Everytime
Kapitel 1



Mein Handy klingelte:„Wer will den so früh schon stören?" murmelte ich und schlief wieder ein. Nach 2 Minuten kam meine Mutter, rüttelte mich und sagte:
„Emily Aufwachen, es ist schon kurz vor 7!" Heute war ein spezieller Tag denn ich ging zum ersten mal auf die neue Schule nach Loitsche, meine alte Schule wurde geschlossen, konnten ich und meine Mitschüler ja auch verstehen wir waren ja nur 5 Schüler. Ich zog ein ein T-Shirt, darüber einen schwarzen Pulli und eine enge Hose an. „Ding Dong", ich rannte die Treppe herunter in die Küche biss in mein Butterbrot und rief zur Tür:„Komme gleich Tamara!" Tamara war meine beste Freundin und kam auch mit auf die neue Schule.
„Hey Süsse!" kam eine Stimme aus der Richtung zurück. Es war aber nicht die Stimme von Tamara sondern die von...oh nein bitte nicht Andre mein Ex-Freund. Andre kam nie über die Trennung hinweg, obwohl wir schon seid 4 Monaten getrennt waren.
„Was machst du hier?", fragte ich Andre ein wenig genervt.
„Ich habe dir angerufen, warum hast du nicht abgenommen?".
„Mann kapiers endlich ich will schon lange nichts mehr von dir." Nach diesem Satz war unser Gespräch beendet denn Tamara kam: „Was machst du denn schon wieder hier, hast dus immer noch nicht kapiert sie will nichts mehr von dir." zischte sie Andre an. Er warf Tamara noch einen kalten Blick zu und trottete dann aber langsam davon. Sie beachtete ihn aber nicht weiter. Ich bewunderte Tamara mit ihrer Art, sie hatte schon vielen Jungs das Herz gebrochen und war eine starke Frau. „Können wir gehen?" holte sie mich aus meinen Gedanken. Ich nahm meine Tasche, dann liefen wir los. In der Schule angekommen entfingen uns Alex, Timo und Sarah. Sie waren auch auf unserer alten Schule gewesen. Um 7:30Uhr klingelte die Schulglocke und wir rannten in unser neues Schulzimmer. Timo, Alex und Sarah, Tamara und ich kamen alle in die gleiche Klasse. Unser neuer Lehrer fragte uns wo wir uns setzen wollen, eigentlich wollte ich mich neben Tamara setzen aber da es nur noch einzelne Plätze hatte setzte ich mich neben einen Jungen mit blonden, Dreads. Er stellte sich mit dem Namen Tom vor. Tamara setzte sich neben einen Jungen mit einer Mangafrisur Namens Bill der neben mir sas. Der Unterricht begann, in der ersten Stunde Mathe. Da Tom und ich dieses Fach eh nicht mochten nutzten wir es um uns näher kennen zu lernen. Wie sich herausstellte waren Tom und Bill Zwillinge, was Tamara und ich natürlich nicht glauben konnten denn sie glichen sich wie Tag und Nacht, wie Sonne und Mond, Aber egal.



Kapitel 2


Am nächsten Tag fragte mich Tom ob ich vielleicht Lust hätte mal bei ihm zu Hause vorbei zu schauen möchte und Tamara könne ich mitnehmen, denn die verstand sich super mit Bill.
„Natürlich, gerne kommen wir."
„Super, ich hab dir dann noch ne Überraschung", antwortete Tom mit einem Lausbubenlächeln.
„Ok, bin gespannt", grinste ich zurück.
„Am Samstag?"
„OK."
„Weist du denn überhaupt wo ich wohne?"
„Nein aber zeigs mir doch, hab eh nichts mehr vor heute und wo Tamara ist weis ich auch nicht!"
„Da kann ich dir weiterhelfen!" er zeigte mit dem Finger zur Treppe vor dem Schulhaus, dort sas sie mit Bill und flirtete, ich musste lächeln. „Komm gehen wir!" meinte Tom und legte einen Arm um meine Schulter. Ich fühlte mich so geborgen in den Armen von Tom, es war so schön dass ich Gänsehaut bekam. Beim Haus angekommen gingen wir rein, die Treppe hinauf die zu Toms Zimmer führte. Wir gingen rein. Es war ein helles Zimmer mit einem Fenster und orangen Tapeten. Wir setzten uns auf sein Bett.
„Spielst du Gitarre?" fragte ich ihn als ich seine Gitarre sah.
„Ja, schon sehr lange, soll ich dir was vorspielen?"
„Ja". Er fing an zu spielen, es klang wunderschön. Als er fertig war klatschte ich und wir unterhielten uns noch eine weile. Wenig später hörten wir Bill vor dem Haus mit Tamara. Tom machte das Fenster auf, Tamara bemerkte es und fragte:
„Ist Emily bei dir?"
„Ja wieso?"
„Ihre Mutter hat nach ihr gesucht!"
„Warte ich komme gleich runter", mischte ich mich ein. Tom machte das Fenster zu und ich flüsterte:
„Gut ich geh dann mal" und lief langsam richtung Türe.
„Warte Emily!" rief Tom und hielt mich am Arm fest.
„Was ist?", fragte ich.
„Ich äähmm...Bis morgen" meinte er nur, ich schaute ihn komisch an und ging dann raus zu Tamara. Ich hatte das Gefühl das Tom mir etwas sagen wollte, oder bildete ich mir das nur ein?
„Was ist?" fragte Tamara auf dem nach Hause Weg.
„Nichts, aber sag mal was läuft eigentlich mit Bill?"
„Wenn ich ehrlich bin, bin ich richtig verknallt."
„Und weises Bill?" „Nein es gab noch keinen passenden Zeitpunkt!"
„Ok, hast du am Samstag schon was vor?"
„Ja ich bin mit Bill verabredet" „Ach ist ja geil ich mit Tom"
„Was läuft denn zwischen euch beiden, Emily?" Ich erzählte ihr von meiner Vermutung das er mir etwas wichtiges sagen wollte, aber wusste immer noch nicht was??!!!


Kapitel 3


Vor meinem Haus angekommen ging ich rein und sah das meine Oma zu Besuch war. Eigentlich mochte ich meine Oma sehr und freute mich immer wenn sie zu Besuch war aber heute begrüste ich sie nicht mal sondern rannt einfach hoch in mein Zimmer. Ich schaltete die Stereo Anlage an und legte mich aufs Bett ich überlegte was mir Tom hätte sagen wollen aber dann unterbrach mich mein Handy. Eine SMS von Tom:

Hey Emily, muss unbedingt mit dir sprechen, kann ich vorbei kommen? Tom

Ich bekam ein kribbeln im Bauch und schrieb zurück:

Hallo Tom, natürlich kannst du vorbei kommen, bin zu Hause! Emily

Wenig später klingelte es an der Tür. Meine Mum und Oma hörten zum Glück das klingeln nicht, sie wussten ja noch gar nicht das ich überhaupt hier war.
„Hey!"
„Hallo Tom, was gibts?"
„Kann ich reinkommen?"
„Ist im moment gerade schlecht, meine Oma ist zu Besuch, warte ich komme raus." Ich zog meine Jacke an. Wir gingen raus in den Park wo um diese Zeit kein Mensch war weil es schon dunkel war. Wie hielten bei einer Parkbank und setzten uns hin. Tom hielt meine Hand.
„Tom, was hast du,du machst mir Angst!"
„Emily, ich liebe dich", mir fiel ein Stein vom Herzen denn ich war auch in Tom verliebt merkte ich nach diesem Satz.
„Ich liebe dich doch auch!", sagte ich erleichtert. Tom freute sich und plapperte wie ein Wasserfall:
„Ich hatte Angst es dir zu sagen weil ich dachte das du nur Freundschaft entfindest und dann...." Ich hielt ihm meinen Zeigefinger auf die Lippen, er hörte auf zu reden, unsere Lippen kamen sich immer näher bis sie sich berührten. Es war ein langer, sanfter Zungenkuss. Wir knutschten noch eine weile weiter bis es anfing zu regnen. Wir rannten Hand in Hand zu mir nach Hause. Vor dem Haus küssten wir uns, ich ging dann rein und Tom rannte weiter zu sich nach Hause. Der Rest der Woche ging vorbei wie im Flug.


Kapitel 4


Nun war Samstag. Ich wurde schon um 9 Uhr von Tamara geweckt:
„Was machst du denn schon hier?"
„Deine Mutter hat mich reingelassen" antwortete sie mir. Ich stieg langsam aus dem Bett, lief ins Bad wusch mein Gesicht und zog mich an. Auf dem Weg zu den Zwillingen fragte mich Tamara:„Bist du jetzt eigentlich mit Tom zusammen?
„Ja, seid Dienstag!" sagte ich und grinste.
„Und was ist mit Bill und dir?" fragte ich sie.
„Ich bin voll in ihn verknallt aber es gab kein passender Zeitpunkt um es ihm zu sagen, ich befürchte das er nur Freundschaft für mich entfindet."
„Das glaube ich nicht, man sieht doch das er dich auch liebt", munterte ich sie auf. Nun standen wir auch schon vor dem Haus der beiden. Ich klingelte und Bill machte die Tür auf nur mit Boxershorts bekleidet. Ich schaute zu Tamara die ihre Blicke nicht von ihm lassen konnte.
„Was macht ihr denn schon so früh hier, ist doch erst halb 10?"
„Dürfen wir rein kommen?" fragte ich.
„ Sorry, natürlich kommt rein. Und Emily falls du dein Schatz suchst der schläft noch."
„Von wo weist du denn das wir zusammen sind?" fragte ich ihn. Tom und ich hatten eigentlich abgemacht das wir es noch niemandem sagen das wir jetzt zusammen sind.
„Tom und ich haben keine Geheimnisse voreinander", meinte er.
„Aha", sagte ich und rannte hoch in Toms Zimmer. Ich weckte ihn mit einem Kuss.
„Hey süsse, wie gets?" fragte er.
„ Gut und dir?"
„So wies mir immer geht wenn ich dich sehe!"
„was heisst das?"
„obermegaknüllerhammergigasupergut!" sagte er und ich musste grinsen. So begann eine wilde Knutscherei. Als sich unsere Lippen wieder voneinander trennen konnten zog sich Tom an und wir gingen runter zu den anderen beiden. Die lagen wild ineinander verknotet auf dem Sofa und schmusten. Tom unterbrach die Knutscherei und meinte:
„So Bill unsere Überraschung sollte bald kommen"
„Ach ja, hab ich ganz vergessen", meinte der, „Wir kommen gleich wieder". Ich setzte mich zu Tamara aufs Sofa: „Emily du hattest recht!" meinte sie und grinste. Ich grinste zurück und sagte:„Ich freu mich riesig für euch." Nun klingelte es. Zwei Jungs standen vor der Tür. Der eine hatte Schulterlange, brauen Haare und trug ein Etnies T-Shirt. Der andere hatte kurze, blonde Haare und trug ein Green day T-Shirt. Tom und Bill begrüsten sie und dann kamen die 4 ins Wohnzimmer.
„So das ist eure Überraschung", sagte Tom.
„Ich bin Gustav", stellte sich der blonde Junge vor,
„Und das Georg" er zeigte zu dem Jungen mit dem Etnies Shirt.
„Und ihr müsst wohl Tamara und Emily sein?" fragte Georg.
„Richtig, freut uns" sagten wir wie aus einem Mund.
„Aber jetzt kommt noch das beste", meinte Tom, Tamara und ich standen auf und Tom nahm mich an der Hand. Wir folgten den Jungs in den Keller. Nun waren wir in einem grossen, chaotischten aber sehr gemütlichen Raum angekommen. Im Raum hatte es eine kleine Bühne auf der ein Schlagzeug, eine Bassgitarre und ein Mikro standen. Vor der Bühne hatte es ein riesen Sofa. Tamara und ich setzten uns aufs Sofa, Gustav setzte sich hinters Schlagzeug, Georg nahm die Bassgitarre in die Hand und Bill das Mikro. Aber wo war Tom? Jetzt kam er mit seiner geliebten Gitarre in der Hand. Tamara und ich wussten schon was jetzt kommen sollte. Warscheinlich irgendein schlimmes getreller, aber es erwies sich das Gegenteil. Sie fingen an ein Lied zu spielen. Durch den Monsun hies es. Tamara und ich sasen nur davor mit offenem Mund und Tränen in den Augen. Bill hatte eine supergeile Stimme. Nachdem das Lied fertig was klatschten und pfiffen Tamara und ich so laut wir konnten.
„Wow unsere ersten Fans!", sagte Gustav und kam hinter dem Schlagzeug hervor.
„Jetzt müssen wir ja nicht mehr fragen wie ihr unsere Musik findet!" sagte Bill und grinste uns an. Die Jungs setzten sich zu uns aufs Sofa und Tamara fragte: „Hattet ihr denn schon mal einen Auftritt?"
„ Wir treten öfters in Clubs auf", antwortete Gustav.
„Heute haben wir wieder einen Auftritt, wollt ihr nicht mitkommen?", fragte Georg.
„Sicher kommen wir mit!", sagte Tamara, „So was lassen wir uns doch nicht entgehen!"
„So aber wir müssen noch was erledigen Jutschel", damit meinte er Gustav.
„Ach ja, scheisse hab ich ganz vergessen!"
„Sind denn heute alle so vergesslich, das hab ich heute schon mal gehört", sagte Tom und schaute Bill an. Sie standen auf und verabschiedeten sich.
„So ich geh dann auch mal", sagte ich und stand auf.
„Warte ich komme mit", sagte Tamara, gab Bill einen Kuss und stand auf. Ich gab Tom ebenfalls einen Kuss. Dann gingen wir hoch in den Flur, zogen unsere Jacken an und gingen raus in die kälte. Zum Glück war gleich ne Busse neben dem Haus der Zwillinge, wir warteten dort auf den Bus denn es waren immerhin 10 min bis zu mir nach Hause. Der Bus kam, und wir setzten uns zu vorderst hin. Während der Fahrt schaute ich aus dem Fenster und dachte an Tom, ich freute mich riesig auf heut Abend. Der Bus hielt vor meinem Haus an, wir stiegen aus und Tamara fragte: „Schreibst du mir noch eine SMS wegen heut Abend?"
„Ok mach ich." Wir verabschiedeten uns und ich ging ins Haus.
„Hallo ich bin wieder da!" rief ich. Es kam keine Antwort. Ich hörte ein schluchzen aus der Küche kommen, lief dorthin und sah meine Mum weinen. Es war ein schrecklicher Anblick.
„Was hast du, Mum?"
„Emily setz dich ich muss mit dir sprechen!"

Kapitel 5


Ich setzte mich hin und meine Mutter fing an zu erzählen:
„Wie du sicher mitbekommen hast, verstehen sich dein Vater und ich nicht mehr so gut miteinander?!".
„Und ob ich das mitbekommen hatte, die stritten sich ja Tag und Nacht.
„Ja, und?" fragte ich unsicher.
„Dein Vater hat uns verlassen."
„Was?? Sag das noch mal" mir brach eine Welt zusammen. Auch wenn mein Vater nicht viel Zeit für mich hatte weil er viel arbeiten musste, hatte ich ihn trotzdem total gern.
„Ja, und wie du weist", sprach sie weiter, sind wir auf die finanzielle Hilfe von ihm angewiesen, er wird uns schon öfters Geld schicken, aber das Geld wird auf keinen Fall für die Miete dieses Hauses reichen."
„Sag jetzt nicht das wir umziehen?" fragte ich.
„Es geht nicht anders, Süsse." Ich rannte hoch in mein Zimmer, stellte die Stereo Anlage an und warf mich aufs Bett. Erst jetzt realisierte ich was passiert war, ich hatte gerade mein Vater verloren, ich würde ihn warscheindlich in Zukunft nur alle 2 Wochenende sehen und das war zu wenig. Aber am meisten zu schaffen machte mir das ich umziehen werde. Warum gerade jetzt, jetzt wo ich die Jungs kennengelernt hatte?? Ich versank in einen Weinkrampf. Nachdem ich mich wieder erholt hatte rief ich Tamara an um abzusagen, ich konnte meine Mutter in diesem Zustand unmöglich alleine lassen.
„Ja"
„Hey, ich bins, Emily!"
„Hey Emily, und wann soll ich dich abholen?"
„Tut mir leid aber ich kann heute nicht kommen, es ist was passiert!"
„Was denn?" Ich erzählte ihr die ganze Geschichte.
„Ok, kann ich verstehen", meinte sie. „Gut dann viel Spass noch und bis Montag", sagte ich und drückte sie weg. Ich ging runter in die Küche, wo meine Mutter gerade telefonierte. Als sie den Hörer auflegte fragte ich: „Wer war das?"
„Meine Freundin Nicole, ich werde eine Woche zu ihr fahren um auf andere Gedanken zu kommen ist das Okay?"
„Natürlich", antwortete ich, obwohl ich sie lieber gerade jetzt bei mir zu Hause hätte haben wollen. Sie ging hoch ins Elternschlafzimmer und packte ihre Sachen zusammen. Danach stieg sie ins Auto und fuhr davon.
„So und was mach ich jetzt so ne Woche allein?", fragte ich mich selbst. Ich brauchte Ablenkung, schaute auf die Uhr und dachte mir: „Die Jungs hatten ihren Auftritt sicher schon aber ich könnte ja trotzdem noch in den Club." Ich rief Tamara an.
„Hey"
„Hey ich bins noch mal"
„Hey Emily hast dus dir anders überlegt?"
„Und ob", sagte ich jetzt schon wieder fröhlich. Tamara erklärte mir den Weg zum Club. Ich ging ins Bad schminkte mich und glättete meine Haare, nun ging ich in mein Zimmer und holte mir einen Minirock und ein Shirt aus dem Schrank. Da es schweine kalt draussen war zog ich mir noch ein Jäckchen drüber und schon machte ich mich auf den Weg. Nun stand ich vor dem Club. Ich ging schnell rein und auf der Bühne sah ich die Jungs die gerade anfiengen zu spielen. Vor der Bühne sas Tamara. Ich setzte mich zu ihr und bestellte mir eine Cola. Jetzt entdeckte mich auch Tom und zwinkerte mir zu. Ich lächelte zurück. Das Lied war fertig und sie bekamen voll viel Applaus. Die Jungs gingen von der Bühne und setzten sich zu uns. Tom bekam einen riesen Schmazer von mir. Wir plauderten noch ein wenig. Nach einer weile stellten wir fest das es schon spät war. Es war 2 Uhr morgens und wir gingen aus dem Club damit wir den nächsten Bus noch erwischten. Wir rannten zur Busse, doch es reichte nicht mehr, der Bus fuhr uns vor der Nase weg. Kacke!! Jetzt mussten wir wohl laufen. Wir trotteten also im Dunkeln durch die Strassen, bis wir bei meinem Haus ankamen.
„Wollt ihr nicht hier schlafen, meine Mum ist eh nicht da!?" fragte ich. Alle waren damit einverstanden. Ich schloss die Tür auf und wir gingen ins Wohnzimmer, da wir ja ein überdimensionales Sofa hatten, entschieden wir uns das wir es uns auf diesem gemütlich machen. Ich kuschelte mich an Tom, Tamara sich an Bill und Gustav und Georg machten es sich auch gemütlich. Bald schliefen wir ein.



Kapitel 6


Klirr!" ein geschepper kam aus der Küche, ich erschrak und stand auf. Neben mir lag nur noch Tamara die jetzt auch wach war.
„Hast du das auch gehört?" fragte ich sie. Wir gingen in die Küche und sahen Tom und Bill.
„Scheisse, wir wollten euch mit dem Frühstück überraschen aber dann hat Bill dieser Trottel den Teller fallen lassen." fluchte Tom.
„Ich konnte ja nicht wissen das dir Teller so schwer sind."
„Du musst auch nicht gleich alle gleichzeitig nehmen, du als Anfänger." Tamara musste sich das lachen verkneifen.
„Ja schon ok, ihr müsst wohl noch ein bisschen üben!", unterbrach ich den Streit lächelte und gab Tom einen Kuss. Wir halfen den Jungs den Tisch fertig zu decken. Wir setzten uns und Bill fragte:
„Was machen wir denn heute?"
„Ich habe von einem Funpark im Schwimmbad gehört, dort hat es verschiedene Wasserrutschbahnen,wir können ja dort hin gehen" erzählte uns Tamara. Wir waren einverstanden.
„Wo sind eigentlich Georg und Gustav?", fragte ich.
„Gustav musste zu einer Geburtstagsparty und Georg ging zu seiner neuen Flamme. Aber um 16 Uhr kommen sie wieder!" erklärte Tom. „Warum konntest du eigentlich gestern nicht ans Konzert kommen?" fragte nun Bill. Ich erzählte auch ihnen die Geschichte.
„Unsere Eltern sind auch getrennt!" erzählte Bill.
„Vermisst ihr euren Vater denn nicht?", fragte ich. Unsere Mutter hat einen neuen Freund und denn mögen wir viel mehr als unser Leiblicher Vater. Ich wünschte meiner Mutter auch einen neuen Freund. Einer der viel Zeit für sie hatte.


Kapitel 7



Tamara, Bill und Tom gingen nach Hause ihre Sachen holen. Nach einer halben Stunde standen sie wieder vor meiner Tür und wir konnten gehen. Wir gingen also zur Busse und stiegen in den nächsten Bus zum Schwimmbad ein. Dort angekommen zogen sich Tamara und ich unsere Bikinis an und die Jungs ihre Badehosen. Wir trafen uns im Schwimmbad wieder und entschieden uns das wir zuerst mal auf die Wasserrutschbahn zu gehen und dann wurden es zwei, drei, vier, fünf....male daraus. Ich schaute erschöpft auf die Uhr. „Schon 15 Uhr!" sagte ich und Bill meinte das Tom und er unbedingt noch schnell eine neue Rutschart ausprobieren wollten. Tamara und ich machten uns also schon mal auf den weg zur Dusche, da wir ja eh doppelt so lange hatten mir unseren Haaren. Um 16 Uhr standen wir dann alle frischgebadet wieder vor dem Eingang des Schwimmbades. Alle auser Bill.
„Wo ist denn Bill?" fragte Tamara.
„Der muss sich noch fertig schminken," gab Tom als Antwort. Nach 10 minuten kam er dann aber auch und wir erwischten gerade noch den Bus. Wir setzten uns zu hinderst hin und ich sagte: „So Bill nächstes mal eine Rutschbahnfahrt weniger damit du auch noch rechtzeitig fertig wirst, die anderen warten sicher schon."
„Das sind sie sich gewöhnt, Bill ist immer zu spät," sagte Tom und bekam dafür einen Knuff von Bill.
Nun kamen wir vor meinem Haus an, dort erwarteten und Gustav und Georg schon halb erfroren.
„Sorry ihr wisst ja, Bill!", sagte Tom. Gustav und Georg nickten. Ich schloss die Tür auf und wir gingen in die Küche um uns Pizzas in den Ofen zu schmeisen, denn wir hatten riesigen Hunger.
Nach dem Essen meinte dann Gustav: „Ich habe gehört das heute Karaokeabend in unserem Lieblingsclub ist, wollen wir hin?". Wir waren einverstanden, dann verzogen sich Tamara und ich hoch ins Zimmer. Dort suchten wir uns eine Jeans und ein Shirt. Tamara trug ein gelbes, zerfetztes T-Shirt und eine blaue Jeans. Ich ein gelbes, schulterfreies Top und eine verwaschene Jeans. Zum Glück hatten Tamara und ich die gleiche Kelidergrösse da konnten wir immer unsere Kleider austauschen, wenn ich mir etwas neues kaufte dann gehörte es automatisch auch Tamara. Wir gingen noch schnell ins Bad um uns zu schminken. Als wir wieder nach unten gingen waren die Jungs nicht mehr da, es lag nur ein Zettel auf dem Tisch, er war von den Jungs:
Hey ihr beiden, wir sind zu Hause und ziehen uns was anderes an kommen gleich wieder. Bill, Tom, Georg und Gustav.


Kapitel 8



Tamara setzte sich aufs Sofa und schaltete den Fernseher ein. Ich setzte mich zu ihr. Es kam gerade ein Aufklährungssendung. Wir hörten aufmerksam zu.
„Na, schon was gelernt?", hörten wir eine Stimme hinter uns. Wir drehten uns um und sahen alle vier Jungs die uns fragend ansahen.
„So viel wie wir bis jetzt gesehen haben weiss ich auch noch", grinste ich zurück und schaltete den Fernseher aus. Wir zogen unsere Jacken an und fuhren mit dem Bus in den Club. Wir setzten uns an die Theke und bestellten uns eine Red Bull. Dabei unterhielten wir uns über alles mögliche, da ich ja noch gar nicht so viel von den anderen wusste ausser von Tamara und Tom.
„Nächsten Samstag hat übrigens Tamara Geburtstag", flüsterte ich Bill zu dass er dann nicht mit leeren Händen da steht.
„Ich weiss," flüsterte er zurück „sie hat mir schon erzählt was sie für eine riesen sause macht an ihrem 15 Geburtstag."
Tom bemerkte und unser Geflüster und zog mich auf die Tanzfläche. Es lief gerade eine Schnulze. Ich kuschelte mich an Tom. Als das Lied fertig war flüsterte er mir ins Ohr:
„Eigendlich hasse ich tanzen!"
„Für dass das dus hasst kannst dus aber echt gut!" lächelte ich zurück. Nun kamen schnellere Lieder und wir tanzten ganz dicht aneinander. Ganz verschwitzt setzten wir uns danach wieder zu den anderen und bestellten uns noch eine Red Bull. Als wir unseren durst los waren gingen Tom und ich in eine Ecke. Ich schaute mich um und sah überall knutschten Leute. Mein Blick blib bei einem wildknutschenden Päärchen stehen. Es waren Bill und Tamara. Ich sah zu Tom der die beiden auch bemerkte, er dachte das gleiche wie ich. Tom nahm mich an der Hand und setzte sich neben Bill. Ich setzte mich auf seinen Schoss und wir fingen an zu knutschen, unsere Küsse wurden immer heisser. Unser Plan klappte denn Tamara und Bill sahen nun zu uns rüber. Wir knutschen nun noch wilder und es begann ein Knutschwettkampf zwischen uns. Nach mehr als einer halben stunde gaben sich Bill und Tamara dann geschlagen.
„Du warst gut, süsse", flüsterte Tom mir ins Ohr.
„Danke Schatz du warst auch nicht schlecht", flüsterte ich rotzfrech zurück.
„Mehr nicht?", fragte er und machte einen Schmollmund.
„Beweis es mir doch noch mal!".
„Gerne". Er strekte mir seine Zunge in den Hals das ich mich fast übergeben musste.
„Tom", rief ich auf.
„Sorry, kann ichs wieder gut machen??", fragte er zuckersüss. Er ging an meinem Hals runter.
„Ach hier seid ihr...wir haben euch überall gesucht es ist schon 5 Uhr!?,unterbrach uns Gustav, Wisst ihr wo die anderen 3 sind, die haben mich alle sitzen gelassen."
„Ohh armer Jutschel", sagte ich und sah ihn Mitleidend an. Ich stieg von Toms Schoss und bemerkte das es ihn schön ankackte das Gustav gerade in diesem Moment gekommen ist. „Wir machen dann zu Hause weiter", flüsterte ich ihm zu. Nun grinste er wieder. Auf der Tanzfläche fanden wir dann auch Tamara und Bill. Georg sahs zugedröhnt mit einem Mädel auf dem Schoss auf einem Sofa. Georg packte ihn und dann liefen wir zur Busse. Wir stiegen in den Bus, bei der ersten Haltestelle stiegen Bill und Tamara aus die heute bei Tamara schlafe würden und sich dann morgen bei uns meldeten.
„Georg pennt heute bei mir", meinte Gustav.
„Ok", sagte Tom dankbar, „Ihr könnt uns ja morgen mal anrufen?".
„Okay, machen wir", sagte Gustav. Dann hielt der Bus vor meinem Haus und Tom und ich stiegen aus.

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