knutschen. „Kondom?", fragte ich ihn. „Daran habe ich natürlich gedacht". Er stand auf ging zu seiner Hose die neben dem Bett über den anderen Kleidern lag, und fasste in die Hosentasche. „Himbeergeschmack oder Banane", fragte er und setzte ein schiefes grinsen auf. „Mann Tom wir haben jetzt besseres zu tun!", meinte ich genervt. „Ach ja, und was? Ich zog ihn zu mir ins Bett. Er entschied sich dann für das Kondom mit Himbeergeschmack womit ich auch einverstanden war.
Nach einer Stunde hatten wir dann unser erstes mal hinter uns. Wir gingen Hand in Hand und einem grinsen im Gesicht runter zu den anderen. Doch da waren nur noch Jutschel und Georg.
„Wo sind den die anderen?", fragten ich.
„Die mussten noch was erledigen, damit sie mit euch mithalten können", meinte Georg und setzte ein schiefes lächeln auf. Gustav bemerkte das ich nicht begriffen hatte was Georg damit sagen wollte und sagte: „ Sie haben dann euer Gästezimmer benutzt, Emily!" Jetzt kapierte ich was er sagen wollte und musste grinsen. Schliesslich mussten auch die anderen grinsen als dann Bill und Tamara wieder ins Wohnzimmer kahmen. „Und wie wars?", fragte Georg gespannt. „Ich kann mich nicht beklagen!", sagte Tamara und Bill fragte geschockt: „Mehr etwa nicht???"
„Doch du warst der beste den ich bis jetzt gehabt hatte", meinte sie und fügte hinzu: „und der einzige." Nun grinsten wir uns alle gegenseitig an. Wie entschieden uns das wir wieder einmal mehr bei mir auf dem Sofa schlafen würden.
Kapitel 13



Am nächsten morgen war mit kotzübel. Ich rannte erst mal ins Bad und musste mich übergeben. Ich hörte eine Stimme hinter mir die fragte: „Hey süsse, was hast du?" Es war die von Tamara.
„ich weiss auch nicht, heute morgen als ich aufgestanden bin war mir kotzübel", ich schaute in den Spiegel und erschrak. Ich war ganz bleich und hatte riesen Augenringe.
„willst du nicht zum Arzt?"
„das ist warscheindlich am besten." Ich wusch mir mein Gesicht, ging dann hoch in mein Zimmer um mir etwas anzuziehen. Tamara rief meinen Arzt an um einen Termin abzumachen, da ja Sonntag war, war mein Hausarzt nicht zu erreichen, wir riefen noch bei 5 anderen an bis dann endlich jemand auch am Sonntag untersuchte. Bevor wir aus dem Haus gingen schrieben wir den Jungs (die noch schliefen) einen Brief. Wir wollten sie nicht aufwecken da es ja eh warscheindlich nur eine Grippe oder etwas endliches war. Dort angekommen setzten wir uns ins Wartezimmer bis eine Stimme aus dem Ärztezimmer meinen Namen aufrief. Ich ging ins Behandlungszimmer und Tamara wartete draussen. „So Emily, was hast du denn?"
„ich weiss auch nicht heute morgen war mir grottenschlecht "
„hast du etwas spezielles gegessen oder etwas spezielles gemacht?", fragte er.Ich überlegte kurz.
„ja, ich hatte gestern mein erstes mal!", meinte ich und man sah es mir an das es mir peinlich war.
„Aha", meinte sie und untersuchte mich von Kopf bis Fuss.
„Du solltest einen Frauenarzt aufsuchen ich befürchte du bist schwanger." Mir blieb die Spucke weg.


Kapitel 12



„was..ich und schwanger.. das..da..ss kann nicht sein wir haben verhütet..", entgegnete ich.
„es könnte sein dass das Kondom geplatzt ist", antwortete sie.
Ich verabschiedete mich von ihr und ging dann zurück zu Tamara.
„Was hat er gesagt`?", fragte sie mich.
„ich sei schwanger!"
„wass... habt ihr denn nicht verhütet?", fragte sie geschockt.
„doch schon... mannn ich weiss halt auch nicht wie das passieren konnte", meinte ich verzweifelt.
„du musst es Tom erzählen, er ist schliesslich der Vater"
„ich will nicht unsere Beziehung aufs Spiel setzten wegen einem Kind"
„1. ist das nicht ein Kind sondern eures und 2. ist er der Vater, er muss es erfahren und er wird sicher sauer sein, wenn er es von jemand anderem als von dir erfährt."
„was ist wenn ich gar nicht schwanger bin?!!ich werde es ihm erst sagen wenn ich einen Test gemacht habe." meinte ich entschlossen.
„wenn du das machst dann spreche ich nie wieder ein Wort mit dir," drohte mir Tamara und es klang wirklich ernst gemeint. Wenn sie so etwas sagte war es nicht zum spassen.
„okay ich sags ihm."
Zu Hause angekommen sahen wir die 4 Jungs auf dem Sofa sitzen und Playstation spielen. Die hatte ich zu meinem 15. Geburtstag bekommen, der schenkte mir immer alte Jungespielsachen von seinen Jungs mit denen ich nichts anfangen konnte. Aber für diese Macke von meinem Onkel hatte ich ja jetzt meine Jungs die voll Spass damit hatten.
„hey süsse, was hast du?," fragte Tom gleich besorgt und kam mir entgegen.
„ich muss mit dir sprechen, sagte ich sofort und zog ihn in die Küche, Der Arzt hat gesagt das ich eventuell Schwanger bin."
„wasss... wir haben doch verhütet... das ist unmöglich," er rannte total sauer aus dem Haus. Nun kam Tamara zu mir gerannt. Sie nahm mich in den Arm.
„du hast genau das richtige gemacht, der wird sich schon wieder einkriegen"
„richtig gemacht, äffte ich sie nach, Gar nichts habe ich richtig gemacht es ist sicher aus und das alles wegen dir." Ich riss mich von ihr los und rannte hoch in mein Zimmer dort schloss ich ab und rutschte langsam die Wand runter. Ich schreite einmal so laut ich konnte und musste dann voll losweinen. Ich war wütend auf Tamara und enttäuscht von Tom. „es könnte sein dass das Kondom geplatzt ist", hörte ich den Arzt sprechen. da fiel mir ein das ich doch das Kondom in den Mülleimer geworfen haatte ich wühlte im Mülleimer, bis ich es fand. Und da tatsächlich es hatte ein loch. Ich fing wieder heftig an zu weinen.Als ich nicht mehr konnte schlief ich ein. Als ich aufwachte war es 3 Uhr nachts. Ich ging runter in die Küche und machte mir eine Büchse Ravioli auf. Später ging ich wieder rauf in mein Zimmer und schlief wieder ein. Als ich am morgen aufwachte war es neun Uhr. Ach nein ich hatte ganz vergessen das ich ja heute zu meinem Vater gehen sollte. Mir ging es wieder grottenschlecht aber es war genau das was ich jetzt brauchte, nämlich Abstand von Tom und Tamara. Also packte ich schnell die wichtigsten sachen ein und wartete auf Papa. Er sollte unm 13.00 kommen. Als er kam erschrak er erstmal bei meinem Anblick aber er fragte nicht weiter, da war ich auch froh drum.


Kapitel 15


Wir setzten uns ins Auto und fuhren los zu Papa nach Hause, dort warteten schon seine neue Freundin Sonja mit ihrem kleinen Sohn Felix, den sie noch aus ihrer früheren Ehe mitbrachte.
„Komm setz dich hin, Emily, ich habe gerade etwas gekocht!", befahl mir Sonja. Ich setzte mich hin, es gab Lasange mein Leibgericht. Nach dem Essen fragte mich Papa: „kannst du eine Weile auf Felix aufpassen, wir müssen schnell in den Einkaufsmarkt?"„ ja natürlich", meinte ich und nahm ihn in den Arm. „Danke wir kommen gleich wieder", meinte Sonja dankbar und weg waren sie. Was habe ich da wieder gemacht, ich alleine mit einem ein Monate alten Baby. Ich sah in an, und legte in dann in den Kinderwagen damit wir raus spazieren gehen können. „Typisch Papa er nützt natürlich die Situation gerade das ich auf den kleinen aufpassen kann, die Ferien hier habe ich mir aber anders vorgestellt", sagte ich vor mich hin. Ich ging raus auf die Strasse, dort sahen mich alle mit grossen Augen an, an das konnte ich mich ja jetzt gewöhnen da ich ja warscheindlich auch bald Mutter werde. Wieder zu Hause angekommen gingen wir hoch in sein Zimmer, dass mit Spielsachen nur so vollgerempelt war. Ich legte ihn dort auf dem Boden und spielte mit ihm. Nach 2 Stunden war ich dann ganz k.o. und froh dass Sonja ihn mir wieder abnahm. Ich ging hoch in mein Zimmer um alleine zu sein. Ich dachte nach: wenn ich es nicht mal aushalte einem Kind einen Tag zu schauen wie soll ich das denn mindestens 12 Jahre machen, für mich war klar, wenn ich schwanger bin muss ich das Kind abtreiben, ich wollte auch nicht das meine Kind ohne einen Vater aufwächst.


Kapitel 16


Die restlichen Tage die ich bei Papa war vergingen wie im Flug und es tat mir richtig gut mal auf andere Gedanken zu kommen auch wenn ich Tom vermisste. Nun war also Mittwochmorgen, ich packte gerade meine Sachen und ging dann die Treppe runter um mich von Felix und Sonja zu verabschieden. Felix war mir in den Tagen sehr ans Herz gewachsen. Mein Vater fuhr mich nach Hause, zu Hause öffnete ich den Briefkasten, ich nahm die Post raus und sortierte sie dann drinnen.
Einer war an mich adressiert, ich öffnete ihn und er war von Bill. Was wollte denn Bill von mir, Ich erinnerte mich an den Satz der Bill mir gesagt hatte als ich das erste mal bei den Twins war: „Tom und ich haben keine Geheimnisse voreinander", hörte ich ihn sagen. Das heisst also das Tom ihm das erzählt hatte, oder vielleicht auch Tamara. Ich öffnete den Brief schnell, denn ich war gespannt was drinnen stand:

Hey Emily,
Ich konnte dich nicht auf deinem Handy erreichen, also musste ich dir einen Brief schrieben.
Tom hat mir erzählt das du eventuell schwanger bist und das er damit total überfordert sei.
Seitdem hat er sich in seinem Zimmer eingeschlossen und will von niemandem gestört werden, ich mache mir Sorgen um ihn. Versuchs du bitte mal mit ihm zu reden, ich komm nicht an ihn rann.
hdgdl Bill


Wow, so einen Bruder möchte ich auch gerne haben, der kümmert sich ja voll um Tom. Ich entschied mich, Bill zu liebe, einen Besuch bei zu abzustatten, falls er mich überhaupt rein lassen würde. Irgendwie war ich auch nicht mehr sauer auf Tom denn ich konnte mich mit der Zeit in seine Lage verzetzen.
Vor dem Haus der Twins holte ich noch mal tief Luft und klingelte dann. Siemone machte die Tür auf.
„hey Emily, falls du zu Tom willst der ist oben in seinem Zimmer und wartet bis er schwarz und grau wird." Ich musste ein wenig grinsen. Obwohl die Situation gar nicht zum grinsen war. Dann ging ich hoch zu Tom. Ich klopfte an. Er hörte mich nicht dann rief ich:
„Tom ich bins, Emily, mach bitte auf!" Und schon war die Tür auf. Das ging ja schnell. Tom sah auch nicht viel besser aus, ganz verheult und hatte ebenfalls Augenringe. Ich setzte mich auf sein Bett und fing an:
„ich habe einen Brief von Bill bekommen, das es dir schlecht geht."
„ahaa, Bill steckt also dahinter, typisch," murmelte er.
„Ich habe einen Schwangerschaftstest dabei und den werde ich jetzt machen." Ich ging ins Bad. Als ich wieder zurück kam setzte ich mich wieder zu Tom aufs Bett. Wir mussten warten. Wenn der Streifen verfärbt wäre dann wäre ich schwanger und wenn nicht, dann nicht. Wärend dem warten meinte Tom :
„Emily, ich habe dich vermisst."
„ich dich auch, Tom."
Nun war es also Zeit das Testergebnis anzusehen, ich ging ins Bad und holte den Test. Wieder im Zimmer angekommen schaute ich auf den Test und er war negativ (nicht schwanger).

Tom kam am Anfang gar nicht draus ob ich jetzt bin oder nicht, aber als er das grinsen in meinem Gesicht sah wusste er wohl noch warten musste bis er Vater werde, aber das störte ihn nicht. Er sprang zur Decke dann umarmten wir uns erstmal ganz fest.
„ist jetzt zwischen uns auch alles in Ordnung?," fragte ich Tom zuckersüss. Als Antwort gab er mir einen Zungenkuss, das sollte wohl JA heissen.
„Das habt ihr mir zu verdanken", hörten wir Bill. Er stand im Türramen und grinste uns zu. Dann mussten wir alle erst mal loslachen.

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